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Must See: The Only Solo Straightman

Steve Dix 28. August 2009 kein Kommentar

Bob Newhart begann als Werbetexter in Chicago, wo er und sein Kollege sich mit langen und lustigen Telefonanrufen bei Laune hielten. Irgendwann wurden die Anrufe seinem Mitarbeiter zu langweilig und Newhart begann sie alleine durchzuführen, nahm diese auf und schickte sie zu Radiosendern, was ihm $1000 extra einbrachte. Schließlich wurde er dem Vorstand des Plattenlabels Warner Brothers vorgestellt, der ihn zum größten Teil wegen der Stärke dieser Aufnahmen einstellte und welche dann zu einer seiner ersten Platte „The Button-down Mind of Bob Newhart“ wurde. Eine Platte die so erfolgreich ist, dass sie in die National Library of Congress im Jahre 2006 aufgenommen wurde. Newhart hat sein Material nachträglich zu einem Stand-up Act weiterentwickelt und ist von da an mit rapidem Erfolg zum Fernsehen gekommen.

Die Telefonanrufe geben einen guten Einblick in die Comedy-Technik, die Newhart nutzt, und in welcher er so agiert, als ob er Teil eines Duos wäre, aber letzten Endes zum Solo Straightman wird. Die Brillianz seiner Auftritte, wie „Der Fahrlehrer“ und der „Bus Inspekteur“ ist es, dass der Großteil der Comedy dem Publikum überlassen ist, welches sich die Reaktionen von Newharts unsichtbaren Gegenpart vorstellen muss. Newharts ein wenig genervter, jedoch sanft satirisch trockener Stil, ist für diese Form günstig, weil es jedem Extrem die Vorstellungskraft überlässt: Sein Gegenschlag: „Yeah, gleichfalls Kumpel!“ aus „Der Fahrlehrer“ überlässt die eigentliche Beleidigung der Vorstellungskraft des Publikums.
In „Der Fahrlehrer“ ist seine Anweisung, genau in dem Moment die Türen zu schließen und loszufahren, wenn jemand in letzter Minute zum Bus läuft. Ein Bild von einem irritiert fluchenden Passagier ist, wie er dem abfahrenden Bus die ballende Faust zeigt. (Ich glaube die KVB spielt ihren Auszubildenden dieses Video vor.) Seine Comedy ist die Comedy des alltäglichen Mannes, der in peinlichen Situationen erwischt wird – ein Stil, den ich selbst als Basis für meine eigene „Star Wars Stormtrooper Complaints Hotline“ – Nummer genutzt habe. Es ist ebenfalls ein extrem guter Stil für Comedy-Aufnahmen, da der Humor der Nummer es überlebt, seine einleitende Überraschung zu verlieren und dem wiederholenden Hören gewachsen ist.

So komisch es auch klingt, Newhart hat sich seinen Weg in die Stand-up Comedy rücklings erarbeitet, indem er damit begann, Spottgedichte fürs Radio aufzunehmen. Als es zu seiner ersten Albumaufnahme kam, waren die Produzenten erstaunt, dass er keine Bühnenerfahrung hatte. Sie mussten etliche Auftritte inszenieren, damit Bob Fuß fassen konnte und um dann die besten Szenen zusammenzuschneiden können. Sein leichtes Stottern und die Nervosität auf der Bühne, halfen bei der Überlieferung seines Materials und wurden schnell zum Teil seiner Persönlichkeit, die er dazu nutzen konnte, Lacher zu kriegen.

(Leider gibt es sehr wenig von Bob Newhart’s Solonummern bei Youtube, deswegen gibt es anderes Material)

(Übersetzung: Anna Kowol. Den englischen Original-Text von Steve Dix findet Ihr unter diesem Text.)
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Bob Newhart started out as an advertising copywriter in Chicago, where he and a coworker used to entertain themselves with long and hilarious telephone calls. Eventually his coworker got bored of the calls, so Newhart carried on doing them himself, recording them and sending them to radio shows, earning himself and extra $1000. Eventually he was introduced to a record executive at Warner Brothers, who hired him largely on the strength of these recordings, which were turned into his first record „The Button-down Mind of Bob Newhart“, a record that is so popular, it was added to the National Library of Congress in 2006. Newhart subsequently refined his material into a stand-up act, and went from there to TV in rapid succession.

The telephone calls give a good idea of the comedy technique Newhart uses, which is to act as though he is one half of a duo, essentially becoming a solo straightman. The brilliance of performances such as „The Driving Instructor“ and the „Bus Examiner“, is that the majority of the comedy is left to the audience, who imagine the reactions of Newhart’s invisible companions. Newhart’s somewhat nerved, yet gently satirical deadpan style lends itself to this form, because it leaves any extremes to the imagination: his riposte „Yeah, same to you, fella!“ in „The Driving Instructor“ leaves the actual insult up to the audience’s minds. In the „Bus Instructor“, his instruction to close the door and pull away just at the last minute on someone running for the bus evokes a mental picture of an irate passenger cursing and shaking their fist at the disappearing transport. (I reckon the KVB play this record to their trainees.) His comedy is the comedy of the everyday man caught in embarrasing situations – a style which I used as the basis of my own „Star Wars Stormtrooper Complaints Hotline“ routine. It’s also an extremely good style for comedy recordings, because the humour in the routine survives losing its initial surprise, and stands up to repeated hearing.

Strange as it may seem, Newhart actually worked his way backwards in stand-up comedy, starting out recording his skits for radio. When it came to recording his first album, the producers were astonished to find that he had no actual stage experience, meaning that they had to stage several performances for Bob to find his feet, and then edit the best takes together. His slight stammer and nervousness onstage actually helped with the delivery of the material, and rapidly became part of his persona that he could play upon to get laughs.

(Unfortunately there is very little of Bob Newhart’s solo routines on Youtube, so here’s some other Bob Newhart material)


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