Artikel in der Kategorie Thinktank
Bühnenstories, NW School »
Seit Wochen, wenn nicht sogar schon seit Tagen, gab es bei uns im Büro kein anderes Thema mehr als unsere NightWash School.
Wo findet sie statt? Wie lange? Wieviele Schüler nehmen wir auf? Gibt es eine Präsentation? Handouts? Feedback-Bögen? Macht es überhaupt Sinn, solche Kurse anzubieten?
Die letzte Frage kann ich natürlich nur aus meiner Sicht beantworten, die aber mit einem klaren Ja. Und noch etwas wurde mir wieder klar. Ich habe ganz vergessen wie anstrengend Unterrichten ist.
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Heute mal was in eigener Sache.
Warum macht dieser Blog Sinn, zu mindestens für mich? Etwas zu denken ist eine Sache, seine Gedanken aber zu artikulieren, ist eine andere. Und hätte ich nicht aus einer Laune heraus mit „Deuser or Die“ begonnen und in diesem Zusammenhang mein Stand-Up A-Z gestartet, wäre ich nie auf die Idee gekommen endlich das Buch fertig zu stellen, über das ich schon lange nachdenke.
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Ist die Krise eine Krise für die Comedy oder sogar die Rettung?
Entgegen der landläufigen Meinung „gerade in Krisenzeiten wollen Menschen lachen“ glaube ich, dass nicht jede Krise dem Unterhaltungsgeschäft hilft. 9/11 hat gezeigt, dass man manchen Krisen mit den Stilmitteln der Comedy hilflos gegenübersteht.
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Immer wieder hört man ähnliche Aussagen. Im Fernsehen treten doch immer nur dieselben bekannten Nasen auf (Nun bei Mike Krüger und Gottschalk stimmt sogar der Begriff).
Und doch gibt es ja immer mal wieder Überraschungen. Plötzlich taucht ein Mario Barth auf oder eine Cindy (auch wenn sie jetzt schon wieder zum Inventar gehören).
Sind sie wirklich nur Zufallsprodukte?
Das glaube ich nicht. Fernseh-Producer und Entscheider haben in der Regel zwei Seelen in ihrer Brust schlagen. Zum Ersten wollen sie erfolgreich sein. Das heißt, sie greifen das auf, was Erfolg garantiert oder schon in …
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Nach welchen Kriterien werden Shows besetzt?
„Warum sieht man immer die selben Gesichter? Warum nimmt mich keiner in die Show? Ich bin doch soviel besser als diese ganzen Schnapsnasen.“ Fragen, die sich sicherlich jeder einmal gestellt hat.
Um zu verstehen warum, und wie Shows besetzt werden, sollte man sich einmal klar machen, wie Sendungen produziert werden und wer dafür verantwortlich ist.
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Was haben diese beiden Vereine denn mit deutscher Comedy gemeinsam? Dasselbe was Deutschland zu GAZPROM und zum GAZA-Streifen sagt – wenig.
Bayern und Hoffenheim sind erfolgreich, selbstbewusst und spielen auch noch attraktiv. Ich schaue mir gerne Fußball an, leider spielen aber diese zwei Mannschaften nicht ständig und was mache ich dann? Naja, dann gucke ich mir halt die restlichen Spiele an. Warum? Weil ich manchmal gerne vor dem Fernseher abhänge und ich Bielefeld gegen Cottbus immer noch besser finde als das Dschungel-Camp. Naja, jetzt übertreibe ich. Bielefeld und Cottbus halte ich …
Allgemein, Thinktank »
So, das neue Jahr kann beginnen.
Naja, kann? Es beginnt. Ich bin fertig, müde und ausgelaugt.
An zwei Wochen Ferien muss man sich auch erst einmal gewöhnen. Das Problem ist nur, kaum hat man sich an sich daran gewöhnt, ist es mit dieser Zeit auch schon wieder vorbei.
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„Gibt es gute und schlechte Zeiten für Comedy?“
„In der Weihnachtszeit kommen doch bestimmt super viele Leute zu Eueren NightWash-Shows?“ Nein. Also …. Ja, es kommen im Moment viele Zuschauer zu unseren Shows, aber das liegt viel mehr daran, dass NightWash als Live-Event immer besser läuft. Aber prinzipiell halte ich die Zeit vor Weihnachten für eine der schwierigsten Zeiten für Comedyshows. Oktober und November sind die absoluten Top-Zeiten für Liveshows. Der Sommer ist vorbei, man hat Lust und Energie auszugehen und ist noch nicht in der Winterdepression. Aber so …
Thinktank, Unterhaltungsmarkt »
Auch wenn für Künstler und Agenturen das Fernsehen meistens wichtiger ist, das Internet oft cooler, so ist für mich das Radio, das am meisten unterschätze Medium.
Das Fernsehen macht dich bekannt, aber das Radio füllt die Hallen.
Thinktank, Unterhaltungsmarkt »
Einige Infos zum Hörfunk
Das Radio der ältere Bruder des Fernsehens. In der wissenschaftlichen Literatur spricht man entweder vom Hörfunk oder Rundfunk. In Deutschland startete der regelmäßige Programmbetrieb im Oktober 1923. Das Radio wurde schnell zu einem eigenständigen Bereich innerhalb der Medienwelt mit eigenen Jobs, Stars und Programm-Formaten. Schon früh im Dritten Reich wurde das Medium „Radio“ als wichtiges Propagandainstrument erkannt und benutzt. Der Volksempfänger, ein in großer Stückzahl gefertigtes Billigradio, wurde zu einem der wichtigsten Propagandainstrumente des Nationalsozialismus, in dem die Reden Hitlers übertragen und Niederlagen in aufopferungsvolle Siege umgedeutet …

