<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Deuser or Die &#187; a-z</title>
	<atom:link href="http://www.deuserordie.de/tag/a-z/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.deuserordie.de</link>
	<description>das Comedy Blog</description>
	<lastBuildDate>Wed, 29 Jun 2011 09:35:06 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.3</generator>
		<item>
		<title>Stand-Up A-Z: A wie Autoren</title>
		<link>http://www.deuserordie.de/2009/08/05/stand-up-a-bis-z-a-wie-autoren/</link>
		<comments>http://www.deuserordie.de/2009/08/05/stand-up-a-bis-z-a-wie-autoren/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 08:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stand-Up A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[a-z]]></category>
		<category><![CDATA[barth]]></category>
		<category><![CDATA[bühne]]></category>
		<category><![CDATA[comedian]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[deuser]]></category>
		<category><![CDATA[deuser or die]]></category>
		<category><![CDATA[geletneky]]></category>
		<category><![CDATA[holfeld]]></category>
		<category><![CDATA[lienelüke]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[netenjakob]]></category>
		<category><![CDATA[produktion]]></category>
		<category><![CDATA[publikum]]></category>
		<category><![CDATA[show]]></category>
		<category><![CDATA[stand-up]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deuserordie.de/?p=1798</guid>
		<description><![CDATA[Gute Autoren sind die halbe Miete. Mittlerweile gibt es sehr gute Autoren, die wirklich wissen, was Stand-up Comedians (und Kabarettisten) brauchen.
Z. B.: Thomas Lienenlücke, Moritz Netenjakob, Markus Barth, Chris Geletneky, Ralph Husmann, Michael Ehnert, Guntmar Feuerstein, Matthias Jung, Lars Hohlfeld und, und, und.
Viele von den eben genannten bekommt man als Anfänger gar nicht mehr. Zum Glück für alle Stand-upper wächst auch die Autorenwelt langsam, aber sicher. Augen auf, Adressen austauschen, nachfragen, diskutieren, und wenn die Chemie stimmt, ausprobieren und testen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1810" title="was soll ich schreiben?" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/08/writingschmal.jpg" alt="was soll ich schreiben?" width="590" height="323" /></p>
<p>Gute Autoren sind die halbe Miete. Mittlerweile gibt es sehr gute Autoren, die wirklich wissen, was Stand-up Comedians (und Kabarettisten) brauchen.<br />
Z. B.: Thomas Lienenlücke, <a href="http://www.moritz-netenjakob.de/" target="_blank">Moritz Netenjakob</a>, <a href="http://www.markus-barth.de" target="_blank">Markus Barth</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chris_Geletneky" target="_blank">Chris Geletneky</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ralf_Husmann" target="_blank">Ralph Husmann</a>, <a href="http://http://www.michael-ehnert.com/" target="_blank">Michael Ehnert</a>, <a href="http://www.guntmarfeuerstein.de">Guntmar Feuerstein</a>, <a href="http://www.jungmatthias.de/">Matthias Jung</a>, <a href="http://www.derlars.com/">Lars Hohlfeld</a> und, und, und.<br />
Viele von den eben genannten bekommt man als Anfänger gar nicht mehr. Zum Glück für alle Stand-upper wächst auch die Autorenwelt langsam, aber sicher. Augen auf, Adressen austauschen, nachfragen, diskutieren, und wenn die Chemie stimmt, ausprobieren und testen!</p>
<p>Wie sieht die Bezahlung aus?<br />
Tagessätze schwanken von 300,- € bis 2000,- €. Textpauschalen pro geschriebener Nummer von 150,- bis 2500,- €, Lizenzzahlung von 2% bis 15% der Einspielergebnisse des jeweiligen Projektes. So unterschiedlich die finanziellen Abmachungen sein können, so schwierig ist es oft für Beginner einen Weg der Zusammenarbeit zu finden. Einige Comedians übernehmen Texte 1 zu 1. Andere vertrauen nur den Texten, die sie selber geschrieben haben. Ich plädiere für eine emanzipierte Zusammenarbeit. Ich würde meine Eigenständigkeit nie aufgeben, schließlich steht ihr auf der Bühne. Daher hinterfragt die Texte. Doch wenn ihr etwas nicht lustig findet, nicht sofort wegwerfen, lasst es euch noch einmal von den Autoren erklären, oft sind es nur Kleinigkeiten, die geändert werden müssen, damit sich der Gag erklärt. Und wenn ihr es dann immer noch nicht lustig findet, dann nehmt es auch nicht. Doch bitte werft Texte nie ganz weg. Wie oft fand ich einen Text erst 3 Jahre später gut oder konnte Teile in einem ganz anderen Kontext benutzen. <strong>Pflegt eure Autoren</strong>.<br />
<img class="size-medium wp-image-1802" title="writerstrike" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/08/writerstrike-207x300.jpg" alt="writerstrike" width="207" height="300" /></p>
<p>Bilder:  <a href="http://CC">CC</a> von<a href="http://www.flickr.com/photos/tomswift/"> tomswift</a> und <a href="http://arizonarainman.blogspot.com/">arizonaman</a><a href="http://CC"></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deuserordie.de/2009/08/05/stand-up-a-bis-z-a-wie-autoren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stand-Up A-Z: B wie Beobachtung</title>
		<link>http://www.deuserordie.de/2009/07/29/stand-up-a-z-b-wie-beobachtung-2/</link>
		<comments>http://www.deuserordie.de/2009/07/29/stand-up-a-z-b-wie-beobachtung-2/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 07:35:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stand-Up A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[a-z]]></category>
		<category><![CDATA[bahn]]></category>
		<category><![CDATA[beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[comedian]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[deuser]]></category>
		<category><![CDATA[deuser or die]]></category>
		<category><![CDATA[kj deuser]]></category>
		<category><![CDATA[knacki]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[show]]></category>
		<category><![CDATA[solo]]></category>
		<category><![CDATA[stand-up]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deuserordie.de/?p=1731</guid>
		<description><![CDATA[Gute Texte basieren häufig auf guten Beobachtungen.
Man muss sie nur haben. Genau wie das Auftreten muss man auch das Beobachten lernen und trainieren. Die ersten Tipps, die ich bekommen habe, lauteten: „Jetzt setz dich einfach mal in die U-Bahn und beobachte.“ Habe ich natürlich gemacht. Ich also ab in die U-Bahn und dann guckte ich und guckte und guckte und am Ende hatte ich so viele Eindrücke, dass ich gar nicht mehr wusste, was ich alles gesehen habe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/07/beobachtung2.jpg" alt="beobachtung2" title="beobachtung2" width="590" height="402" class="aligncenter size-full wp-image-1746" /></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Tahoma&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p>Typische Publikumskommentare einer richtig guten Show: „So ist es! Genau das kenn ich! Stimmt ja! Da hat er ja Recht!“</p>
<p>Typische Künstlerkommentare: „Mist, warum habe ich das nicht gesehen. Warum ist mir das nicht eingefallen. Das liegt doch so auf der Hand.“</p>
<p>Gute Texte basieren häufig auf guten Beobachtungen.<br />
Man muss sie nur haben. Genau wie das Auftreten muss man auch das Beobachten lernen und trainieren. Die ersten Tipps, die ich bekommen habe, lauteten: „Jetzt setz dich einfach mal in die U-Bahn und beobachte.“ Habe ich natürlich gemacht. Ich also ab in die U-Bahn und dann guckte ich und guckte und guckte und am Ende hatte ich so viele Eindrücke, dass ich gar nicht mehr wusste, was ich alles gesehen habe.<br />
Nicht einfach Bahn fahren und „mal gucken“, sondern erst dann fahren, wenn du dir im Vorfeld deinen persönlichen Fragenkatalog erstellt hast. WIE fahren die Leute Bahn:<br />
Wer steht, wer setzt sich, wie halten sich die Leute fest, wer redet mit dem Busfahrerbzw.bahnfahrer?<br />
Überlege dir auch wo deine Fragen beantwortet werden könnten. Es macht wenig Sinn, Vögel beobachten zu wollen und dann tauchen zu gehen.</p>
<p>Und als nächstes musst du das Besondere aus deiner Beobachtung herausfiltern und gegebenenfalls überspitzen. Ein Beispiel zum Thema Kino und dem Unterschied „früher – heute“.<br />
„Früher wurde geknutscht, heute wird gegessen. Ich warte nur darauf, dass die neben mir anfangen zu Grillen.“<br />
Beobachtung und Überspitzung.</p>
<p>Je mehr du dich vorbereitest und je mehr Fragen du dir stellst, desto mehr erkennst du auch. Und je besser du die Absurdität des Alltages durchblickst, um so besser wird dein Material.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deuserordie.de/2009/07/29/stand-up-a-z-b-wie-beobachtung-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stand-Up A-Z: Ü wie Überraschung</title>
		<link>http://www.deuserordie.de/2009/07/08/stand-up-a-z-u-wie-uberraschung/</link>
		<comments>http://www.deuserordie.de/2009/07/08/stand-up-a-z-u-wie-uberraschung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 07:29:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stand-Up A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[a-z]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[deuser]]></category>
		<category><![CDATA[fallhöhe]]></category>
		<category><![CDATA[horror]]></category>
		<category><![CDATA[lachen]]></category>
		<category><![CDATA[surprise]]></category>
		<category><![CDATA[theorie]]></category>
		<category><![CDATA[überraschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deuserordie.de/?p=1606</guid>
		<description><![CDATA[
Warum lacht man? 
Es gibt einen ganzen Wissenschaftszweig, der sich mit dieser Frage beschäftigt, die Gelotologie. Man geht davon aus, dass Lachen eine angeborene Fähigkeit ist, mit der man auf komische Situationen reagiert. Lachen kann aber auch eine Form der Entlastungsreaktion nach überwundenen Gefahren sein oder als Abwehrmechanismus gegen spontane Angstzustände eingesetzt werden.
Keine Angst, ich möchte jetzt niemanden in Extremsituationen versetzen, damit es zu einem befreienden Lachen kommt. Die entsprechenden Nahtoderfahrungen kommen beim ersten Auftritt sowieso von ganz alleine. Trotzdem ist ganz hilfreich zu wissen, wie man Lachen gezielt bewirken ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/07/jackinthebox.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1607" title="jackinthebox" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/07/jackinthebox.jpg" alt="jackinthebox" width="590" height="392" /></a></p>
<p><strong>Warum lacht man? </strong></p>
<p>Es gibt einen ganzen Wissenschaftszweig, der sich mit dieser Frage beschäftigt, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gelotologie">Gelotologie</a>. Man geht davon aus, dass Lachen eine angeborene Fähigkeit ist, mit der man auf komische Situationen reagiert. Lachen kann aber auch eine Form der Entlastungsreaktion nach überwundenen Gefahren sein oder als Abwehrmechanismus gegen spontane Angstzustände eingesetzt werden.</p>
<p>Keine Angst, ich möchte jetzt niemanden in Extremsituationen versetzen, damit es zu einem befreienden Lachen kommt. Die entsprechenden Nahtoderfahrungen kommen beim ersten Auftritt sowieso von ganz alleine. Trotzdem ist ganz hilfreich zu wissen, wie man Lachen gezielt bewirken kann.<br />
Vereinfacht ausgedrückt lacht man über überraschende Aktionen, die letztendlich immer einen positiven Ausgang haben, denn sonst würden wir von einer Tragödie sprechen und müssten alle heulen.</p>
<blockquote><p>Im Fall von Witzen ist die Pointe der überraschende Moment. Jemand findet eine Antwort auf ein Problem, die nicht der aufgebauten Erwartungshaltung entspricht.  Treffen sich zwei Musiker. Fragt der eine: „Hast du mal ein Tempo?“ „Klar. A one, a two, a one, two three, four.“</p></blockquote>
<p>Dieser Witz funktioniert, wenn dem Zuschauer suggeriert wird, dass es sich bei dem Tempo um ein Tempotaschentuch handelt. Durch das Spielen mit Erwartungshaltungen wird aus einem Wortspiel ein funktionierender Witz, da man als Zuhörer diese Lösung nicht erwartet.<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Slapstick">Slapstick</a> ist die reinste Form der Überraschung. Man lacht, weil einer der Akteure unerwartet hinfällt, sich stößt oder von einer Leiter getroffen wird. An dieser Stelle höre ich förmlich wie sich Leser zu Wort melden und mir entgegnen, dass Slapstick doch pure Schadenfreude ist. Nein!! Überraschung. Erst kommt die Überraschung und dann die Schadenfreude. Über den ersten Stolperer der Clowns im Zirkus lacht jeder. Erst dann setzt der Prozess der Schadenfreude ein und dann lachen manche weiter und andere hören auf.</p>
<p>Wie nah Überraschung und Lachen beisammen liegen, zeigt eine ganze Armada von Filmen wie Scary Movie 1 bis 135, die zum Teil hervorragend Horror- und Comedyelemente verbunden haben. Je nachdem wie der Schockmoment aufgelöst wird, bekommt man entweder Angst oder man lacht.<br />
Gefährlich wird es, wenn die Seh- oder Hörgewohnheit der Zuschauer so trainiert sind, dass sie das Prinzip der Witze oder der Sketche erkennen. Deshalb halten sich gewisse Witze-Trends nur eine begrenzte Zeit. Irgendwann hat man so viele Blondinen-Witze gehört oder Sketch-Shows gesehen, dass man in der Lage ist, die Pointe vorherzusagen, da man versteht, wie der Witzmechanismus funktioniert.</p>
<p>Und das macht das Feld der Comedy und des Lachens so schwierig und so spannend.<br />
Man muss nicht nur wissen, wie man sein Material (Texte, Witze, Gedichte, Blicke, Gesten, Sounds) richtig einsetzt, man sollte es außerdem auch noch ständig verändern und erweitern.<br />
Wer kennt nicht in der Familie den ein oder anderen Onkel, der ständig dieselben drei Witze erzählt. Erstaunlicherweise gibt es aber immer wieder Menschen, die über diese Witze lachen. Vermutlich sind die Witze für die Ersthörer gar nicht so schlecht, nur wir haben sie einfach schon zu oft gehört.<br />
Das bedeutet für die Bühne, entweder sollte man seine Witze regelmäßig erneuern oder regelmäßig neue Zuhörerschaften suchen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deuserordie.de/2009/07/08/stand-up-a-z-u-wie-uberraschung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stand-Up A-Z: L wie Licht</title>
		<link>http://www.deuserordie.de/2009/04/15/stand-up-a-z-l-wie-licht/</link>
		<comments>http://www.deuserordie.de/2009/04/15/stand-up-a-z-l-wie-licht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 07:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stand-Up A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[a-z]]></category>
		<category><![CDATA[atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[beleuchtung]]></category>
		<category><![CDATA[bühn]]></category>
		<category><![CDATA[licht]]></category>
		<category><![CDATA[light]]></category>
		<category><![CDATA[schauspiel]]></category>
		<category><![CDATA[spotlight]]></category>
		<category><![CDATA[Stand-up comedy]]></category>
		<category><![CDATA[theater]]></category>
		<category><![CDATA[vorderlicht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deuserordie.de/?p=865</guid>
		<description><![CDATA[
Es werde Licht! &#8211; Hat so nicht die Menschheitsgeschichte begonnen?
Ohne Licht ist heutzutage keine Show mehr denkbar. Das war früher wahrscheinlich auch nicht anderes, zumindest habe ich nie von einer wirklich erfolgreichen Nacht-Veranstaltungen im Circus Maximus gehört.
Welches Licht brauche ich?
Wie merke ich, ob ich das richtige Licht habe?
Welche Effekte machen Sinn?
Will ich die Zuschauer sehen?
Muss ich sie sehen?
Aus dieser Einleitung kann der erfahrene Stand-Up A-Z Leser erkennen, dass für mich nicht nur das Bühnenlicht, sondern auch das Zuschauerlicht ein große Rolle spielt. Stand-Up Comedy ist für mich eine Form der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-868" title="licht" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/04/licht.jpg" alt="licht" width="500" height="192" /></p>
<p><strong>Es werde Licht! &#8211; Hat so nicht die Menschheitsgeschichte begonnen?</strong><br />
Ohne Licht ist heutzutage keine Show mehr denkbar. Das war früher wahrscheinlich auch nicht anderes, zumindest habe ich nie von einer wirklich erfolgreichen Nacht-Veranstaltungen im Circus Maximus gehört.<span id="more-865"></span></p>
<p>Welches Licht brauche ich?<br />
Wie merke ich, ob ich das richtige Licht habe?<br />
Welche Effekte machen Sinn?<br />
Will ich die Zuschauer sehen?<br />
Muss ich sie sehen?<br />
Aus dieser Einleitung kann der erfahrene <a href="http://www.deuserordie.de/category/stand-up-a-z/">Stand-Up A-Z </a>Leser erkennen, dass für mich nicht nur das Bühnenlicht, sondern auch das Zuschauerlicht ein große Rolle spielt. Stand-Up Comedy ist für mich eine Form der <strong>Kommunikation mit dem Publikum</strong> und das funktioniert erheblich besser, wenn man es auch sehen kann. (Gilt für jede Art der Präsentation, bei der dem Zuschauer nicht nur etwas erzählt wird, sondern seine Reaktionen den weiteren Verlauf mitbestimmen.)</p>
<p>Doch zuvor eine kurze Zusammenfassung zum Thema Bühnenlicht.<br />
Erste Aufgabe des Lichtes ist es, dafür zu sorgen, dass man überhaupt gesehen wird. Alle weiteren Effekte tragen dazu bei Räume, Illusionen und letztendlich Emotionen zu erzeugen. Im Fotobereich und Filmbereich wird stundenlang am Licht gearbeitet. Geduld und ein gutes Buch sind oft das Einzige, was dagegen hilft. Auf der Bühne sieht das meistens anderes aus. Erstens sind die Möglichkeiten begrenzt und das Licht ist in der Regel fest installiert und daher nur bedingt veränderbar.</p>
<p>Ein paar Schlagwörter:</p>
<ul>
<li> <strong>Vorderlicht:</strong> In der Regel weißes Licht, das hilft den Bühnenbereich auszuleuchten. Komplette Ausleuchtung der Bühne oder nur gewisse Bereiche. Je höher die Lampen hängen, umso besser kann man Zuschauerbereich sehen, gleichzeitig werden aber die Gesichtsschatten größer.</li>
<li> Der <strong>Follower oder Verfolger</strong> kann einen, wie der Name sagt, überall verfolgen. Erzeugt auf kleinen Bühnen durch seinen kreisrunden scharfen Lichtschatten auf dem Hintergrund schnell eine Varieté-Anmutung.<br />
Vorsichtig! Oft auf Augenhöhe angebracht, dadurch blendet er stark.</li>
<li> <strong>Seitenlicht, Spitzen (Decken), Hinterlicht</strong> erzeugt eine Räumlichkeit auf der Bühne. Ist ebenfalls wichtig, wenn man mit Requisiten arbeitet, z. B.: Jonglieren. Falls du nur Licht von vorne bekommst, sind die Bälle, da sie sich zwischen dir und der Lichtquelle befinden, nicht immer für dich sichtbar.</li>
<li> <strong>Hintergrundlicht</strong>: Beleuchtet Background. Einfachste Form mehr Atmosphäre auf der Bühne zu erzeugen.</li>
</ul>
<p>Alle weiteren Formen der Effekte sollte man nur innerhalb eines abgestimmten Lichtkonzeptes einsetzen. Falls du nur gelegentlich Licht einsetzt, kann das schnell den Rest der Show abwerten.</p>
<p>Gerade Stand-Up Shows (<a href="http://www.deuserordie.de/2008/10/29/stand-up-a-z-m-wie-mixed-show/">Mixed-Shows</a>) kommen oft mit einem Minimum an Licht aus. Meiner Meinung ist das auch einer Gründe für die Faszination dieser Entertainment-Form, die <strong>Fokussierung auf das Wesentliche</strong>. Je größer der Lichteinsatz ist, um so größer auch Vorbereitungs-, Kosten- und Zeitaufwand. Weil man das Licht nur schwer selber überprüfen kann, ist man gut beraten immer mit einem festen Techniker zu reisen. Was wieder dafür spricht, von großen Lichteffekten abzusehen. <strong>Ein guter Gag ist immer noch besser als jede Nebelmaschine.</strong></p>
<p>Großen Wert würde ich aber auf die Abstimmung von Bühnenlicht und Zuschauerlicht legen.<br />
Kostet nichts, ist schnell einzurichten und bringt viel. Die Idee dahinter lautet: So viel Zuschauer sehen, ohne dass diese sich unwohl fühlen. Je heller der Zuschauerraum ist, um so eher kann man die Zuschauer erkennen.<br />
Zwischenfrage &#8211; Ist es wirklich wichtig, die Zuschauer sehen zu können? Wenn du klassischen Stand-Up machst auf jeden Fall. Aber je heller der Raum ist, um so beobachteter fühlen sich die Zuschauer und eigentlich will sich keiner wirklich beobachtet fühlen. Eine hell ausgeleuchtete Kantine ist natürlich nicht so gemütlich wie dunkler Partykeller. Doch wenn es zu gemütlich wird, wirst du merken, dass plötzlich weniger gelacht wird, denn man lehnt sich zurück und wird zu genüsslichen Beobachtern. Du willst aber Zuschauer haben, die an der Show teilnehmen. (Es gibt keine Regel, für die es keine Variation gibt.)</p>
<p>Das Spiel mit Zuschauerlicht und Bühnenlicht ist deshalb so wichtig, weil es Stimmung erzeugen kann. Und die eigentliche Kunst des Entertainments (direkte Kommunikation mit Zuschauern, Oberbegriff des Stand-Ups) besteht in der Erzeugung von Stimmungen. Stimmung erzeugen bedeutet, die Zuschauer mit auf seine ganz persönliche Reise nehmen. Sei es Musik, ein Vortrag oder Stand-Up.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deuserordie.de/2009/04/15/stand-up-a-z-l-wie-licht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stand-Up A-Z: K wie Kleidung</title>
		<link>http://www.deuserordie.de/2009/04/08/stand%e2%80%93up-a-z-k-wie-kleidung/</link>
		<comments>http://www.deuserordie.de/2009/04/08/stand%e2%80%93up-a-z-k-wie-kleidung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 07:26:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stand-Up A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[a-z]]></category>
		<category><![CDATA[bühne]]></category>
		<category><![CDATA[kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[outfit]]></category>
		<category><![CDATA[präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[speach]]></category>
		<category><![CDATA[stage]]></category>
		<category><![CDATA[stand-up]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deuserordie.de/?p=792</guid>
		<description><![CDATA[
Es gibt Themen, die man schon früh als wichtig erachtet und die Frage des richtigen Outfits gehört sicherlich nicht dazu.
Vielleicht denkt man heimlich drüber nach, wie man auf der Bühne gerne aussehen möchte, aber selten bespricht man diese Themen mit anderen. Es schwingt ja immer die Angst mit, als eitler Fatzke abgestempelt zu werden. Schiebt solche Gedanken ganz schnell zur Seite. Die Frage des Aussehens und dadurch auch die Frage nach dem richtigen Outfit ist natürlich ein sehr entscheidender Faktor für jede Form der Präsentation.
Wir reden hier jetzt weniger von ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-803" title="kleidung1" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/04/kleidung1.jpg" alt="kleidung1" width="500" height="171" /></p>
<p style="text-align: left;">Es gibt Themen, die man schon früh als wichtig erachtet und die Frage des richtigen Outfits gehört sicherlich nicht dazu.</p>
<p style="text-align: left;">Vielleicht denkt man heimlich drüber nach, wie man auf der Bühne gerne aussehen möchte, aber selten bespricht man diese Themen mit anderen. Es schwingt ja immer die Angst mit, als eitler Fatzke abgestempelt zu werden. Schiebt solche Gedanken ganz schnell zur Seite. Die Frage des Aussehens und dadurch auch die Frage nach dem richtigen Outfit ist natürlich <strong>ein sehr entscheidender Faktor für jede Form der Präsentation.<span id="more-792"></span></strong></p>
<p style="text-align: left;">Wir reden hier jetzt weniger von dem Kostüm für Bühnenfiguren. Hier erklärt es sich von selber, dass das Outfit wichtig ist.<br />
<strong>Jedes Outfit ist eine Botschaft.</strong> Wenn du vor Bankern in zerrissenen Jeans auftrittst, muss dir klar sein, dass man dich nicht als einen der ihren betrachtet und damit werden deine Aussagen anders bewertet, als wenn du in Anzug und Krawatte referieren würdest. Aber möglicherweise ist ja genau das gewollt.</p>
<p style="text-align: left;">Häufig trifft man zum ersten Male auf die Frage des Outfits beim Erstellen des ersten Pressefotos. Plötzlich wird man vom Fotografen oder vom Agenten gefragt: „Wie siehst du eigentlich auf der Bühne aus? Wie sollen wir dich visuelle inszenieren ?“<br />
Wie oft habe ich erlebt, dass diese Fotoshootings zu einer kleinen Katastrophe wurden. Man hat sich monatelang mit den Texten für sein Programm auseinandergesetzt, wie man aber auf der Bühne aussehen möchte, darüber hat man sich vielleicht auf der Fahrt zum Fotografen Gedanken gemacht.<br />
Es gibt Künstler, gerade im Stand-Up Bereich, die sagen, egal wie ich aussehe, es kommt auf den Inhalt an. Damit hast du aber indirekt auch schon die erste Entscheidung getroffen. Du willst ganz privat rüber kommen. Aber was heißt ganz privat? Du hast ja auch selten jeden Tag das selbe an. Aber, wie oben beschrieben, wirst du mit jedem anderen Outfit auch anders von den Zuschauern wahrgenommen.<br />
Wenn du dir nicht sicher bist, teste unterschiedliche Outfits. Du wirst schnell merken, ob du dich wohlfühlst. Anhand von Videomitschnitten würde ich überprüfen, ob es auch entsprechend rüber kommt. Wenn du dich einmal entschieden hast, kauf dir mindestens ein, wenn nicht sogar zwei Ersatzoutfits.</p>
<p style="text-align: left;">Wie willst du deine<strong> Kleidung transportieren? </strong>Klar gibt es tolle große preiswerte Koffer, aber fahre mal mit sechs Leuten im Tourbus, dann merkst du schnell, wie sehr man dich mag, wenn du mit drei großen Plastikkoffern ankommst. Lieber ein vernünftiger Koffer oder ein vernünftiger Kleidersack als drei improvisierte Taschen. Unterhalte dich mal mit Kollegen darüber; es gibt wahre Verpackungsprofis. Musst du deine Sachen regelmäßig bügeln? Es gibt gute kleine Reisebügeleisen.</p>
<p style="text-align: left;">Willst du dein Outfit vielleicht fürs Merchandising benutzen. Trägst du T-Shirts, ist das schnell umzusetzen (Deutsch &#8211; Frau, Frau – Deutsch), aber es geht nur selten, wenn du dir einen Spezialanzug schneidern lässt. Weitere Fragen betreffen deine Auftrittsorte. Ein weißes Hemd kann unter Umständen super aussehen, treibt aber immer noch viele Kameraleute zu Verzweiflung. Aber hier sei der Tipp erlaubt. Früher sind die Kameras mit reinweißen Klamotten nicht klar gekommen. Das ist heute schon lange nicht mehr so schlimm. Lasst euch von Regisseuren und Kameraleuten nicht verrückt machen. Wenn das euer Outfit ist, dann würde ich erst Mal drum kämpfen.</p>
<p style="text-align: left;">Noch etwas zur Klärung. Es geht nicht darum ein vollkommen ausgefallenes Outfit zu haben, es geht eher um ein Gefühl für seine Außenwirkung zu bekommen. Gerade die Künstler, denen man nicht anmerkt, dass sie sich um ihr Aussehen Gedanken machen, wissen ganz genau wie sie aussehen und wie sie auf ander Menschen wirken.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deuserordie.de/2009/04/08/stand%e2%80%93up-a-z-k-wie-kleidung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stand-Up A-Z: H wie Haltung</title>
		<link>http://www.deuserordie.de/2009/01/14/stand-up-a-z-h-wie-haltung/</link>
		<comments>http://www.deuserordie.de/2009/01/14/stand-up-a-z-h-wie-haltung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 08:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stand-Up A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[a-z]]></category>
		<category><![CDATA[attitüde]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[cliffhanger]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[gel]]></category>
		<category><![CDATA[haltung]]></category>
		<category><![CDATA[stan-up]]></category>
		<category><![CDATA[stand]]></category>
		<category><![CDATA[stand-up]]></category>
		<category><![CDATA[up]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deuserordie.de/?p=270</guid>
		<description><![CDATA[
Eine der am häufigsten verwendeten Vokabeln im Comedygeschäft ist &#8220;Haltung&#8221;. Als Haltung bezeichnet man umgangssprachlich die Einstellung, Gesinnung oder Grundhaltung eines Menschen. Jon Stewart von der Daily Show hat sie, Harald Schmidt hatte sie und vielen Comedians wird nachgesagt, dass sie nie eine hatten.
Quatsch, jeder hat eine Haltung, die Frage ist nur, ist sie dem Künstler/in selber klar, glaubt man ihm, wofür er auf der Bühne steht (Glaubwürdigkeit) und hat diese Einstellung irgendeine Relevanz für seine Performance?
Haltung hat viel mit der Motivation zutun, warum man auf der Bühne steht und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-272" title="haltung" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/01/haltung.jpg" alt="" width="500" height="274" /><br />
Eine der am häufigsten verwendeten Vokabeln im Comedygeschäft ist &#8220;Haltung&#8221;. Als Haltung bezeichnet man umgangssprachlich die Einstellung, Gesinnung oder Grundhaltung eines Menschen. <a href="http://www.thedailyshow.com/">Jon Stewart</a> von der Daily Show hat sie, Harald Schmidt hatte sie und vielen Comedians wird nachgesagt, dass sie nie eine hatten.<br />
Quatsch, jeder hat eine Haltung, die Frage ist nur, ist sie dem Künstler/in selber klar, glaubt man ihm, wofür er auf der Bühne steht (<a href="http://www.deuserordie.de/2009/04/01/stand-up-a-z-g-wie-glaubwurdigkeit/">Glaubwürdigkeit</a>) und hat diese Einstellung irgendeine Relevanz für seine Performance?<span id="more-270"></span><br />
Haltung hat viel mit der Motivation zutun, warum man auf der Bühne steht und <strong>was man mit seinen Auftritten bewirken möchte</strong>. Warum will man Menschen zum Lachen bringen? Macht man es gerne oder sieht man darin eine Möglichkeit schnell Geld zu verdienen oder möchte man auf möglichst vielen Gästelisten stehen oder hat man eine tiefere Message, die man rüber bringen möchte?<br />
Es gibt genügend Menschen, denen glaube ich sofort, wenn sie sagen: „Geld ist alles.“<br />
Eine klare und einfache zu vermittelnde Haltung, aber <strong>bringt einen diese Haltung als Comedian weiter? </strong>Sagen wir es diplomatisch: nur kurzfristig, nämlich solange man glaubt, es wäre ironisch gemeint.<br />
Also, welche Haltung brauche ich auf der Bühne? Ich glaube dafür gibt es keine allgemein gültige Antwort. Aber die Haltung muss zu den Gags, die man performt passen. Wer ist man auf der Bühne? Ist die Bühnenfigur 100% deckungsgleich mit einem selber? Ist es ein eigener Bühnencharakter? Was macht diese Figur so besonders, was glauben die Zuschauer, für was diese Figur steht? Wenn einem das klar ist, sollte man seine Nummern regelmäßig auf den Prüfstand stellen und checken, ob die Gags / Nummern dieser Haltung entsprechen. Irgendwann verselbstständigt sich diese Haltung und man schreibt und spielt automatisch in dieser Haltung. <strong>Aber das kann Jahre dauern.</strong><br />
Gerade in der Anfangszeit traut man sich nicht, über das zu reden, was einem wirklich wichtig ist. Vielleicht aus Angst sich zu blamieren oder weil man glaubt, dass es niemanden interessiert. Doch! Sonst würde man ja nicht sooft über die Haltung reden.<br />
Aber man braucht <a href="http://www.deuserordie.de/2008/11/19/stand-up-a-z-m-wie-mut-2/">jede Menge Mut</a> und die richtige Mischung. Mut seine Meinung zu sagen, aber auch Mut auszuhalten, dass das nicht sofort lustig ist. Denn zu viel von „offensichtlicher Haltung“ kann ganz schnell kitschig werden. Nur erhobener Zeigefinger und Selbstentblößung ist selten wirklich lustig. Doch nur cooles Abspielen seiner Gags nimmt die Lebendigkeit und Uniqueness der Performance.<br />
So wichtig die Haltung ist, sie ist letztendlich ein Instrument, dass man bestmöglich einsetzen muss, um die Zuschauer so zu unterhalten, wie man es sich immer gewünscht hat.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deuserordie.de/2009/01/14/stand-up-a-z-h-wie-haltung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stand-Up A-Z: N wie Nix-tun</title>
		<link>http://www.deuserordie.de/2008/12/24/stand-up-a-z-n-wie-nix-tun/</link>
		<comments>http://www.deuserordie.de/2008/12/24/stand-up-a-z-n-wie-nix-tun/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 08:45:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stand-Up A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[a-z]]></category>
		<category><![CDATA[nix tun]]></category>
		<category><![CDATA[relax]]></category>
		<category><![CDATA[weihnachten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deuserordie.de/?p=254</guid>
		<description><![CDATA[
Wie oft wache ich nachts auf, weil mich irgendeine Idee quält. Gerade in der Zeit vor Premieren oder großen Produktionen ist es extrem schwierig abzuschalten. Und trotzdem ist es genau das, was man manchmal machen muss. Einfach mal die Arbeit zur Seite legen und etwas Jobfremdes oder gar nichts machen. Es gibt unzählige Studien, die genau dieses Phänomen belegen. Die Steigerung kreative Prozesse durch Entspannung. Klingt einfach, aber fast immer hindert einen das schlechte Gewissen daran, es mal auszuprobieren.
Ich schaffe es selber meistens nur in der Weihnachtszeit und manchmal im ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-255" title="nixtun" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2008/12/nixtun.jpg" alt="" width="500" height="375" /><br />
Wie oft wache ich nachts auf, weil mich irgendeine Idee quält. Gerade in der Zeit vor Premieren oder großen Produktionen ist es extrem schwierig abzuschalten. Und trotzdem ist es genau das, was man manchmal machen muss. Einfach mal die Arbeit zur Seite legen und etwas Jobfremdes oder gar nichts machen. Es gibt unzählige Studien, die genau dieses Phänomen belegen. Die Steigerung kreative Prozesse durch Entspannung. Klingt einfach, aber fast immer hindert einen das schlechte Gewissen daran, es mal auszuprobieren.<span id="more-254"></span><br />
Ich schaffe es selber meistens nur in der Weihnachtszeit und manchmal im Sommer. Deshalb freue ich mich auf die nächsten Tage. Außer Family, Essen und ein bisschen Sport mache ich nichts. Vielleicht geht es einigen Künstlern anderes und sie sind gerade jetzt kreativ. Aber egal, ob man sich jetzt zurücklehnt oder im Sommer oder zur Blüte des ersten Schneeglöckchens, jeder noch so kreative Mensch muss sich auch mal entspannen und den Stress Stress sein lassen. <strong>Auch gute Ideen brauchen ab und zu mal eine Pause.</strong></p>
<p>Ich werde diese Theorie im Selbstexperiment auf ihren Wahrheitsgehalt testen. Daher wird auch mein Blog erst wieder im neuen Jahr loslegen. Ich werde dann berichten, ob diese Pause sich gelohnt hat.<br />
<strong><br />
Frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und bleibt sauber&#8230;</strong></p>
<p>KJ</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deuserordie.de/2008/12/24/stand-up-a-z-n-wie-nix-tun/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stand-Up A-Z: F wie Fernsehen</title>
		<link>http://www.deuserordie.de/2008/10/08/stand-up-a-z-f-wie-fernsehen/</link>
		<comments>http://www.deuserordie.de/2008/10/08/stand-up-a-z-f-wie-fernsehen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 07:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stand-Up A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[a-z]]></category>
		<category><![CDATA[coaching]]></category>
		<category><![CDATA[nightwash]]></category>
		<category><![CDATA[stand-up]]></category>
		<category><![CDATA[training]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deuserordie.de/?p=166</guid>
		<description><![CDATA[
Im Videoclip erfahrt ihr was man als Stand-Upper bei einem Fernsehauftritt alles beachtet sollte.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><embed src="http://blip.tv/play/AdHaC4joZA" type="application/x-shockwave-flash" width="350" height="294" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed><br />
Im Videoclip erfahrt ihr was man als Stand-Upper bei einem Fernsehauftritt alles beachtet sollte.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deuserordie.de/2008/10/08/stand-up-a-z-f-wie-fernsehen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stand-Up A-Z: P wie Publikum lesen</title>
		<link>http://www.deuserordie.de/2008/07/23/stand-up-a-z-p-wie-publikum-lesen/</link>
		<comments>http://www.deuserordie.de/2008/07/23/stand-up-a-z-p-wie-publikum-lesen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 08:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stand-Up A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[a-z]]></category>
		<category><![CDATA[anrede]]></category>
		<category><![CDATA[buehne]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[licht]]></category>
		<category><![CDATA[publikum]]></category>
		<category><![CDATA[stand-up]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.deuserordie.de/?p=80</guid>
		<description><![CDATA[
Eine der wichtigsten, wenn auch nicht immer einfachsten, Regeln für Stand-Up lautet:
Spiele für das Publikum, das da ist! 
(Und nicht für das Publikum, das du dir wünscht, das da ist.)
Jeder der einmal aufgetreten ist, hat sich sicherlich vorher einmal vorgestellt wie sein perfektes Publikum aussehen sollte. Leider entspricht das tatsächlich anwesende Publikum selten dem, was wir uns beim Schreiben oder bei der Probe vorstellen.  Anders als beim reinen Schauspieltheater, wo die Zuschauer eher die Rolle des Voyeurs haben, kommunizierst du bei Stand-Up direkt mit deinen Zuschauern. Du sprichst sie ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-81" title="NightWash Publikum" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2008/07/publikum-2-nw-tv-22-230807.jpg" alt="NightWash Publikum" width="350" height="232" /></p>
<p>Eine der wichtigsten, wenn auch nicht immer einfachsten, Regeln für Stand-Up lautet:<br />
<strong>Spiele für das Publikum, das da ist! </strong><span id="more-80"></span><br />
(Und nicht für das Publikum, das du dir wünscht, das da ist.)<br />
Jeder der einmal aufgetreten ist, hat sich sicherlich vorher einmal vorgestellt wie sein perfektes Publikum aussehen sollte. Leider entspricht das tatsächlich anwesende Publikum selten dem, was wir uns beim Schreiben oder bei der Probe vorstellen.  Anders als beim reinen Schauspieltheater, wo die Zuschauer eher die Rolle des Voyeurs haben, kommunizierst du bei Stand-Up direkt mit deinen Zuschauern. Du sprichst sie an, stellst Fragen, reagierst auf Störungen oder anwesende Personen.<br />
Das geht nur, wenn du wirklich auf die Anwesenden eingehst.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong><br />
Wenn du selber Mitte zwanzig bist und vor dir nur Studenten sitzen und du sie, wie du es von deinem letzten Varieté-Engagement gewöhnt bist, ständig mit <strong>„meine Damen und Herren“</strong> ansprichst, wirst du ganz schnell unglaubwürdig. Sprich sie so an wie du es im wirklichen Leben machen würdest. Stand-Up steht für <strong>klare, freche und lustige Ansprachen</strong> und nicht für „sehr geehrte Damen und Herren“.</p>
<p>Ich weiß viele Künstler tun sich schwer: <strong>Siezen oder Duzen? </strong>Ich weiß selber wie schwer man sich damit tut. Aber diese Frage musst du persönlich ganz klar für dich klären.<br />
Ich persönlich duze bei <a title="Nightwash" href="http://www.nightwash.de">NightWash</a> und meinen eigenen Shows. Bei Galas und Konferenzen sieze ich. Und wenn ich nicht weiter weiß, versuche ich mich geschickt drum herum zu reden oder ich gehe möglichst an diesen Problemfällen vorbei. Doch auch das geht nur, wenn ich mich wirklich mit meinem Publikum beschäftige.</p>
<p>Gefährlich ist es nur, wenn du bei deiner Show zwischen Sie und Du wechselst! Intuitiv siezt man ältere Menschen. Oft habe ich gemerkt wie diese sich dann beleidigt gefühlt haben, weil ich sie öffentlich als „alt“ gebrandmarkt habe. Vorsicht!! <strong>Wenn du duzt, dann ziehe es durch.</strong></p>
<p>Ein einfacher Trick ist es, sich eine <strong>Kleinigkeit über die Stadt</strong>, in der man auftritt, auszudenken.<br />
Aber: Übertreibe es nicht mit den Anspielungen auf den Ort. In der Regel reicht einmal um klar zu stellen: „Ich weiß wo ich bin, ich bin vorbereitet und ich weiß ganz genau wie man in dieser Gegend tickt.“ Alles andere kann sehr schnell nerven.</p>
<p>Weil ich immer wissen möchte „wer sitzt vor mir, wie sehen die aus, wie alt sind sie?“ ist die <strong>Lichtsituation</strong> ganz entscheidend. Einerseits möchte ich gerne soviel wie möglich vom Publikum sehen, andererseits müssen sich die Zuschauer wohl fühlen.<br />
Du solltest immer dein Bühnenlicht unter realen Bedingungen (Saallicht wie bei Auftritt) testen. Wenn du niemanden siehst, versuche das Saallicht zu ändern, aber checke dieses bitte im Saal gegen. Wenn es für die Zuschauer unangenehm wird, musst du einen Kompromiss finden. Lass dich bei diesem Test nicht von Technikern und Veranstaltern nervös machen. Gerne hört man Sätze wie: „Dieses Saallicht ist bei uns üblich.“<br />
Vergiss es! Es ist deine Show und dein Publikum.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.deuserordie.de/2008/07/23/stand-up-a-z-p-wie-publikum-lesen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

