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Ich liebe Vorworte…

KJ Deuser 20. Juli 2009 6 Kommentare

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Ich sitze gerade an dem Vorwort für mein Buch („How to be lustig … “) und das schon seit Stunden, denn meine Lektorin hat mir gesagt, das wichtigste an einem Sachbuch sei das Vorwort. Die muss es ja wissen. Mittlerweile habe ich deren Drei. Das Tolle an einem Blog ist jedoch, man kann sie alle posten und der, der am wenigsten kritisiert wird, wird dann genommen. Vielleicht wird der folgende Text dann zum Klappentext, denn der sei gemäß meiner Lektorin ja das wichtigste eines jeden Buches.

Vorwort Nr. 3:

„How to be lustig“ – Tipps und Tricks wie man Stand-Up Comedytechniken erlernen und einsetzen kann. Hilft nicht nur auf der Bühne, sondern auch bei Präsentationen und Vorstellungsgesprächen, beim Flirten oder zu Hause beim Mittagsessen: „Wie bekomme ich die größte Portion und schaffe es noch, dass mich alle lieben?“
Jeder kennt diese sagenhaften Momente, wo dir jemand in der Schule, auf der Straße, in der Kneipe, an der Ampel oder zu Hause blöd kommt und du, wie aus der Pistole geschossen, die perfekte Antwort hast.
Wahrscheinlich kennt man aber auch 99 solcher Situationen, wo man alles hat, nur nicht die passende Antwort. Egal wie cool man ist, solche Niederlagen, und seien wir ehrlich, es sind Niederlagen, lassen dir keine Ruhe. Was hätte ich sagen sollen? Wie hätte ich es sagen sollen? Warum bin ich überhaupt in diese Situation geraten?

Ich glaube diese Suche nach der perfekten Antwort und das Wissen, wie man sie entsprechend rüberbringt, beschreibt hervorragend die Seele der Stand-Up Comedy. Der Traum eines jeden menschlichen Kleinscharmützels. Schneller, witziger, treffender und scharfzüngiger als der Kontrahent zu sein. Inhalt und Delivery.
Schon ein grobes Verständnis des Themas Stand-up Comedy hilft einem die oben genannte Rate (1/99) klar zu seinen Gunsten zu verschieben, entweder weil das Repertoire an Antworten größer wird, man mutiger mit solchen Situationen umgeht oder man die Situationen schon im Vorfeld besser lernt zu steuern. Einen Gag überlegt zu setzen oder ein Lächeln an der richtigen Stelle zu beschwören, kann das Leben in vielen Situationen erheblich vereinfachen, sei es bei Präsentationen, Verkaufs- und Vorstellungsgesprächen oder beim Flirten. Allein dieser letzte Punkt müsste doch reichen diesen Blog regelmäßig zu lesen? (Geschickt, wie ich „Buch“ durch „Blog“ ersetzt habe? Im Buch heißt es natürlich „Buch“.) Und Comedians hilft es in der Regel eh, wenn sie den ein oder anderen Gag haben und ihn auch richtig setzen. Zumindestens mir hat es geholfen…

Und, was haltet Ihr davon?

6 Kommentare »

  • Manuel Wolff schrieb:

    Ist eigentlich “How to be lustig?” der Arbeitstitel des Buches, oder soll das am Ende wirklich so heißen?

    # 20. Juli 2009 um 12:36 Uhr
  • Fabian schrieb:

    Ich find’s ganz cool.
    Mir gefällt’s, dass es nicht nur auf Comedy bezogen wird.
    Würd die Grammatik jedoch nochmal überarbeiten..
    very great. ^^

    # 20. Juli 2009 um 16:38 Uhr
  • Ana* schrieb:

    “Mittlerweile habe ich deren Drei. Das Tolle an einem Blog ist jedoch, man kann sie alle posten und der, der am wenigsten kritisiert wird, wird dann genommen.”

    - Dann zeig’ doch auch mal die anderen zwei.

    # 20. Juli 2009 um 17:15 Uhr
  • KJ Deuser schrieb:

    @ Manuel: sehr wahrscheinlich lautet der Titel: “How to be lustig … und kann man davon leben.” Ich glaube , dass der Titel das beschreiben sollte, was danach kommt. Gilt meiner Meinug für Sachbücher, TV- und Live-Shows. Ist aber nicht immer einfach umzusetzen(und mir ist bisher auch keine gute Alternative einfallen).
    @ Fabian: Ich glaube als Buchautor hat man so seine Freiheiten … und Lektoren sollen auch was zu tun haben.
    @ Ana: Bin mir gar nicht mehr so sicher, ob ich sie alle zeige. Irgend etwas sollte noch überraschend sein…

    KJ

    # 20. Juli 2009 um 21:36 Uhr
  • Josy schrieb:

    Zu sachlich, zu wenig lustig. Ich finde, wenn das Buch “How to be lustig” heißt, sollte zumindest das Vorwort den Leser zum Schmunzeln bringen.

    Josy

    PS: Sagt die 0 zur 8: “Schicker Gürtel!”

    # 31. Juli 2009 um 12:46 Uhr
  • KJ Deuser schrieb:

    Das ist natürlich eine große Herausforderung. Lustigkeit lustig zu erklären … Ich gebe die aber recht, was das Vorwort angeht. Deshalb werde ich diesen Text (mittlerweile)eher als Infotext, denn als das eigentliche Vorwort einsetzen. Danke. KJ

    # 31. Juli 2009 um 13:15 Uhr

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