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	<title>Deuser or Die &#187; Niegelungen</title>
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		<title>05.12.1982 &#8211; „Warum lachen die?“</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 08:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bin ich noch nervös vor Auftritten? Selten und das macht die Nervosität so extrem heimtückisch. Früher war es einfacher, da wusste ich, in 2 Stunden trittst du auf und logischerweise fühlst du dich gleich so richtig übel und beginnst über neue Berufsmöglichkeiten nachzudenken. Das war anstrengend, aber berechenbar. Heutzutage werde ich immer entspannter je näher der Auftritt rückt. Die Gewissheit, dass mittlerweile sogar Menschen zu meinen Auftritten kommen, die nicht mit mir verwandt sind und das Gefühl, einer grundsätzlichen Kontrolle über meine Arbeit puscht mich jedes mal enorm.
Dummerweise trifft diese ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bin ich noch nervös vor Auftritten? Selten und das macht die Nervosität so extrem heimtückisch. Früher war es einfacher, da wusste ich, in 2 Stunden trittst du auf und logischerweise fühlst du dich gleich so richtig übel und beginnst über neue Berufsmöglichkeiten nachzudenken. Das war anstrengend, aber berechenbar. Heutzutage werde ich immer entspannter je näher der Auftritt rückt. Die Gewissheit, dass mittlerweile sogar Menschen zu meinen Auftritten kommen, die nicht mit mir verwandt sind und das Gefühl, einer grundsätzlichen Kontrolle über meine Arbeit puscht mich jedes mal enorm.<br />
Dummerweise trifft diese Aussage nur auf 95 % meiner Auftritte zu. Die restlichen 5%, die dann auch noch vollkommen unvorhersehbar auftreten, treffen mich dann &#8211; sozusagen zum Ausgleich &#8211; mit einem Vielfachen der Wucht von früher.</p>
<p>Wer braucht Nervosität? Wessen Idee ist diese Nervosität? Klingt sehr nach katholischer Kirche &#8211; oder? Wenn Menschen schon etwas tun, was ihnen Spaß macht, sollen sie zumindestens vorher leiden. Wissenschaftler wiederum erklären Nervosität mit einem Schutzmechanismus der Natur, der, ausgelöst durch einen erhöhten Adrenalinausstoß, zu größeren Leistungen führen soll. Größere Leistung durch Nervosität? Waren Wissenschaftler jemals nervös? Wie soll das aussehen? Ich werde zu den Löwen in die Arena geschickt und aufgrund meiner Nervosität fangen meine Hände so an zu zittern, dass ich mit einem einzigen Speerwurf direkt drei Löwen treffe?</p>
<p>Doch selbst die schlimmsten Momente der Jetztzeit reichen nicht im entferntesten an den meines ersten öffentlichen Auftritts außerhalb der Schule heran.<br />
Ein Freund von mir, der seinen Zivildienst an der katholischen Hochschulgemeinde (KHG) in Koblenz absolvierte, überredete mich und einen dritten Freund gemeinsam mit ihm eine Weihnachtsshow auf die Beine zu stellen. Super Idee. Zumindestens hielt ich das 2 Wochen vorher für eine super Idee. Am Morgen des Auftrittstages sah ich das schon anderes und 2 Stunden vor Showbeginn ging gar nichts mehr. Ich wusste überhaupt nicht mehr, wie ich die Zeit verbringen sollte? Gerne hätte ich mich ja irgendwie abgelenkt, aber mir fiel vor lauter Nervosität einfach nichts ein. Aus der Not heraus begann ich zum wiederholten Male mein Kostüm zu überprüfen, welches ich natürlich schon seit 2 Stunden anhatte und von dem ich wusste, dass es die Fahrkarte zum Erfolg sein würde. Uns Dreien war klar, um Lacher zu erzielen, musst du mit der Erwartungshaltung der Zuschauer spielen und sie verblüffen. Da es eine komische Weihnachtsshow werden sollte und wir schon seit unserer Schulzeit für unsere schrägen Ideen bekannt waren, war uns klar, dass die Zuschauer natürlich erwarten würden uns als Osterhasen oder Pfingstochsen auf der Bühne zu sehen. Aber nicht mit uns. Wir würden sie mit dem Kostüm verblüffen, mit dem sie mit Sicherheit nicht rechnen würden: Drei perfekt verkleidete Weihnachtsmänner. Und wenn ich perfekt sage, dann meine ich auch perfekt. Allein für den Bart habe ich zwei Packungen Watte und eine ganze Tube Pattex verarbeitet. Pattex und Watte, eine sicherlich etwas unkonventionelle, und wie ich feststellen musste, sehr aufwendige Methode, aber mit hohem Ablenkungspotenzial.</p>
<p>Doch irgendwann war die Tube leer und alles, was ich an Watte hatte, war verbraucht. Noch 5 Minuten. Meine Bauch rumorte. Mein Kopf war benebelt. Gut, letzteres konnte auch auf die Ausdünstungen von 300 Gramm Klebstoff am meinem Kinn zurückzuführen sein. Tatsache war jedoch, mir ging es richtig mies und ich konnte mich nicht erinnern, dass es mir jemals schlechter gegangen wäre. Gut dass ich nicht in die Zukunft blicken konnte, denn 2 Minuten später war meine Nervosität auf dem nächsten Level. Durch den ganzen Stress hatte ich doch komplett unseren Pfarrer vergessen. Mit den Sätzen: „Oh, so viele Leute hatten wir ja noch nie. Hoffentlich klappt es heute.“ betrat er die Bühne und hielt eine 5 minütige Einleitung, mit Hinweisen auf Hilfsaktionen für hungernde Kinder in Afrika, incl. plastischer Beschreibung des dortigen Elendes. Super, die perfekte Einleitung für eine Comedyshow. Wir überlegten krampfhaft, wie wir einen kirchlichen Notfall herbeileiten könnten oder ob wir seine Ministranten entführen sollten, als er uns überraschenderweise dann doch die Bühne überließ. Ist ihm aber nicht leicht gefallen.</p>
<p>Entweder waren unsere Zuschauer so extrem schlau, dass sie mit unserer perfekt ausgetüftelten Verblüffungsaktion gerechnet haben oder wir waren doch noch nicht so bekannt für unsere schrägen Ideen, denn wirklich verblüfft war niemand über unseren Coup de Kostüm. Selbst mein Bart bekam, trotz geschickter Präsentation keinen Extraapplaus. Wenn das aber schon das Schlimmste gewesen wäre, hätte dieser Tag noch als Erfolg verbucht werden können. Natürlich kam es noch schlimmer. Obwohl der Anfang gar nicht so schlecht lief. Die Zuschauer lachten mehr, als wir es uns erhofft hatten und erstaunlicherweise spürten wir, wie auch sie immer entspannter wurden. Ein Phänomen, das ich erst viel später verstanden habe. Nicht nur Künstler, auch Zuschauer können nervös es sein. Sei es bei Premieren oder wenn sie die Künstler gut kennen oder wenn es nicht richtig voll ist, dann leiden die Zuschauer schnell mit den Künstlern mit. Gefährliche Situation, denn Mitleid erzeugt keine Lacher. Die Zuschauer mögen dich, lachen aber nicht. Daher muss man ihnen so schnell wie möglich das Gefühl geben, dass du alles unter Kontrolle hast. Vielleicht hat es gereicht, dass meine zwei Kollegen ihnen dieses Gefühl gegeben haben, denn meine Anspannung nahm und nahm nicht ab.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-1790" title="lampenfieber" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/08/lampenfieber-1024x377.jpg" alt="lampenfieber" width="590" height="217" /><br />
Um ganz ehrlich zu sein, habe ich den wahren Grund für meine enorme Nervosität bisher auch noch gar nicht offenbart: Heute durfte ich zum ersten Male ernsthaft vor Publikum steppen. Seit dem <a href="http://www.deuserordie.de/2008/07/30/jugenderinnerungen-%e2%80%9ekomiker-werden%e2%80%9c-23/">4. Schuljahr</a> wollte ich immer steppen lernen. Aber wie pubertierende Jungens nun mal so sind, habe ich mich nie getraut eine Ballettschule zu besuchen, trotzdem nie aufgehört davon zu träumen.</p>
<p>Ende des vorangegangenen Sommers, ich war jetzt 20, habe ich dann die ersten Steppunterrichtstunden genommen und es trat zutage, was mir schon immer klar war: Ich war der legitime Nachfahre von Fred Astaire und dies wollte ich heute der Weltöffentlichkeit kundtun. Nach fast 30 Minuten war es soweit. „Jingle Bells on tap.“ Ich, als Weihnachtsmann mit Bart, Stock und Weihnachtsmütze, steppte zu einer instrumentalen Jazzversion dieses Weihnachtsklassikers wie um mein Leben. Man war ich gut! Es gab nur ein einziges kleines Problem. Niemand hörte das Steppen. Mist. Ein erster kurzer Blick nach unten. Die richtigen Schuhe hatte ich an und ich steppte auch auf der Holzfläche der Bühne und nicht auf dem Teppichboden. Ok., dann muss es wohl an der Musik liegen. Doch egal wie geschickt ich dem Techniker zu verstehen gab die Musik leiser zu fahren, er reagierte nicht. Was soll man auch von einem Pfarrer erwarten, der sich freiwillig anbietet den Ton zu steuern? Als ob ich in der Kirche jemals etwas verstanden hätte.</p>
<p>Nur zum Verständnis, ich war zwar verzweifelt aber ich steppte weiter. Vielleicht sollte ich besser sagen, jetzt stampfte ich weiter. Nichts, kein Ton, aber die ersten Lacher. Mittlerweile hatte sogar der Pfarrer die Situation bemerkt und begann an der Musikanlage herumzuspielen, mit dem Ergebnis, dass man jetzt weder Steppen noch Musik hörte. Immer mehr Zuschauer lachten. Das war es nicht, was ich wollte. Doch ich war nicht bereit jetzt schon meine Tanzkarriere zu beenden. Schließlich sang ich die letzte Strophe des Liedes selber und bearbeitete den Boden mit der ganzen Kraft meiner durch 10 Jahre intensives Mittelstreckentraining geschulter Beine. Nichts. Ich sprang, hüpfte, schlug meine Füße wie einen Hammer auf einen Amboss. Kein Ton, nichts, null, niente. Nicht nur, dass die Zuschauer lachten, jetzt klatschten sie auch noch. Mit dem letzten Ton sprang ich in eine lang geprobte Abschlusspose. Auf dem rechten Bein balancierend, die Arme zur Seite gestreckt und das linke Bein angewinkelt nach vorne in die Luft haltend, konnte ich zum ersten Mal unter meinen Schuh schauen. Zwei Wörter entwichen meinem Mund. „Oh, Watte.“<br />
Danach gab es kein Halten mehr. Die Zuschauer tobten. Auch später hörte ich nur tolle Kommentare. „Wahnsinnsidee, ein Wattestepp. Wie abgefahren. Eine Steppnummer mit den Watteschuhen. Das musst du auf jeden Fall weitermachen. Suuuper Idee.“</p>
<p>Was sollte jetzt aus mir werden? Ich wollte doch an den Broadway? Tänzer werden. Und was wurde ich? Ein Clown. Dieser komplexe Watte-Pattex-Verbund, den ich so sorgfältig zu einem Bart verarbeitet hatte, klebte genauso fest unter meinen Steppschuhen wie an meinem Kinn und verhalf mir so zu einer der leisesten und lustigsten Steppnummern aller Zeiten. Als ob dieser Tiefschlag nicht gereicht hätte, haben wir drei uns an diesem Abend auch noch entschieden eine Comedytruppe zu gründen: <a href="http://www.deuserordie.de/2009/04/27/sag-nichts-gegen-%e2%80%9eold-school%e2%80%9c/">Die Niegelungen</a>! Na gut, dann habe ich halt damit die nächsten 11 Jahre mein Geld verdient. Manche Chancen muss man einfach ergreifen, auch wenn sie weh tun!</p>
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		<title>&#8220;Die Könige der Komiker&#8221;</title>
		<link>http://www.deuserordie.de/2009/06/01/die-konige-der-komiker/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 11:29:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[Kritik, Generalanzeiger 9./10.05.2009]
Hier noch ein kurzer Nachtrag zur Niegelungen-Premiere. Die Kritik aus dem Generalanzeiger zeigt das nicht nur wir Spaß hatten. Wir freuen uns auf Oktober wenn es wieder weitergeht. 
Die Niegelungen&#8230; sind zurück!
16.10.: Koblenz, Cafe Hahn
19.10. &#038; 21.10.: Bonn, Pantheon Theater
27.10.: Köln, Gloria Theater
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/06/kingcomedy_thumb.jpg" alt="kingcomedy_thumb" title="kingcomedy_thumb" width="500" height="226" class="alignnone size-full wp-image-1273" /><a href='http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/06/niegelungen_generalanzeiger.pdf'>[Kritik, Generalanzeiger 9./10.05.2009]</a></p>
<p>Hier noch ein kurzer Nachtrag zur <a href="http://www.myspace.com/niegelungen">Niegelungen</a>-Premiere. Die Kritik aus dem Generalanzeiger zeigt das nicht nur wir Spaß hatten. Wir freuen uns auf Oktober wenn es wieder weitergeht. </p>
<p><strong>Die Niegelungen&#8230; sind zurück!</strong><br />
16.10.: Koblenz, Cafe Hahn<br />
19.10. &#038; 21.10.: Bonn, Pantheon Theater<br />
27.10.: Köln, Gloria Theater</p>
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		<title>&#8220;Comedy-Comeback des Jahres&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 12:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Das Stand-Up A-Z fällt heute leider aus da ich noch mit der Nachbearbeitung der Niegelungen-Auftritte vom Wochenende beschäftigt bin (Kostüme finden, waschen, flicken etc.). Nächste Woche geht es hier wieder weiter mit dem A-Z.
Bis dahin könnt ihr schon einmal die erste, schöne Kritik unseres Niegelungen Revivals lesen (Rheinzeitung Koblenz). Ich hoffe das macht Lust auf mehr. In Kürze erscheinen auch ein paar Ausschnitte auf YouTube.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-976" title="nieg_head1" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/04/nieg_head1.jpg" alt="nieg_head1" width="500" height="63" /></p>
<p>Das <a href="http://www.deuserordie.de/category/stand-up-a-z/">Stand-Up A-Z</a> fällt heute leider aus da ich noch mit der Nachbearbeitung der Niegelungen-Auftritte vom Wochenende beschäftigt bin (Kostüme finden, waschen, flicken etc.). Nächste Woche geht es hier wieder weiter mit dem <em>A-Z</em>.</p>
<p>Bis dahin könnt ihr schon einmal die erste, schöne Kritik unseres <a href="http://www.myspace.com/niegelungen">Niegelungen</a> Revivals lesen (Rheinzeitung Koblenz). Ich hoffe das macht Lust auf mehr. In Kürze erscheinen auch ein paar Ausschnitte auf YouTube.<span id="more-977"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-978 aligncenter" title="nieg" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/04/nieg.jpg" alt="nieg" width="300" height="2640" /></p>
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		<title>Sag nichts gegen „Old School“</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 09:25:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Was für ein Wochenende.
1983 hatten wir den ersten Auftritt. Im März 1994 haben wir nach 11 Jahren und über 1500 Auftritten aufgehört. 2001 gab es ein zweitägiges Intermezzo und am Freitag (24.04.2009) dann das Comeback.
Was für ein Spaß und was für ein Chaos: 
Die Niegelungen sind back &#8211; und wie.
Ich gehe mal davon aus, dass wir die Reaktionen der Zuschauer richtig gelesen haben und diese ersten drei Auftritte als Erfolg verbuchen können.
Ein bisschen älter, aber auch nur ein bisschen, sind wir vielleicht geworden. Doch alles in allem haben wir vier ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-967" title="11" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/04/11.jpg" alt="11" width="500" height="282" /></p>
<p><strong>Was für ein Wochenende.</strong></p>
<p>1983 hatten wir den ersten Auftritt. Im März 1994 haben wir nach 11 Jahren und über 1500 Auftritten aufgehört. 2001 gab es ein zweitägiges Intermezzo und am Freitag (24.04.2009) dann das Comeback.<br />
Was für ein Spaß und was für ein Chaos: <strong><br />
Die Niegelungen sind back &#8211; und wie.</strong><br />
Ich gehe mal davon aus, dass wir die Reaktionen der Zuschauer richtig gelesen haben und diese ersten drei Auftritte als Erfolg verbuchen können.<span id="more-950"></span></p>
<p>Ein bisschen älter, aber auch nur ein bisschen, sind wir vielleicht geworden. Doch alles in allem haben wir vier uns doch recht gut gehalten. Das ist jetzt kein<em> fishing for compliments</em>, wir sind nur enorm stolz, dass wir uns aufgrund einer extrem harten und ausgeklügelten Diät (am Tag vor der Premiere kein Bier) so fit gehalten haben.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-952" title="2" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/04/2.jpg" alt="2" width="500" height="282" /></p>
<p>Obwohl es keine Frage des Gewichtes war, eher eine Frage des Mutes, diese Kostüme zu tragen. Rückblickend muss ich sagen, dass Prof. Andreas (<a href="http://www.andreas-grimm.com/main.htm">Grimm</a>) als Frosch einer der Stützpfeiler der Show war. Sowohl musikalisch als auch durch seine grandiose inhaltliche Umsetzung seines Kostümes. Dass Roberto (<a href="http://www.capitoni.de/">Capitoni</a>) alles tragen kann, hat er nicht nur als Bär, sondern auch als Opa gezeigt. (Mitte) Ich hatte manchmal richtig Angst vor diesem alten Nörgler.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-953" title="3" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/04/3.jpg" alt="3" width="500" height="280" /></p>
<p>Oder hier als Witwe Bolte. Sexy.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-954" title="4" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/04/4.jpg" alt="4" width="500" height="282" /></p>
<p>Tolle Nummer. Großartig Idee: Die Niegelungen spielen Max &amp; Moritz. Was die wenigsten wissen, die Niegelungen haben auch ein Kinderprogramm. Im Prinzip dasselbe wie die Abendshow, nur für die Kinder spielen wir die Nummern etwas brutaler. Eigentlich ist Max &amp; Moritz ein Acht-Personen-Stück, dummerweise stehen mit Roberto und mir nur zwei Personen zur Verfügung.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-955" title="5" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/04/5.jpg" alt="5" width="500" height="280" /></p>
<p>Nicht immer können Bilder die Panik abbilden, die uns beim Spielen im Gesicht stand. Nicht nur, dass wir uns ständig umziehen mussten, leider haben wir auch zwei mal die Türen verwechselt, hinter denen wir stehen mussten. Selten ist Verzweiflung glaubwürdiger auf der Bühne dargestellt worden. Zum Glück gab es mit Ralf (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ralf_G%C3%BCnther_(Brainpool)">Günther</a>) ja den einen Mann, der mit seinen schrägen Ideen uns immer wieder in Nummern trieb, die auch wir nicht so erwartet haben.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-956" title="6" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/04/6.jpg" alt="6" width="500" height="278" /></p>
<p>Die folgende Nummer möchte ich nicht kommentieren. Ich dachte nie, dass ich sie mal mitspielen würde.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-957" title="7" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/04/7.jpg" alt="7" width="500" height="279" /></p>
<p>(Jungs, danke, für dieses Vergnügen…)</p>
<p>Und Spaß hatten wir. Ralf hat es geschafft, dass sowohl ich als auch Roberto auf der Bühne fast zusammengebrochen sind.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-959" title="8" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/04/8.jpg" alt="8" width="500" height="279" /></p>
<p>Aber meinen absoluten Lieblingssatz brachte Roberto in der Garderobe: „Wer spielt denn gerade die Prinzessin?“ Natürlich wusste er, wer sie spielt. Ich. Aber ich stand gerade neben ihm und zog mich für den „Pantomimen mit Tourette-Syndrom“ um. Da hat Ralf den Frosch wohl umsonst geküsst.<br />
Versteht mich nicht falsch. 90% der Show waren hoch-professionell und das haben wir auch auf der Bühne so dargestellt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-960" title="9" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/04/9.jpg" alt="9" width="500" height="280" /></p>
<p>Ich freue mich jetzt schon auf Oktober, wenn das <a href="http://www.myspace.com/niegelungen">schauspielerische Phantasialand</a> für große Jungs weitergeht.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-961" title="10" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/04/10.jpg" alt="10" width="500" height="281" /></p>
]]></content:encoded>
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