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	<title>Deuser or Die &#187; barth</title>
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	<description>das Comedy Blog</description>
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		<title>Stand-Up A-Z: A wie Autoren</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 08:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gute Autoren sind die halbe Miete. Mittlerweile gibt es sehr gute Autoren, die wirklich wissen, was Stand-up Comedians (und Kabarettisten) brauchen.
Z. B.: Thomas Lienenlücke, Moritz Netenjakob, Markus Barth, Chris Geletneky, Ralph Husmann, Michael Ehnert, Guntmar Feuerstein, Matthias Jung, Lars Hohlfeld und, und, und.
Viele von den eben genannten bekommt man als Anfänger gar nicht mehr. Zum Glück für alle Stand-upper wächst auch die Autorenwelt langsam, aber sicher. Augen auf, Adressen austauschen, nachfragen, diskutieren, und wenn die Chemie stimmt, ausprobieren und testen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1810" title="was soll ich schreiben?" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/08/writingschmal.jpg" alt="was soll ich schreiben?" width="590" height="323" /></p>
<p>Gute Autoren sind die halbe Miete. Mittlerweile gibt es sehr gute Autoren, die wirklich wissen, was Stand-up Comedians (und Kabarettisten) brauchen.<br />
Z. B.: Thomas Lienenlücke, <a href="http://www.moritz-netenjakob.de/" target="_blank">Moritz Netenjakob</a>, <a href="http://www.markus-barth.de" target="_blank">Markus Barth</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chris_Geletneky" target="_blank">Chris Geletneky</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ralf_Husmann" target="_blank">Ralph Husmann</a>, <a href="http://http://www.michael-ehnert.com/" target="_blank">Michael Ehnert</a>, <a href="http://www.guntmarfeuerstein.de">Guntmar Feuerstein</a>, <a href="http://www.jungmatthias.de/">Matthias Jung</a>, <a href="http://www.derlars.com/">Lars Hohlfeld</a> und, und, und.<br />
Viele von den eben genannten bekommt man als Anfänger gar nicht mehr. Zum Glück für alle Stand-upper wächst auch die Autorenwelt langsam, aber sicher. Augen auf, Adressen austauschen, nachfragen, diskutieren, und wenn die Chemie stimmt, ausprobieren und testen!</p>
<p>Wie sieht die Bezahlung aus?<br />
Tagessätze schwanken von 300,- € bis 2000,- €. Textpauschalen pro geschriebener Nummer von 150,- bis 2500,- €, Lizenzzahlung von 2% bis 15% der Einspielergebnisse des jeweiligen Projektes. So unterschiedlich die finanziellen Abmachungen sein können, so schwierig ist es oft für Beginner einen Weg der Zusammenarbeit zu finden. Einige Comedians übernehmen Texte 1 zu 1. Andere vertrauen nur den Texten, die sie selber geschrieben haben. Ich plädiere für eine emanzipierte Zusammenarbeit. Ich würde meine Eigenständigkeit nie aufgeben, schließlich steht ihr auf der Bühne. Daher hinterfragt die Texte. Doch wenn ihr etwas nicht lustig findet, nicht sofort wegwerfen, lasst es euch noch einmal von den Autoren erklären, oft sind es nur Kleinigkeiten, die geändert werden müssen, damit sich der Gag erklärt. Und wenn ihr es dann immer noch nicht lustig findet, dann nehmt es auch nicht. Doch bitte werft Texte nie ganz weg. Wie oft fand ich einen Text erst 3 Jahre später gut oder konnte Teile in einem ganz anderen Kontext benutzen. <strong>Pflegt eure Autoren</strong>.<br />
<img class="size-medium wp-image-1802" title="writerstrike" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/08/writerstrike-207x300.jpg" alt="writerstrike" width="207" height="300" /></p>
<p>Bilder:  <a href="http://CC">CC</a> von<a href="http://www.flickr.com/photos/tomswift/"> tomswift</a> und <a href="http://arizonarainman.blogspot.com/">arizonaman</a><a href="http://CC"></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Stand-Up A-Z: R wie Regie</title>
		<link>http://www.deuserordie.de/2009/07/22/stand-up-a-z-r-wie-regie/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 07:37:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stand-Up A-Z]]></category>
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		<description><![CDATA[
Braucht man Regie? Wie sieht die aus? Wer kann das machen? Wie bezahlt man solche Arbeit?
Wenn du als Schauspieler arbeitest, stellst du dir diese Frage wahrscheinlich nie. Natürlich arbeitet man mit einem Regisseur oder einer Regisseurin. Wie denn sonst?
Die Stand-Upper sehen das schon anders und der, der nur einmal einen Vortrag halten soll, weiß wahrscheinlich gar nichts mit dieser Frage anzufangen. Nicht nur dass Stand-Upper meistens alleine arbeiten, sie schreiben auch ihre Texte in der Regel selber. Daher arbeiten viele Stand-Upper eher mit Autoren als mit einem klassischen Regisseur zusammen. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/07/directorchair360x360.jpg"><img class="size-full wp-image-1692 aligncenter" title="directorchair360x360" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/07/directorchair360x360.jpg" alt="directorchair360x360" width="400" height="400" /></a></p>
<p>Braucht man Regie? Wie sieht die aus? Wer kann das machen? Wie bezahlt man solche Arbeit?</p>
<p>Wenn du als Schauspieler arbeitest, stellst du dir diese Frage wahrscheinlich nie. Natürlich arbeitet man mit einem Regisseur oder einer Regisseurin. Wie denn sonst?<br />
Die Stand-Upper sehen das schon anders und der, der nur einmal einen Vortrag halten soll, weiß wahrscheinlich gar nichts mit dieser Frage anzufangen. Nicht nur dass Stand-Upper meistens alleine arbeiten, sie schreiben auch ihre Texte in der Regel selber. Daher arbeiten viele Stand-Upper eher mit Autoren als mit einem klassischen Regisseur zusammen. Dennoch kann eine Arbeit, die über das Schreiben hinaus geht, Sinn machen. Wie baue ich mein Programm dramaturgisch auf? Kann ich meine Präsentation verbessern? Kann man den Vortrag noch besser inszenieren? Bühnenbild, ja oder nein? Lichtinszenierung? Kleidung?</p>
<p>Die Frage, ob ihr einen Autor oder einen Personalcoach oder einen Regisseur braucht, hängt nicht nur von der Notwendigkeit, sondern oft auch vom vorhanden Budget ab. Grundsätzlich möchte ich anmerken, wenn ihr die Chance habt, mit jemandem zusammen zu arbeiten, nutzt diese Chance. Es kann nur helfen. Und es muss nicht nur eine Person sein. Unterschiedliche Fragen führen zu unterschiedlichen Helfern. Ein guter Autor hilft meiner Meinung nach immer und sei es, dass er euer Material hinterfragt. Ein Coach ist eher jemand mit dem ihr an euren Grundlagen arbeitet und der euch regelmäßiges Feedback gibt. Ein Regisseur hilft euch vor allem, wenn es um die Inszenierung eines größeren Vortrages oder des eigenen Soloprogramms geht. Es gibt mittlerweile wirklich gute Regisseure für Stand-Upper, z. B. <a href="http://www.gregormoenter.de/">Gregor Mönter</a>, <a href="http://markus-barth.de/">Markus Barth</a>, <a href="http://www.pimp-your-act.de/">Detlev Winterberg</a>, <a href="http://www.hanskieseier.de/">Hans Kieseier</a>, <a href="http://www.michael-ehnert.com/">Michael Ehnert</a> und nicht zuletzt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Hermanns">Thomas Hermanns</a>.</p>
<p>Was die Bezahlung angeht, gibt es viele Ansätze. Tagespauschalen von 100,- bis 1500,- €, Projektpauschalen oder prozentuelle Anteile der Programmeinnahmen (3% -10 %, je nach Aufwand). Gerade die letzte Variante, gegebenenfalls gekoppelt mit einer geringen Basispauschale, halte ich für eine faire Variante. Zumindestens kenne ich es so aus England und den USA. Erfahrungsgemäß tun sich aber Comedians in Deutschland damit sehr schwer, vielleicht weil man, wie oft im Leben, Angst hat zu viel von der Taube auf dem Dach abzugeben. Investieren lohnt sich immer!!!</p>
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		<title>NightWash #25 mit KJ Deuser, Markus Barth und Nadja Maleh</title>
		<link>http://www.deuserordie.de/2009/04/23/nightwash-25-mit-kj-deuser-markus-barth-und-nadja-maleh/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 10:43:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris Liebig</dc:creator>
				<category><![CDATA[NightWash]]></category>
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		<description><![CDATA[
Die Show vom 6.04.09 im NightWash Waschsalon. Bei gefühlten 50 Grad brachten die Comedians die Stimmung im Waschsalon zum Überkochen. In Episode #25 seht ihr Nummern von Knacki, Markus Barth und der Newcomerin Nadja Maleh.
KJ Deuser erklärt Außenstehenden anschaulich was kölsche Baukunst bedeutet – „Der Begriff ‚Absacker‘ hat eine ganz neue Bedeutung bekommen.“
Markus Barth hat beim G-20 Gipfel seinen persönlichen Favoriten gefunden: Nicolas Sarkozy – „Angela, du machst mich ganz Karussell in die Kopf.“ &#8211; www.markus-barth.de
Nadja Maleh war zum ersten Mal im Waschsalon dabei und man kann sagen sie „ist ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="500" height="303" data="http://blip.tv/play/AfyoK42sNA" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://blip.tv/play/AfyoK42sNA" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Die Show vom 6.04.09 im NightWash Waschsalon. Bei gefühlten 50 Grad brachten die Comedians die Stimmung im Waschsalon zum Überkochen. In Episode #25 seht ihr Nummern von <strong>Knacki, Markus Barth </strong>und der Newcomerin <strong>Nadja Maleh</strong>.<span id="more-921"></span></p>
<p><strong>KJ Deuser</strong> erklärt Außenstehenden anschaulich was kölsche Baukunst bedeutet – „Der Begriff ‚Absacker‘ hat eine ganz neue Bedeutung bekommen.“</p>
<p><strong>Markus Barth</strong> hat beim G-20 Gipfel seinen persönlichen Favoriten gefunden: Nicolas Sarkozy – „Angela, du machst mich ganz Karussell in die Kopf.“ &#8211; <a href="http://www.markus-barth.de">www.markus-barth.de</a></p>
<p><strong>Nadja Maleh </strong>war zum ersten Mal im Waschsalon dabei und man kann sagen sie „ist einfach nur Glämörr!“ &#8211; <a href="http://www.nadjamaleh.com">www.nadjamaleh.com</a></p>
<p>Mehr NightWash WebTV gibt es auf <a href="http://video.nightwash.de">video.nightwash.de</a>.</p>
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		<title>NW Tour 2009 „Die dritte Woche &#8211; das Ende naht&#8221;</title>
		<link>http://www.deuserordie.de/2009/03/24/nw-tour-2009-%e2%80%9edie-dritte-woche-das-ende-naht/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 08:32:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühnenstories]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein paar allgemeine Gedanken
Ich liebe Tourneen &#8211; als ich noch nicht diesen Job gemacht habe, da hab ich mir eine Tournee so vorgestellt:
Der Bus bahnt sich den Weg durch jubelnde Menschenmassen &#8211; Sprechchöre rufen: „Deuser, Deuser!&#8221;, eine Polizeieskorte hüllt mein Gesicht in ein blau blinkendes Farbenspiel während ich huldvoll und gütig durch die getönte Busscheibe meine Fans segne.
Gut, wir waren jetzt auf Tour. Die Erste die mich in Halle (a. d. Saale) erkannt hat, war die Frau an der Rezeption: „Sie sind doch der aus NightWash!&#8221;
Ich sagte: „Ja, aber behandeln ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein paar allgemeine Gedanken</strong></p>
<p>Ich liebe Tourneen &#8211; als ich noch nicht diesen Job gemacht habe, da hab ich mir eine Tournee so vorgestellt:</p>
<p>Der Bus bahnt sich den Weg durch jubelnde Menschenmassen &#8211; Sprechchöre rufen: „Deuser, Deuser!&#8221;, eine Polizeieskorte hüllt mein Gesicht in ein blau blinkendes Farbenspiel während ich huldvoll und gütig durch die getönte Busscheibe meine Fans segne.</p>
<p>Gut, wir waren jetzt auf Tour. Die Erste die mich in Halle (a. d. Saale) erkannt hat, war die Frau an der Rezeption: „Sie sind doch der aus NightWash!&#8221;</p>
<p>Ich sagte: „Ja, aber behandeln Sie mich einfach wie einen ganz normalen Gast!&#8221;</p>
<p>Und sie: „Aber nein &#8211; Sie zahlen bitte im Voraus, und wenn ich Sie dabei erwische, dass sie im Zimmer auf der Fensterbank rummoderieren, fliegen Sie raus!</p>
<p><strong>17.03.09 </strong></p>
<blockquote><p><strong>Hiddenhausen / Wolfsburg / Köln</strong></p>
<p><strong>6:30:</strong> mein Wecker geht los. Ganz schön früh. Die Show gestern Abend war spielerisch topp. <a href="http://www.klausrenzel.de/">Klaus Renzel</a>, der kurzfristig für <a href="http://www.hans-hermann-thielke.de/">Hans-Hermann Thielke</a> eingesprungen ist, hat hervorragend funktioniert. Die anderen sowieso.<span id="more-702"></span></p>
<p>Leider sind weniger Leute gekommen, als Tickets verkauft worden waren. Ich vermute einige Zuschauer haben sich nach dem Amoklauf von dem Spielort, der Aula der Olof Palme Schule, abschrecken lassen. Ich kann sie verstehen. Ich habe mich auch nicht richtig wohlgefühlt, als ich durch die leeren Gänge der Schule gegangen bin. Ich möchte nicht in der Haut der Schüler stecken, die nächste Woche wieder zur Schule gehen müssen.</p>
<p>Aber als mich der Wecker überhaupt nicht sanft aus dem Schlaf riss, dachte ich weder an Hiddenhausen noch Winnenden, sondern daran warum ich mich wieder habe breitschlagen lassen, parallel zur Show an diesem Tag auch noch drei Termine in Köln anzunehmen. Der Rest der Mannschaft kann in Ruhe ausschlafen und ich versuche hektisch ein Taxi zu bekommen, das mich nach Herford zum Bahnhof bringt. Als ich endlich im Zug saß, schlief Holger Müller alias <a href="http://www.ausbilder-schmidt.de/">Ausbilder Schmidt</a> vermutlich noch friedlich in seinem sicherlich gemütlichen Bett in Köln. Holger ersetzt mich heute Abend beim Auftritt in Wolfsburg. Seit 2005 der erste Tourtermin ohne mich. Ging leider nicht anders, aber wohl fühle ich mich nicht.</p>
<p><strong>19:30:</strong> Telefonat mit dem Tourmanager. Wolfsburg ist ausverkauft, Soundcheck ist beendet, aber Ausbilder war wohl recht erstaunt, dass er die ganze Show über mit <a href="http://www.quasimono.net/">Alex</a> (die komplette Band von NW) auf der Bühne sitzen muss. Ich habe schon ganz vergessen, wie schräg das ist, ständig von allen beobachtet werden zu können.</p>
<p><strong>23:00:</strong> Ich war nervöser als ich dachte, aber als ich das folgende Foto bekam, wusste ich die Stimmung innerhalb der Gruppe stimmt: Komisches Gefühl, aber immerhin kann ich mal im eigenen Bett schlafen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><img class="alignnone size-full wp-image-705" title="as" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/03/as.jpg" alt="as" width="186" height="250" /></strong><em>Ausbilder Schmidt in der Garderobe</em></p>
</blockquote>
<p><strong>18.03.09 &#8211; Off-Tag</strong></p>
<p><strong>19.03.09 </strong></p>
<blockquote><p><strong>Dülken?</strong></p>
<p>Dülken? Wo liegt Dülken? <a href="http://www.duelken.de/">Dülken</a> ist ein Vorort von <a href="http://www.viersen.de/">Viersen</a>. Ok, das kenne ich. Aber diese Information stand auf keiner <a href="http://www.deuserordie.de/2008/12/03/stand-up-a-z-d-wie-dispo/">Dispo</a>. Kein Wunder, dass ich mich auf der Fahrt nach Hiddenhausen im Atlas wund gesucht habe. Dafür, dass Dülken eigentlich nur ein Vorort sein soll, war die Halle recht groß und mit <strong>über 350 Zuschauern</strong> auch noch rappelvoll. Und das besonders Schöne war, dass die Anreise nur knapp 50 min gedauert hat. Woran merkt man, dass alle langsam immer müder werden? Wenn du sogar auf dieser Anreise schon einen Zwischenstopp einlegen musst. Leider war es auch der letzte Tag von <a href="http://www.johannes-floeck.de/">Johannes Flöck</a> auf der Tour. Der Vielbeschäftigte muss ab Morgen auf anderen Baustellen tanzen. Er wird uns fehlen!</p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-708" title="spielpl" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/03/spielpl.jpg" alt="spielpl" width="250" height="334" /><em>NightWash liebt Autobahnraststätten</em></p>
</blockquote>
<p><strong>20.03.09 </strong></p>
<blockquote><p><strong>Cottbus rockt</strong></p>
<p>Unsere weiteste Fahrt steht an. Seit wir losgefahren sind, scheint die Sonne. So was haben wir, außer unserem kurzen Aufenthalt auf dem Kinderspielplatz der Autobahnraststätte gestern, kein Mal auf der Tour erlebt. Eine Stunde unterwegs und die Sonne scheint immer noch. Kurz vor Hamm ereilte uns die Nachricht: Heute ist Frühlingsanfang. Die Deutsche Bahn sollte sich mal ein Beispiel am Wetter nehmen.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-709" title="sunglasse" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/03/sunglasse.jpg" alt="sunglasse" width="500" height="332" />Natürlich haben Comedians immer Sonnenbrillen dabei, man könnte ja über Nacht zum Superstar werden. Und wie man auf dem Bild erkennt, ist <a href="http://www.moses-w.de/index2.html#u">Moses W.</a>, der für Johannes eingesprungen ist, schon voll im Tour-Groove.</p>
<p>Cottbus, der <a href="http://www.weltspiegel-cottbus.de/">Weltspiegel</a>, ein altes, superschönes Kino, was regelmäßig für Veranstaltungen genutzt wird. So weit im Osten haben wir noch nie gespielt. Hoffentlich verstehen wir die alle? Ehrlich gesagt, habe ich mich nicht erst auf der Anreise gefragt, ob die Show hier funktionieren würde. Bei der Fahrt durch Cottbus merkte ich plötzlich auch, wie ich mich fragte, ob wir nicht doch in einem fremden Land sind.</p>
<p>Völliger Quatsch. Toller Laden, super nette Veranstalter, voller Laden, topp Stimmung. Aber die ganze Ossi / Wessi Diskussion nistet sich ohne dass du es willst in deinem Kopf ein. An diesem Abend habe ich meine persönliche ganz kleine Wiedervereinigung gefeiert.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-710" title="schnuckelig" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/03/schnuckelig.jpg" alt="schnuckelig" width="501" height="338" /><em>Schnukelig! Ich habe schon wieder Lust anzufangen.</em></p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-711" title="baer" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/03/baer.jpg" alt="baer" width="500" height="336" /><em>Zusätzlich zu Moses W. begleitete uns die nächsten drei Termine auch noch <a href="http://www.fatkingkonrad.de/">Konrad Stöckel</a>. Sieht er nicht lieb aus, der Teddybär von NightWash?</em></p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-712" title="effekte" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/03/effekte.jpg" alt="effekte" width="500" height="333" /><em>Aber wehe er wird losgelassen.</em></p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-713" title="effekte2" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/03/effekte2.jpg" alt="effekte2" width="500" height="338" /><em>Endlich auch mal Bilder von unserer großen Shownummer. Wahnsinn, mit welchen Effekten wir arbeiten.</em></p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-715" title="tanz" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/03/tanz.jpg" alt="tanz" width="500" height="305" /><em>Und natürlich geht das Tanztheater auch in Cottbus weiter.</em></p>
<p>Und als wir dann auch noch richtig nett in Cottbus ausgegangen sind, war uns klar: We´ll be back!</p></blockquote>
<p><strong>21.03.09 </strong></p>
<blockquote><p><strong>Halle (a. d. Saale) &#8211; der Tour-Blues</strong></p>
<p>Halle. Das Hotel war schon etwas anstrengend, der Laden leider auch. Irgendwie rockte alles nicht wirklich und zum ersten Mal kam so was wie der große Tour-Blues auf. Alle wollten nach Hause, Schlafen, Laufen, Fußball gucken oder im Garten arbeiten. Auf welch merkwürdige Ideen man kommt, wenn man um 15.00 Uhr Hunger hat und kein Restaurant findet. Dave hat uns aber schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht und uns alle einmal kurz geschüttelt.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-716" title="bond" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/03/bond.jpg" alt="bond" width="500" height="372" /><em>Kann es sein, dass er zu viele Bond Filme gesehen hat?</em></p>
</blockquote>
<p><strong>22.03.09 </strong></p>
<blockquote><p><strong>Leipzig, das war es.</strong></p>
<p>Der letzte Termin. Plötzlich war es vorbei. Irgendwie komisch, wollte ich gestern noch unbedingt nach Hause, war ich heute doch traurig.</p>
<p><img class="size-full wp-image-717 alignleft" title="daswars" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/03/daswars.jpg" alt="daswars" width="500" height="336" /><br />
Das war´s? Nicht ganz, denn zum krönenden Abschluss wurden wir am Montagmorgen noch in die Nicolai-Kirche eingeladen (Georg, noch einmal vielen Dank!!!) und kamen dort in den Genuss eines Privatkonzerts des Kantornisten. Sowohl er als auch die Orgel gehören zum Besten, was die Konzertwelt zu bieten hat. Das war mal wirklich ein Abschluss.</p></blockquote>
<p><strong>Danke noch einmal an das ganze Team, vor allem an Thorsten und danke an alle Comedians und natürlich an alle Fans, die uns die Tage über begleitet haben. Ich möchte noch einmal die Aussage, die ich schon in Cottbus gemacht habe, wiederholen:</strong></p>
<p><strong>2010, we´ll be back &#8230;</strong></p>
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		<title>Stand-Up A-Z: U wie Unterricht</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 08:28:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
„Entweder man ist komisch oder nicht. Sie waren sicherlich schon immer so. Das kann man einfach nicht lernen“
Nein! Ich war nicht immer so und nur die wenigsten Komiker kommen witzig zur Welt. Vielleicht abgesehen von Helge Schneider, der war bestimmt schon immer so.
Jetzt noch einmal in aller Deutlichkeit: diesen Blog (hoffentlich später einmal: dieses Buch) würde es nicht geben, wenn ich nicht glauben würde, dass man Comedytechniken und vor allem Stand-Up nicht lernen könnte.
Heute habe ich eine Kritik aus Böblingen zu geschickt bekommen, die mich stolz gemacht hat. Normalerweise gehe ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-496" title="unterricht2" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/02/unterricht2.jpg" alt="unterricht2" width="500" height="168" /><br />
„Entweder man ist komisch oder nicht. Sie waren sicherlich schon immer so. Das kann man einfach nicht lernen“<br />
Nein! Ich war nicht immer so und nur die wenigsten Komiker kommen witzig zur Welt. Vielleicht abgesehen von Helge Schneider, der war bestimmt schon immer so.<br />
Jetzt noch einmal in aller Deutlichkeit: diesen Blog (hoffentlich später einmal: <a href="http://www.deuserordie.de/2009/02/09/mein-buch-konig-fur-eine-krise-doku/">dieses Buch</a>) würde es nicht geben, wenn ich nicht glauben würde, dass man <a href="http://www.deuserordie.de/category/stand-up-a-z/">Comedytechniken</a> und vor allem Stand-Up nicht lernen könnte.<span id="more-488"></span><br />
Heute habe ich eine Kritik aus Böblingen zu geschickt bekommen, die mich stolz gemacht hat. Normalerweise gehe ich mit eigenen Kritiken auf diesem Blog nicht haussieren, aber <a href="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/02/krtik_boeb.jpg">diese Kritik</a> bestätigt mir hervorragende handwerkliche Fähigkeiten und genau diese hatte ich vor 3-4 Jahren noch nicht. (Ok, ich finde, dass mein Material auch nicht ganz normal ist, aber irgendetwas muss man ja immer zum Meckern haben.)</p>
<p>Natürlich sind einige Comedians in der Anfangszeit talentierter als andere, aber das heißt noch lange nicht, dass sie es auch schaffen. Durchhalten und seine Fähigkeiten auf den Punkt bringen ist viel wichtiger. <strong>Stand-Up ist eine sehr demokratische und faire Kunstform.</strong> Es gibt kaum eine körperliche oder persönliche Fähigkeit, die man nicht für die Erzeugung von Lacher benutzen kann. Ich bin mir sicher viele Comedians hätten es als Balletttänzer nicht geschafft, egal wie verbissen sie gearbeitet hätten.<br />
Gut, jetzt behaupte ich man kann es also lernen, aber wie und wo?</p>
<p>Das ist mal eine gute Frage. Ich habe mir früher alles an Büchern aus den USA besorgt, was es gab. Natürlich <a href="http://www.amazon.de/Stand-Up-Comedy-Book-Judy-Carter/dp/0440502438">Judy Carter</a>, aber auch Bücher zum Camera-Acting, über die Herstellung von Demovideos, how to be a working actor, wie lerne ich Dialekte.<br />
Ein Buch über Dialekte? So was habe ich mal in Deutschland gesucht und ich bin fast für bekloppt gehalten worden: „Ein Buch wie man Dialekte lernt? Wie soll das denn gehen? Das kann man nicht lernen“<br />
Quatsch. Manche hören es und können es umsetzen. Ich nicht, aber ich kann gut lernen. Ein Freund hat mir den Rat gegeben <a href="http://www.cologneweb.com/asterix/index.htm">Asterixhefte in Mundart</a> zu kaufen und diese laut zu lesen. Erstaunlich, ich bin damals zu einem Casting gegangen und konnte drei Dialekte. Alle die mich kannten waren sehr erstaunt (- ich auch).</p>
<p>Leider ist man in Deutschland immer noch auf diese Tipps angewiesen, um weiter zu kommen. Viele Comedians arbeiten deswegen schon lange mit einem persönlichen Coach (Comedybuddy, Regisseur), um weiter zu kommen. Aber gerade in der Anfangszeit kann man sich oft diese Arbeit nicht leisten oder man arbeitet mit einem Freund-/in zusammen, der zwar engagiert ist, aber auch noch nicht die ganz große Erfahrung hat.</p>
<p>Ein großer Fortschritt war vor ca. 10 Jahren die Köln-Comedy Schule. Leider hat sie keinen sonderlich langen Atem bewiesen, nicht desto trotz hat sie eine enorme Anzahl von Comedians auf den richtigen Weg geführt (Mario Barth, Ausbilder, Ingo Oschmann, Welf Häger, Konrad Stöckel, Hennes Bender und viele mehr.)<br />
Gibt es einen besseren Beweis, dass Ausbildung nicht schaden kann?</p>
<p>Mittlerweile gibt es immer mehr Workshops in Deutschland, die sich um die Comedy und vor allem um die Stand-Up-Comedy bemühen. Im Sommer 2009 starten wir jetzt auch (endlich) mit unserer eigenen <a href="http://www.deuserordie.de/2008/09/22/die-nightwash-school/">NightWash-School</a>.<br />
Vorerst werden es einzelne Workshops sein, aber langfristig planen wir durchgängige Kurse für ein ganzes Jahr. Wird aber noch was dauern. Doch wir sind schon lange nicht die Einzigen. Wenn ihr Ansprechpartner und Kurse kennt, postet sie bitte. Ich werde dann nächste Woche eine Liste zusammenstellen, wer, wo, was anbietet.<br />
Vielleicht kann ich es so für die Suchenden ein wenig einfacher machen.</p>
<p>Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/niteseeker/">niteseeker</a> (CC)</p>
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		<title>TV &#8211;  warum gibt es (manchmal) doch neue Gesichter?</title>
		<link>http://www.deuserordie.de/2009/01/26/tv-warum-gibt-es-manchmal-doch-neue-gesichter/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 08:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Immer wieder hört man ähnliche Aussagen. Im Fernsehen treten doch immer nur dieselben bekannten Nasen auf (Nun bei Mike Krüger und Gottschalk stimmt sogar der Begriff).
Und doch gibt es ja immer mal wieder Überraschungen. Plötzlich taucht ein Mario Barth auf oder eine Cindy (auch wenn sie jetzt schon wieder zum Inventar gehören).
Sind sie wirklich nur Zufallsprodukte?
Das glaube ich nicht. Fernseh-Producer und Entscheider haben in der Regel zwei Seelen in ihrer Brust schlagen. Zum Ersten wollen sie erfolgreich sein. Das heißt, sie greifen das auf, was Erfolg garantiert oder schon in ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-286" title="miketommy2" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/01/miketommy2.jpg" alt="" width="500" height="218" /><br />
Immer wieder hört man ähnliche Aussagen. Im Fernsehen treten doch immer nur dieselben bekannten Nasen auf (Nun bei Mike Krüger und Gottschalk stimmt sogar der Begriff).<br />
Und doch gibt es ja immer mal wieder Überraschungen. Plötzlich taucht ein Mario Barth auf oder eine Cindy (auch wenn sie jetzt schon wieder zum Inventar gehören).<br />
Sind sie wirklich nur Zufallsprodukte?<br />
Das glaube ich nicht. Fernseh-Producer und Entscheider haben in der Regel <strong>zwei Seelen in ihrer Brust schlagen</strong>. Zum Ersten wollen sie erfolgreich sein. Das heißt, sie greifen das auf, was Erfolg garantiert oder schon in anderen Bereichen erfolgreich ist.<span id="more-273"></span><br />
Daraus kann man die erste Chance für „neue Gesichter“ ableiten: Nicht nur aufs Fernsehen schielen, sondern versuchen sich durch <a href="http://www.deuserordie.de/2008/10/13/der-unterhaltungsmarkt-iii-live-dreh-und-angelpunkt/">Live-</a>, <a href="http://www.deuserordie.de/2008/12/08/der-unterhaltungsmarkt-ix-radio/">Radio-</a>, <a href="http://www.deuserordie.de/2008/08/25/besonderheit-von-internetproduktionen/">Webproduktionen</a> so interessant zu machen, dass man immer wieder auffällt, solange bis die Entscheider das Gefühl haben man steht für „Erfolg“ und „gehört dazu“. Ich finde, dass z. B. Jan Böhmermann diese Strategie momentan sehr beachtlich und konsequent durchzieht.</p>
<p>Die zweite Seele steht für die <strong>künstlerische Seite eines Producers</strong>. Jeder Produzent möchte natürlich auch Dinge und Künstler als Erster präsentieren und damit beweisen, dass er oder sie mehr ist als nur ein Abwickler. Man ist Entdecker, mit einem untrüglichen Gespür für neuste Trends. Und ich bin froh, dass es diese Seite gibt, denn sonst würden es nie neue Gesichter auf den Schirm schaffen.<br />
Aber man sollte sich als Künstler, der in einer solchen Gunst steht, klar machen, dass dieses Zeitfenster eine begrenzte Lebensdauer hat. Denn irgendwann ist man überall rumgereicht und vorgestellt worden, und verliert ohne, dass man wirklich die Chance für eine Produktion bekommen hat, schon wieder den Bonus des Neuen. Und dann ist man <strong>das Schlimmste für alle TV-Entscheider: &#8220;halbbekannt&#8221;.</strong> Man kennt dich, aber dein Name steht nicht für den sofortigen Erfolg.<br />
Leider habe ich es viel zu häufig mitbekommen, wie dieses Zeitfenster leichtsinnig verschenkt worden ist. So wichtig Agenten für Künstler sind, in dieser Phase machen sie die meisten Fehler. Agenturen sehen sich häufig als Beschützer der Künstler, die ihnen helfen die Karriere zu lenken. Aber man kann eine Karriere nur lenken, wenn sie auch da ist. Für diese Phase gibt es keinen besseren Spruch wie: „Man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist.“<br />
Natürlich kann man mit längeren Verhandlungen mehr Geld herausschlagen, aber man kann auch den Job erst gar nicht bekommen und in der Anfangszeit ist es wichtiger überhaupt ins Fernsehen zu kommen als den optimalen Vertrag herauszuschlagen. Und selbst wenn man den Job hat, muss man durchhalten. Das Geld kommt irgendwann von alleine und sei es durch Live- oder <a href="http://www.deuserordie.de/2008/11/03/der-unterhaltungsmarkt-v-industriejobs/">Industrieauftritte</a>.<br />
Und den „Halbbekannten“ sei gesagt, im Prinzip gilt für sie dasselbe wie für die neuen Gesichter. Man sollte sich vom Fernsehen unabhängig machen. Seine Kraft in andere Medien stecken und sich dort einen Namen aufbauen. Jetzt braucht man eine richtig gute Agentur, die hartnäckig deinen Namen im Spiel hält. Und – abwarten, denn irgendwann sind alle Entscheider auf anderen Posten und vielleicht bist du plötzlich wieder ein „neues Gesicht“.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Stand-Up A-Z: T wie Titel</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 08:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Unzählige Stunden haben wir im Tourbus damit verbracht über die Titel der kommenden Shows zu diskutieren. Soll er lustig sein oder doch eher auf den Inhalt der Show hinleiten oder ist ein Programmtitel vollkommen überbewertet?
Ich gestehe, dass ich persönlich den Titel eines Programms nie für so wichtig gehalten habe. Ich fand er sollte auffallen und bestenfalls lustig sein, aber die letzten Jahre haben mir gezeigt, dass es doch nicht so verkehrt ist, sich ein paar Gedanken über den Titel zu machen.
Gerade in der Anfangszeit kann dir der richtige Titel helfen, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-261" title="bernplakat_12" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/01/bernplakat_12.jpg" alt="" width="500" height="134" /><br />
Unzählige Stunden haben wir im <a href="http://www.deuserordie.de/2008/11/05/stand-up-a-z-t-wie-tourbus/">Tourbus</a> damit verbracht über die Titel der kommenden Shows zu diskutieren. Soll er lustig sein oder doch eher auf den Inhalt der Show hinleiten oder ist ein Programmtitel vollkommen überbewertet?<span id="more-260"></span><br />
Ich gestehe, dass ich persönlich den Titel eines Programms nie für so wichtig gehalten habe. Ich fand er sollte auffallen und bestenfalls lustig sein, aber die letzten Jahre haben mir gezeigt, dass es doch nicht so verkehrt ist, <strong>sich ein paar Gedanken über den Titel zu machen.</strong><br />
Gerade in der Anfangszeit kann dir der richtige Titel helfen, sich aus der Masse der Newcomer abzuheben. Zum Beispiel  hat Mario Barth mit seinem ersten Programmtitel <a href="http://www.google.com/search?ie=UTF-8&amp;oe=UTF-8&amp;sourceid=navclient&amp;gfns=1&amp;q=M%C3%A4nner+sind+Schweine%2C+Frauen+aber+auch">„Männer sind Schweine, Frauen aber auch“</a> einen Volltreffer gelandet. Er hat den Inhalt seines Programmes auf witzige Weise auf den Punkt gebracht. Auch <strong>„Zapped“</strong>, der Titel des ersten Erfolgsprogramms von Michael Mittermeier, ist zweifellos ein super Titel. Nicht so lustig wie der von Mario, aber er war damals modern, griffig und er hat sein Programm exakt beschrieben.<br />
<a href="http://www.cindy-aus-marzahn.de/">Cindy aus Marzahn</a> <strong>„Schizophren, ich wollte ne Prinzessin sein“</strong> funktioniert hervorragend im Zusammenspiel mit dem Bild ihrer Figur, ist aber auch als reiner Text schon lustig und erzählt viel über ihr Programm.<br />
Veranstalter erzählten mir, dass gute Programmtitel unbekannteren Künstler schnell mal <strong>20-50 mehr Zuschauer</strong> bringen. Vor Kurzen beobachtete ich einige Zuschauer, wie sie vor den Plakaten von Kollegen standen und sich überlegten, wen sie sich mal ansehen sollten. Ein Pärchen stand vor einem Plakat von <a href="http://www.vince-ebert.de/docs/aktuelles/">Vince Ebert</a> und lasen laut den Titel vor: <strong>„Denken lohnt sich“</strong>.<br />
Worauf die Frau sagte: „Das klingt doch super.“<br />
Im Kabarettbereich ist es schon länger üblich mit einem programmatischen Titel zu arbeiten.<br />
Trotzdem gibt es auch genügend Gegenbeispiele. Langläufer wie Dieter Nuhr oder Otto spielen in der Regel konsequent mit ihrem Namen: <strong>„Nuhr die Wahrheit“</strong>, <strong>„Oh Otto“</strong>.<br />
Doch mit steigendem Bekanntheitsgrad des Künstlers nimmt die Bedeutung des Titels sicherlich stark ab. Mittermeier, Barth, Nuhr, Atze müssen heutzutage den Zuschauern nur klar machen, dass es sich um ein neues Programm handelt.</p>
<p>Eine Kleine Titelauswahl:<br />
<a href="http://www.achimknorr.de/Home.html">Achim Knorr</a> – <strong>&#8220;Schwerkraft – nein danke&#8221;</strong><br />
<a href="http://www.atzeschroeder.de/">Atze</a> – <strong>„Mutterschutz&#8221;</strong><br />
<a href="http://www.ausbilder-schmidt.de/">Ausbilder Schmidt</a> – <strong>„Er kam, sah und brüllte!“</strong><br />
<a href="http://www.nuhr.de/">Dieter Nuhr</a> – <strong>„Nuhr die Wahrheit“</strong><br />
<a href="http://www.hirschhausen.com/">Eckhart von Hirschhausen</a> – <strong>„Glücksbringer“</strong><br />
<a href="http://www.ingoappelt.de/">Ingo Appelt </a>- <strong>„Männer muss man schlagen.“</strong><br />
<a href="http://www.johannes-floeck.de/">Johannes Flöck</a> – <strong>„Früher war ich jünger“</strong><br />
<a href="http://www.kurtkroemer.de">Kurt Krömer</a> – <strong>„Kröm de la Kröm &#8211; Tournee&#8221;</strong><br />
<a href="http://www.mariobarth.de/">Mario Barth</a> – <strong>„Männer sind Schweine, Frauen aber auch“</strong><br />
<a href="http://www.markus-barth.de/">Markus Barth</a> – <strong>„Uncool“</strong><br />
<a href="http://www.mirja-boes.de/">Mirja Boes</a> -<strong> „Morgen mach´ ich Schluss! Wahrscheinlich“</strong><br />
<a href="http://www.mittermeier.de/">Mittermeier</a> –<strong>„Zapped, Safari“</strong><br />
<a href="http://www.rainaldgrebe.de/">Rainald Grebe</a> &#8211; <strong>&#8220;Alle reden vom Wetter&#8221;</strong><br />
<a href="http://www.tobiasmann.de/">Tobias Mann</a> – <strong>„Man(n) sieht sich“</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ist Comedy eklig?</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 07:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
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Immer zum „Deutschen Comedypreis“ liest man jede Menge Leitartikel und Interviews rund um das Thema Comedy mit einem häufig wiederkehrenden Grundtenor:
„Comedy ist doof!!!! Und falls man doch mal gelacht hat, dann tut es einem leid und eigentlich ist nur Loriot toll und vielleicht noch Stromberg.“
Möglicherweise übertreibe ich mit dieser Verallgemeinerung, ehrlich gesagt habe ich auf Spiegel-Online auch nur zwei Artikel gelesen und einer davon hat den „Deutschen Comedypreis“ beschrieben und es dem Leser vorbehalten, was er davon halten soll. Heinz Strunk „Fleisch ist mein Gemüse“ war es dann, der im ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2008/10/comedypreis.jpg" alt="" title="comedypreis" width="350" height="260" class="alignnone size-full wp-image-180" /><br />
Immer zum „<a href="http://www.koeln-comedy.de/koelncomedy/comedypreis/">Deutschen Comedypreis</a>“ liest man jede Menge Leitartikel und Interviews rund um das Thema Comedy mit einem häufig wiederkehrenden Grundtenor:<br />
„Comedy ist doof!!!! Und falls man doch mal gelacht hat, dann tut es einem leid und eigentlich ist nur Loriot toll und vielleicht noch Stromberg.“<br />
Möglicherweise übertreibe ich mit dieser Verallgemeinerung, ehrlich gesagt habe ich auf Spiegel-Online auch nur zwei Artikel gelesen und einer davon hat den „<a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,586372,00.html">Deutschen Comedypreis</a>“ beschrieben und es dem Leser vorbehalten, was er davon halten soll. Heinz Strunk „Fleisch ist mein Gemüse“ war es dann, der <a href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,585958,00.html">im Interview</a> die Comedy platt gemacht. Heulsuse!<br />
(Sorry Herr Strunk, ich meine natürlich Kevin Kuranyi)<br />
Ich kann es nicht mehr hören.<br />
„Deutsche Comedy ist nicht lustig. Immer dieselben Gesichter im Fernsehen. Alles ist blöd. Nur Loriot ist gut……“<br />
<strong>Dann guckt euch den Mist doch nicht an!</strong> Man kann jeden Fernseher ausmachen und sich statt dessen ein gutes Buch holen oder sich mal live eine Show ansehen, denn es gibt so viele lustige Menschen in Deutschland. Statt immer auf den Schrott hinzuweisen, den es sicherlich gibt, sollte man vielleicht mal die <strong>Künstler fördern und bekannt machen, die im Fernsehen nicht stattfinden.<br />
</strong><br />
Und zu Loriot möchte ich sagen: Als Mythos ist er toll, aber ich bezweifel, ob man über viele seiner Sketche heute noch so lachen würde, wie wir es uns in unserem Kopf vorstellen. Viele seiner Sketche waren toll, doch mittlerweile leider auch alt. Wir leben nicht mehr in diesem Deutschland der 60ziger und 70ziger Jahre und darüber bin ich froh. Woher kommt dieses ständige Schwelgen in Erinnerungen? Vielleicht mit der langsam einsetzenden Adventszeit?<br />
Schwierigkeiten habe ich auch mit dem nicht enden wollenden Mythos: Humor kommt aus einem melancholischen Geist. Bitte? Als ob die Marx Brothers, Monty Pythons, Bill Cosby, Otto, Seinfeld, Peter Frankenfeld, Lee Evans alles depressive Weicheier waren. Comedy hat die unterschiedlichsten Wurzeln und ein wenig Lebensfreude und Spaß kann nie schaden &#8211; zu mindestens verlängert es die allgemeine Lebenserwartung.<br />
Was ist so schlecht daran Menschen zum Lachen zu bringen? Muss der Geist Goethes, Brechts, Heideggers aus jedem Satz quillen, nur damit wir es gut finden dürfen.<br />
Mir ist es lieber, Leute machen einen Witz, als daß sie einen Hedgefond aufsetzen. <strong>Ist Comedy so doof, nur weil ein paar TV-Gesichter nerven?</strong> Natürlich nervt ein Oliver Pocher und auch viele andere (aber der besonders, und eigentlich auch der TV Harald Schmidt) &#8211; na und? Schaut sie euch nicht an, schreibt nicht über sie, das &#8220;ärgert sie doch am meisten&#8221;. (Offensichtlich habe ich mal wieder die Ärzte-CD meiner Tochter gehört…)<br />
Jetzt ist es cool auf Mario Barth rumzuhacken: „Wie kann man sich den anschauen, ein Armutszeugnis für Deutschland.“ Nein, ein Armutszeugnis ist, dass wir neuen Leuten kaum eine Chance geben.</p>
<p>P.S.:<br />
Und man kann über Mario Barth sagen was man will, aber er hat hart gearbeitet für diesen Erfolg und sein Timing muss man erst einmal haben. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Unterhaltungsmarkt (IV) – Die Zukunft liegt im Livegeschäft</title>
		<link>http://www.deuserordie.de/2008/10/20/der-unterhaltungsmarkt-iv-die-zukunft-liegt-im-livegeschaft/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 07:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Die Serie zum Unterhaltungsmarkt begann ja mit der Frage: Kann man davon leben? Genau genommen mit der Frage: Kann man davon leben, auch wenn man kein TV-Star ist? Die Antwort ist einfach: Ja! 
Und jetzt kommt die erstaunlichste Erkenntnis &#8211; sogar ohne den Einfluss der Medien. Nur ist es dann sehr harte und langwierige Arbeit. Das Gute an dieser Sichtweise ist, wenn Kunst nicht nur Talent und Glück ist, sondern auch Arbeit, dann kann man auch mit Nachdenken und Einsatz etwas an seiner Karriere verändern.
Es gibt in Deutschland eine ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3262/2757950328_443bd41b93.jpg?v=0" alt="" width="350" height="231" /><br /> Die Serie zum Unterhaltungsmarkt begann ja mit der Frage:<br /> <a href="http://www.deuserordie.de/2008/09/29/der-unterhaltungsmarkt-i-%e2%80%9ekann-man-davon-leben%e2%80%9c/">Kann man davon leben?</a><br /> Genau genommen mit der Frage:<br /> <strong>Kann man davon leben, auch wenn man kein TV-Star ist?</strong><br /> Die Antwort ist einfach:<br /> <strong>Ja! </strong></p>
<p>Und jetzt kommt die erstaunlichste Erkenntnis &#8211; sogar ohne den Einfluss der Medien. Nur ist es dann sehr harte und langwierige Arbeit. Das Gute an dieser Sichtweise ist, wenn Kunst nicht nur Talent und Glück ist, sondern auch Arbeit, dann kann man auch <strong>mit Nachdenken und Einsatz etwas an seiner Karriere verändern.</strong><span id="more-175"></span></p>
<p>Es gibt in Deutschland eine große <strong>Chansonwelt, die in den Medien so gut wie nie stattfindet.</strong> Hier gibt es etliche Künstler, die es auf 60 bis 150 Auftritte im Jahr bringen. Nehmen wir mal einen Durchschnittswert von 95 Auftritten. Bei durchschnittlichen 90 Zuschauern, die im Schnitt 11 € bezahlen und man 65% vom Eintrittspreise bekommt, ergibt das dann 61132,50 €. Abzüglich 20% Agenturprovision und 25% Produktionskostenpauschale ergibt das zu versteuernde 36679,50 €.<br /> Das ist mit Sicherheit noch nicht die Grundlage für ein finanziell sorgenfreies Leben, aber man kann davon leben. Doch wenn man schon einmal an diesen Punkt gekommen ist, dann gibt es viele Möglichkeiten seine Einnahmen weiter zu steigern.</p>
<p>Schon dieses einfache Rechenexempel beschreibt mehrere<strong> „Schrauben“ an denen man drehen kann</strong>. Möchte ich eine größere Auftrittsanzahl? Oder sollte man über höhere Eintrittspreise nachdenken oder bessere Deals mit den Theatern abschließen? Oder gibt es Bereiche wo ich meine Fähigkeiten noch anderweitig vermarkten kann?</p>
<p>Jeder Schritt zieht Konsequenzen nach sich, aber positiv gesehen bedeutet es, dass man <strong>Möglichkeiten der Einflussnahme</strong> hat.</p>
<p>Mehr Auftritte heißt in der Regel mehr Akquise, bessere Agentur, teureres Info-Material. Bessere Deals können schnell auf Kosten der Anzahl der Auftritte gehen, aber möglicherweise erhält man so mehr Zeit für andere Projekte.</p>
<p>Sobald aber die Medien ins Spiel kommen, sieht es mit den Verdienstmöglichkeiten ganz anderes aus. Daher sollte man die Medien, insbesondere das Fernsehen nicht nur aus dem Aspekt hoher Gagen betrachten (soviel zahlen Sender gar nicht). Sondern vielmehr als <strong>PR-Turbo</strong>. Eine einmalige Zahlung von 500-5000 € sieht zwar verlockend aus, aber die <strong>mögliche Steigerung der Zuschauerzahlen</strong> ist letztendlich viel lukrativer.<br /> Live-Touren mit 30-120 Auftritten vor 700-2000 Zuschauern sind in Deutschland keine Besonderheit mehr. Alleine in Deutschland gibt es im Bereich Kabarett und Comedy-Bereich incl. der regionalen Stars 20-35 Künstler, die dieses Ziel erreichen.<br /> Wenn bei 50 Auftritten vor 900 Zuschauern 12 € beim Künstler übrig bleiben, sind das schon 540.000 €. Und schon versteht man, dass <strong>das Fernsehen gar nicht mehr so wichtig ist</strong>. Denn diese Einnahmen sind im Fernsehen für einen solchen Zeitraum fast unmöglich.</p>
<p>Nicht zuletzt die Erfolge von <a href="http://www.worldrecordsacademy.org/society/biggest_comedy_audience-world_record_set_by_Mario_Barth_80308.htm">Mario Barth</a> haben den <strong>Live-Bereich in den Fokus vieler Fernsehschaffenden</strong> gebracht. Bei der Entwicklung von Fernsehformaten fragt man sich nun immer häufiger, ob man dieses Projekt nicht auch live weitervermarkten kann? Mit Sicherheit werden wir in Zukunft immer häufiger <strong>Fernsehshows auch live on Tour</strong> erleben.</p>
<p>Aber im Moment noch ist die Abfolge, zuerst ein Live-Produkt zu schaffen, wie zum Beispiel das Solo-Programm eines Künstlers. Dieses wird aufgezeichnet, im TV ausgestrahlt und danach geht man noch einmal mit diesem Programm vor einem viel größeren Publikum auf Tour.<br /> Daher kann man nur raten den Live-Bereich nie zu vernachlässigen. Hier sind die größten Gewinnspannen möglich. Man kann aber auch mit guter und harter Arbeit, ohne den ganz großen Ruhm und die damit einhergehenden Gefahren, ein gutes und erfülltes Leben haben.<br /> Aber leider muss man, entgegen der Hoffnung vieler junger aufstrebender Rockstars, <strong>auch als Künstler hart arbeiten. </strong></p>
<p>Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/marcioeugenio/">Marcio Eugenio</a></p>
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		<title>Must See: NightWash Live #18</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 13:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
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Das Must See für diese Woche ist die neueste Episode von „NightWash Live“, unserem Format speziell fürs Web. Diesmal mit drei tollen Auftritten von Sascha Korf, Moses W. und Sia Korthaus.
Formate die wirklich nur fürs Netz produziert werden sind selten in Deutschland. Ist auch klar, WebTV ist schwer zu finanzieren und neue Sachen müssen sich erstmal einen Namen machen. Es gibt viele Ansätze, aber meistens geht ihnen nach kurzer Zeit die Puste aus.
Seit einem Jahr produzieren wir nun „NightWash Live“. Regelmäßig zeichnen wir die Original-Show aus dem Waschsalon auf. Daraus ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="350" height="294" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://blip.tv/play/AdPYQQA" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="350" height="294" src="http://blip.tv/play/AdPYQQA"></embed></object><br />
Das <a href="http://www.deuserordie.de/category/mustsee/">Must See</a> für diese Woche ist die neueste Episode von „<a href="http://www.nightwash.de/nightwash/tv/">NightWash Live</a>“, unserem Format speziell fürs Web. Diesmal mit drei tollen Auftritten von <a href="http://www.sascha-korf.de/">Sascha Korf</a>, <a href="http://www.moses-w.de/index2.html#u">Moses W.</a> und <a href="http://www.siakorthaus.de/">Sia Korthaus</a>.<br />
Formate die wirklich nur fürs Netz produziert werden sind selten in Deutschland. Ist auch klar, WebTV ist schwer zu finanzieren und neue Sachen müssen sich erstmal einen Namen machen. Es gibt viele Ansätze, aber meistens geht ihnen nach kurzer Zeit die Puste aus.<br />
Seit einem Jahr produzieren wir nun „NightWash Live“. Regelmäßig zeichnen wir die Original-Show aus dem Waschsalon auf. Daraus schneiden wir dann <strong>zwei Episoden und je einen Clip pro Künstler</strong>. Momentan arbeiten wir an der zwanzigsten Episode.<br />
Mit jeder Folge konnten wir Aufzeichnung und Schnitt der <strong>Clips optimieren</strong>. Und ich muss sagen, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Qualität der Aufnahmen sind schon fast auf Fernseh-Niveau und neue Features wie die Außenkamera geben den Clips ihren <strong>ganz eigenen Charme</strong>.<br />
Als besonderes Highlight bieten wir den Fans während der Show einen Live-Stream. Das gibt uns ganz neue Möglichkeiten <strong>mit den Zuschauern zu kommunizieren</strong>. Und die Clips kommen gut an. Die Zuschauerzahlen und das gute Feedback bestätigen uns in der Sache.<br />
NightWash als Marke ist ja schon seit Jahren im <a href="http://www.comedycentral.de/index.php/Shows/Detail/id/3128/name/NightWash/">TV etabliert</a>. Die Zuschauer wissen, daß sie bei uns gute Comedy mit neuen Künstlern geboten bekommen. Bei den Videoclips fürs Netz ist uns aber gerade der <strong>Faktor LIVE sehr wichtig</strong>. Wir wollen den Fans zeigen, daß wirkliche Comedy Live erlebt wird. Dazu versuchen wir möglichst viel von der Atmosphäre im Salon wiederzugeben. Wenn uns das gelingt, ist dies das beste Aushängeschild für unsere <a href="http://nightwash.de/nightwash/club/index.html">NightWash Clubs</a> und <a href="http://nightwash.de/nightwash/tour/index.html?list=tour">NightWash on Tour</a>.</p>
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