Artikel in der Kategorie Stand-Up A-Z
Allgemein, Comedy Thinktank, Eine Show entsteht, NightWash, Stand-Up A-Z, buch, comedy-lab »
Auch wenn ich mich wiederhole: „Bin ich froh, dass ich mit diesem Blog begonnen habe! Denn ohne ihn hätte ich wahrscheinlich nicht all die Projekte gestartet, die ich jetzt abarbeiten muss.“
Timing ist im Leben halt alles. Ok, ich habe im Bereich Timing immer noch ein gewisses Verbesserungspotenzial, aber besser zu viel Arbeit als keine! Oder?!
Stand-Up A-Z »
Einer der entscheidendsten Erfolgsfaktoren ist: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort (sein). Immer wieder gibt es Künstler, sei es in der Musik, Kunst, Mode oder in der Comedy, die den Nerv der Zeit perfekt treffen. Manche treffen ihn nicht nur, sie prägen ihn sogar. Das sind die ganz großen Momente der Kunst. (Leider sind diese Momente seltener als wir Künstler es uns wünschen.) Ich glaube neben einer gehörigen Portion Glück, braucht es ein grundsätzliches Interesse an der Welt in der man lebt. Manche Künstler finden ihre Themen daher ganz intuitiv, …
Stand-Up A-Z »
Nichts ist im Leben so schwer wie anzufangen (und ich rede hier nicht NUR von einem Stand-up Act). Ich wollte mal ein ganzes Buch über Anfänge schreiben. Mir ist aber kein vernünftiger Anfang eingefallen.
Die einfachste Regel lautet. Entweder du beginnst mit einem Mördergag (Mördergag = absoluter Bringer, Killer, Home Run, auf deutsch: nicht schlecht; (Deutsch – Comedy, Comedy – Deutsch)), oder du sagst erst einmal Hallo. Doch selbst wenn du den Mördergag hast, solltest du danach Hallo sagen. Erstaunlich wie oft Leute vor lauter Nervosität oder Fokussierung auf ihren …
Stand-Up A-Z »
Um lustig zu sein, reicht es oft nicht aus gutes Material zu haben, du musst auch noch wissen, wie du es richtig einsetzt. Und das liegt nicht nur an deinen Präsentationsfähigkeiten, sondern auch an deiner Fähigkeit, dich auf unterschiedliche Auftrittsgelegenheiten und Umgebungen einzustellen. Gerade in der Anfangszeit können die Orte und die Gelegenheiten, bei denen du auftrittst, nicht unterschiedlicher sein. Kleine Mixshows, erste Festivals, danach vielleicht schon die ein oder andere Gala, sei es auf Betriebsfesten, für Konferenzen oder Jubiläen. Wichtig ist, dass du dir im Vorfeld möglichst viele …
Stand-Up A-Z »
Man kann verhältnismäßig schnell erklären - und auch verstehen – was das Faszinierende an Auftritten und der Arbeit auf der Bühne ist: sich ausleben zu dürfen, direktes Erleben seiner Arbeit, Bestätigung, Aufmerksamkeit bis ihn zum Ruhm und möglicherweise sogar viel Geld.
Was wie eine tolle Sache klingt, ist zugleich auch die Kehrseite dieses Jobs. Die Öffentlichkeit macht dich und deine Arbeit transparent, vergleichbar und angreifbar. Zuschauer haben sofort eine Meinung zu dir und auch du siehst ganz genau, wo du innerhalb dieser Welt stehst.
Es ist sehr einfach in diesem Umfeld frustriert …
Stand-Up A-Z »
Der Catch 22 der Comedy: Ihr bekommt nur Auftritte, wenn ihr schon irgendwo anders aufgetreten seid!
Diesen Teufelskreislauf müsst ihr durchbrechen, daher nutzt in der Anfangszeit jede sich euch bietende Möglichkeit aufzutreten. Anders geht es nicht.
Betriebsfeste, Geburtstage und offene Bühnen. Geht hin und spielt, spielt, spielt. Vergesst das Geld, wenn ihr gut werdet, kommt das von alleine. Und als Kellner kannst du ja ständig neue Texte ausprobieren.
Vielleicht solltest du auch einen Umzug in Betracht ziehen? In Oberbayern oder auf einer der ostfriesischen Inseln …
Stand-Up A-Z »
Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Für mich als Sportfan, trifft dieser Spruch mit Sicherheit zu. Aber ich kenne viele gute Comedians, die es komplett anders sehen.
Stop, ich kenne viele Comedians, die glauben, dass sie gut sind und es anders sehen. Du kannst nicht 10 Jahre auf Tour gehen, jedes Jahr mindestens 200 Auftritte pro Jahr absolvieren und dich nicht ein wenig um deine Gesundheit kümmern, sorry! Natürlich gibt es Gegenbeispiele, aber John Belushi lebt auch schon lange nicht mehr.
Ich weiß, dass Feiern zum Auftreten dazu gehört wie Bonuszahlungen …
Stand-Up A-Z »
Gute Autoren sind die halbe Miete. Mittlerweile gibt es sehr gute Autoren, die wirklich wissen, was Stand-up Comedians (und Kabarettisten) brauchen.
Z. B.: Thomas Lienenlücke, Moritz Netenjakob, Markus Barth, Chris Geletneky, Ralph Husmann, Michael Ehnert, Guntmar Feuerstein, Matthias Jung, Lars Hohlfeld und, und, und.
Viele von den eben genannten bekommt man als Anfänger gar nicht mehr. Zum Glück für alle Stand-upper wächst auch die Autorenwelt langsam, aber sicher. Augen auf, Adressen austauschen, nachfragen, diskutieren, und wenn die Chemie stimmt, ausprobieren und testen!
Stand-Up A-Z »
Gute Texte basieren häufig auf guten Beobachtungen.
Man muss sie nur haben. Genau wie das Auftreten muss man auch das Beobachten lernen und trainieren. Die ersten Tipps, die ich bekommen habe, lauteten: „Jetzt setz dich einfach mal in die U-Bahn und beobachte.“ Habe ich natürlich gemacht. Ich also ab in die U-Bahn und dann guckte ich und guckte und guckte und am Ende hatte ich so viele Eindrücke, dass ich gar nicht mehr wusste, was ich alles gesehen habe.
Stand-Up A-Z »
Braucht man Regie? Wie sieht die aus? Wer kann das machen? Wie bezahlt man solche Arbeit?
Wenn du als Schauspieler arbeitest, stellst du dir diese Frage wahrscheinlich nie. Natürlich arbeitet man mit einem Regisseur oder einer Regisseurin. Wie denn sonst?
Die Stand-Upper sehen das schon anders und der, der nur einmal einen Vortrag halten soll, weiß wahrscheinlich gar nichts mit dieser Frage anzufangen. Nicht nur dass Stand-Upper meistens alleine arbeiten, sie schreiben auch ihre Texte in der Regel selber. Daher arbeiten viele Stand-Upper eher mit Autoren als mit einem klassischen Regisseur zusammen. …



