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	<title>Deuser or Die &#187; bühne</title>
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		<title>Jimmy Breuer, sei dank&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 07:57:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2010/05/jimmybreuer1.jpg"><img class="size-full wp-image-2549 alignright" title="jimmybreuer1" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2010/05/jimmybreuer1.jpg" alt="jimmybreuer1" width="250" height="319" /></a>&#8230; dass ich mich fast jeden morgen auf meinen Weg ins Büro freue. Noch nie habe ich einen Comedian so schön abschmieren hören wie ihn jeden morgen. Geil, wie er nicht die Klappe halten kann und sich voller Lust ins Verderben stürzt. Endlich freue ich mich darauf, dass ich mich fremd schämen darf. <a href="http://www.einslive.de/comedy/2009/jimmybreuer.jsp">Jimmy Breuer</a> ist mein Ventil für alle abgeschmierten Auftritte, die ich je gesehen habe. Ich leide immer mit, wenn es bei jemandem nicht so gut läuft. Oft sitze ich neben der Bühne und möchte jemanden zurufen: „Stell dich gerade hin, schau dein Publikum an, nicht aggressiv werden. Lächeln!! Super, jetzt verabschieden, so kommst du noch heil raus.“<br />
Aber natürlich mache ich das nicht, vielleicht auch aus der Angst heraus, dass plötzlich jemand anderes dasselbe bei meinen Auftritten macht. Aber bei Jimmy kann ich endlich genießen, wie jemand glorreich untergeht.<br />
<span id="more-2548"></span>Erstaunlicherweise macht Jimmy eigentlich alles richtig. Er ist freundlich und sympathisch, hat eine gute Stimme, steht zu seinen Gags und versucht aktuelle Themen aufzugreifen, aber leider hat er überhaupt kein Gespür für sein Publikum &#8211; und das ist die grausamste Art auf der Bühne zu sterben. Doch er stirbt jedes Mal mit einem Lächeln. Wie viel Selbstbeherrschung bedarf es so abzugehen? Oder wie viel Unsensibilität?<br />
Wobei ich manchmal jedoch nicht weiß, was ich besser finde, wie galant er sich in die Abgründe des Spaßes spielt oder wie die Zwischenrufe seiner Zuhörer besser und besser werden. Ich möchte am liebsten jedes Mal mitbrüllen und meinen Frust über all die verpassten Chancen der vielen Auftritten rausschmettern, wo man alles gegeben hat, nur leider die Zuschauer ein Haufen unfähiger Kritiker waren, die die tiefe Qualität und Botschaft eines großartigen Künstlers nicht verstehen.<br />
Bisher habe ich ihn immer nur im Radio gehört und weiß nicht, ob er auch live funktioniert. Ich kann es nur hoffen, denn ich habe schon so oft über seine grandios verhauen Kalauer gelacht, dass ich ihm jeden Erfolg der Welt wünsche.<br />
Wie sagt der große Jimmy Breuer? „Ich gehe voll ab. Wer kommt mit?“<br />
Ich!!!</p>
<p style="text-align: left;">P.S.:<br />
In Wahrheit kenne ich nur einen Künstler, der auf der Bühne noch unsensibler war (und da wusste ich echt nicht wo ich hinschauen sollte&#8230;).</p>
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		<title>Stand-Up A-Z: F wie Fitness</title>
		<link>http://www.deuserordie.de/2009/08/12/stand-up-a-z-f-wie-fitness/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 07:48:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Für mich als Sportfan, trifft dieser Spruch mit Sicherheit zu. Aber ich kenne viele gute Comedians, die es komplett anders sehen.
Stop, ich kenne viele Comedians, die glauben, dass sie gut sind und es anders sehen. Du kannst nicht 10 Jahre auf Tour gehen, jedes Jahr mindestens 200 Auftritte pro Jahr absolvieren und dich nicht ein wenig um deine Gesundheit kümmern, sorry! Natürlich gibt es Gegenbeispiele, aber John Belushi lebt auch schon lange nicht mehr.
Ich weiß, dass Feiern zum Auftreten dazu gehört wie Bonuszahlungen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/08/shoes.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1841" title="shoes" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/08/shoes.jpg" alt="shoes" width="590" height="297" /></a></p>
<p>Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Für mich als Sportfan, trifft dieser Spruch mit Sicherheit zu. Aber ich kenne viele gute Comedians, die es komplett anders sehen.</p>
<p>Stop, ich kenne viele Comedians, die glauben, dass sie gut sind und es anders sehen. Du kannst nicht 10 Jahre auf Tour gehen, jedes Jahr mindestens 200 Auftritte pro Jahr absolvieren und dich nicht ein wenig um deine Gesundheit kümmern, sorry! Natürlich gibt es Gegenbeispiele, aber <a href="http://www.deuserordie.de/2008/10/10/must-see-john-belushi/">John Belushi</a> lebt auch schon lange nicht mehr.<br />
Ich weiß, dass Feiern zum Auftreten dazu gehört wie Bonuszahlungen und ehemalige Banken. Diese Mischung aus Anspannung, Adrenalin, Frust, Freude und ständigen Nacht-Terminen kann einen leicht verführen. Und so lange du selber Mitte 20 bist  und vielleicht zwei Termine pro Woche spielst, ist das sicherlich auch kein Problem. Aber um Instrumente lange spielen zu können, muss man sich auch um sie kümmern und solange es um ein Musikinstrument geht, wird das auch gemacht. Warum kümmerst du dich nicht um dich?</p>
<p>Bücher zum Thema Fitness gibt es ja mehr als genug. Kauf dir fünf davon, pack sie in deine Tourtasche und dann immer Treppen gehen. Das reicht, du musst sie dann noch nicht einmal lesen.</p>
<p>Foto: CC by <a href="http://www.flickr.com/photos/nihonbunka/">timtak</a></p>
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		<title>März 1995 – Two in One (manche Katastrophen kommen nur im Doppelpack)</title>
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		<comments>http://www.deuserordie.de/2009/08/10/46-marz-1995-%e2%80%93-two-in-one-manche-katastrophen-kommen-nur-im-doppelpack/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 09:42:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
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„Das freut uns, dass sie da sind, Herr Deuser. Haben sie die Bälle dabei? Herr Böttcher (Name vorsichtshalber geändert …) wartet schon auf sie. Sie können sofort reingehen.“
Erstaunlicher Empfang. Frau Müller-Wasserhaus, die Projektleiterin der Agentur Showlive, die mich für diesen Job vorgeschlagen hat, steht freundlich lächelnd neben der ebenfalls lächelnden Vorzimmerdame des Vorstandvorsitzenden des jungen Mobilfunkanbieters E-Plus, für den ich in 2 Wochen auf der Cebit arbeiten soll.
Merkwürdig &#8211; normalerweise werden dir erst einmal 3 Kaffee angeboten und erklärt, dass der GF oder Vorstand nur ganz wenig Zeit hat, parallel ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1832" title="doubletrouble" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/08/doubletrouble.jpg" alt="doubletrouble" width="590" height="353" /></p>
<p>„Das freut uns, dass sie da sind, Herr Deuser. Haben sie die Bälle dabei? Herr Böttcher (Name vorsichtshalber geändert …) wartet schon auf sie. Sie können sofort reingehen.“<br />
Erstaunlicher Empfang. Frau Müller-Wasserhaus, die Projektleiterin der Agentur Showlive, die mich für diesen Job vorgeschlagen hat, steht freundlich lächelnd neben der ebenfalls lächelnden Vorzimmerdame des Vorstandvorsitzenden des jungen Mobilfunkanbieters E-Plus, für den ich in 2 Wochen auf der Cebit arbeiten soll.<br />
Merkwürdig &#8211; normalerweise werden dir erst einmal 3 Kaffee angeboten und erklärt, dass der GF oder Vorstand nur ganz wenig Zeit hat, parallel wirst du ausführlich gebrieft, was du sagen kannst und was besser nicht und dann begleiten dich 5 Personen in sein Büro, die dann die ganze Zeit reden und erst, nachdem dem Chef endgültig der Kragen platzt, schaffst du es selber eine Minute mit ihm zu reden. Aber Direktdurchgehen? Finde ich gut!<br />
Wenn ich heute zu einem TV-Sender oder zu einem großen Unternehmen gehe, um eine Idee vorzustellen oder ein neues Projekt zu besprechen und alles läuft im Vorfeld so perfekt, dann weiß ich ganz genau: Da stimmt was nicht. Nun, für einen kurzen Moment hatte mich der Satz „Haben sie Bälle dabei?“ schon irritiert, aber richtig nervös werden lassen, hat er mich auch nicht.<br />
Der Grund unseres Treffens waren die letzten Absprachen für das Mitarbeiterfest auf der kommend Cebit, der weltweit größten Computer- und Telekommunikations-Messe der Welt. E-Plus, erst im Jahre 1993 gegründet und 1994 ins Netz gegangen, wollte dort zusammen mit allen Mitarbeitern „Ein Jahr im Netz“ feiern. Ich wurde gebeten eine Nummer zu entwicklen mit der ich lustig und kabarettistisch das letzte Jahr Revue passieren lassen könnte. Vieler solcher Jobs hatte ich damals auch noch nicht und als i-Tüpfelchen gab es eine unglaubliche „2000 DM“ &#8211; Gage plus 500 DM Texterstellung. Dafür haben sie auch das Beste bekommen, was ich damals anzubieten hatte: eine Business-Jonglage. Ich erklär mal kurz. Ich kann und konnte schon damals ganz gut jonglieren. Ich weiß Jonglieren an sich ist kreuzlangweilig, aber – ich benutze das Jonglieren, um damit, die von mir geschriebenen Geschichten, visuell zu untermalen. Wenn ich sage, dass am Ende alles wie am Schnürchen läuft, dann ziehe ich einen der Bälle wie an einem unsichtbaren Faden rauf und runter.<br />
Ok, wenn ich das jetzt lese, verstehe ich auch, warum ich das immer vormachen muss. Diese Nummer ist viel spektakulärer als sie sich anhört!! Aber das allerbeste dieser Nummer ist, dass ich die Texte für jede Gelegenheit neu schreibe und individuell anpasse. Sozusagen: Custom made. Letztens arbeitete ich mit einer jungen Agentur zusammen dessen Chef mich ganz ehrfürchtig fragte: „Sie schreiben jedes Mal eine komplett neue Nummer?“ Natürlich, was hätte ich auch sonst sagen sollen? Vielleicht das, was Herr Berlusconi auf die Frage, ob er immer treu gewesen sei, geantwortet hat? „Immer? Immer ist ein großes Wort, ich würde sagen oft.“<br />
Kurz noch ein Wort zu den Bällen. Ich bin davon ausgegangen, dass der Job sicher war und Frau Müller-Wasserhaus mich nur deshalb bat die Bälle mitzunehmen, weil sie die Nummer so sehr mag. Ich Blödmann, dachte ich wirklich, sie wollte danach mit mir ausgehen und ich könnte sie dann endgültig mit einer kleinen Jongliereinlage rumkriegen? Wahrscheinlich. Wahrscheinlich dachte ich auch, so ein Doppelname wäre Pflicht für eine Werbeagentur und hätte nichts mit ihrem Familienstand zu tun.<br />
Statt dessen eilte ich dem Vorstandsvorsitzenden entgegen und zwar alleine, denn hinter mir schloss sich, wie von Geisterhand bewegt, die schwere Holztür.<br />
„Herr Deuser, freut mich sie einmal persönlich kennenzulernen. Viel von ihnen gehört. Frau Müller-Wasserhaus hat mir von einer Jongliernummer erzählt, die wir eventuell mit ins Programm nehmen würden. Zeigen sie mal.“<br />
Wie, eventuell? Hat sie mir deshalb den Vertrag noch nicht geschickt? Sie sagte doch, sie hätte den Brief nur falsch adressiert? Ein echter Künstler wäre jetzt gegangen und hätte sofort seinen E-Plus Vertrag gelöst und mit Frau Müller-Wasserhaus Schluss gemacht. Jetzt hatte ich aber weder was mit ihr noch einen E-plus Vertrag und die Gage war auch schon längst verplant. Also nahm ich die Bälle aus meiner Aktentasche und legte los. 8 Minuten vor einem Mann, der tief versunken in seinem Ledersessel hinter einem 4 x 1,5 Meter großen Schreibtisch thronte und kritisch begutachtete, was ich da so machte. Mein Hauptproblem war, dass ich nicht wusste, wohin ich gucken sollte. Schaute ich nur auf die Bälle, könnte es unprofessionell wirken. Sobald ich ihn aber ansah, wurde er nervös und schaute weg. Auch keine Lösung. Er sollte die Nummer schon sehen, sonst kauft er sie ja nie. Jonglieren UND reden ist schon nicht einfach, aber wenn du während dessen noch überlegen musst, wie du deinen einzigen Zuschauer behandeln sollst, damit er sich nicht unwohl fühlt, dann fragst du dich schnell, warum du dein Studium nicht beendet hast.<br />
Nach 8 qualvollen Minuten hatte ich es geschafft. Er klatsche sogar einmal in die Hände und entließ mich mit den Worten: „Prima, dann in 2 Wochen.“ Schnell entscheiden konnte er zumindestens …<br />
2 Wochen später, ich in Hannover, Cebit, Messestand von E-Plus. Frau Müller-Wasserhaus, die mittlerweile doch sehr verheiratet aussieht, führt mich wieder sofort zu Herrn Böttcher. Nicht nur, dass er mich noch kennt, er ist förmlich aus dem Häuschen und duzt mich. Was 6 Tage Messe aus einem Menschen alles machen können. „Du, ich sag mal du. Also, die Nummer ist super. Die bringen wir direkt nach meiner Begrüßung und ich sag dich selber an, damit das so richtig gut kommt.“ Und damit ich mich so richtig wohlfühle, drückt er mir auch noch ein Bier in die Hand. Super und ich soll gleich jonglieren.<br />
90 Minuten später war es dann soweit, das Bier war zum Glück wieder abgebaut, Herr Böttcher begrüßt seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und dann kam die unglaublichste Ankündigung meiner ganzen Karriere.<br />
„Liebe Kollegen und Kolleginnen, wir haben heute einen jungen Künstler eingeladen mit einer ganz hervorragenden Nummer. Sie müssen sich das so vorstellen, er erzählt gleich mit 3 Bällen jonglierend die Geschichte unseres Unternehmens. Er zeigt, wie wir uns durch die Anfänge durchgeboxt haben und dann schließlich vor einem Jahr ins Netz gegangen sind und dabei jongliert er die ganze Zeit. Dann küsst er die Bälle und erzählt wie wir immer freundlich zu unseren Kunden geblieben sind. Wie wir uns nicht haben verunsichern lassen und statt dessen zugepackt haben. Passen dazu packt er die Bälle.“<br />
Hallo? Was macht der denn? Nicht nur, dass er das Geheimnis meiner Nummer verrät, ich sollte als Marketingexperte angekündigt werden, nein er erzählt die komplette Nummer inklusive aller Jonglierfiguren, die er pantomimisch nachmacht. Wie soll ich denn jetzt noch irgend jemand verblüffen, geschweige denn beeindrucken? Ich wurde immer blasser und blasser, da hörte ich auch schon den letzten Satz: „Genug der Worte, lassen sie sich verblüffen. Hier ist, achten sie auf den Vornamen, Knacki Deuser.“<br />
Ich gehe auf die Bühne, stehe neben ihm, da fällt ihm noch ein kurzer Zusatz ein. „Ach übrigens, bevor ich es vergesse, das Buffet ist eröffnet.“ Das hat der doch jetzt nicht wirklich gesagt? Doch er hat. Ich stehe auf der Bühne und 400 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen rennen an der Bühne vorbei zum Buffet.<br />
Was machen? Abbrechen, durchziehen oder solange überbrücken bis alle zurück sind? Auch diese Entscheidung nahm mir Herr Böttcher ab. Als Mann der schnellen Entscheidungen war er sofort bereit mir ein zweites Mal zu helfen. Er nahm einen Bistrotisch, stellte ihn vor die Bühne und verdonnerte seine Frau, ein weiteres Vorstandsmitglied und dessen Frau mir zu zuschauen. Also durchziehen. Zum Ende der Nummer kamen dann auch die ersten Mitarbeiter mit gefüllten Tellern vom Buffet zurück. In Ermangelung genügender Bistrotische setzten sie sich einfach auf die Bühne. Über ihre Rücken auf die Teller schauend, konnte ich feststellen, dass sich E-Plus beim Buffet nicht hat lumpen lassen.<br />
Herr Böttcher hat mir an diesem Abend noch 3x versichert, wie toll er die Nummer fand, aber engagiert hat er mich trotzdem nie mehr! Tja, egal wie gut deine Nummer ist, wenn sie keiner sieht, hast du ein Problem.<br />
Wie kommt man um solche Situationen herum? Erfahrung, Fingerspitzengefühl und vor allem die Rahmenbedingungen deines Jobs im Vorfeld genau klären. Aber manchmal gibt es Sachen, die gibt es einfach nicht. Ich wäre ich nie im Leben auf die Idee gekommen, dass jemand in der Ankündigung meine Jongliernummer komplett nacherzählt. Ein Ankündigung sollte die Aufmerksamkeit für die Person herstellen, die danach auftritt. Der Name und die Funktion sollte genannt werden, aber NIEMALS sollte die Nummer erklärt und beschrieben werden. Und wenn doch &#8211; trink ein Bier, lach über den Wahnsinn des Lebens und schreibe 5 Jahre später eine Nummer drüber.</p>
<p>Bild: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC</a> von <a href="http://www.flickr.com/photos/giles72/">giles farrington</a></p>
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		<title>Must See: Edinburgh Fringe 2009</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 07:43:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nächste Woche gibt es ein Update über das Fringe Festival. Zur Überbrückung und für alle Neueinsteiger noch einmal unseren Beitrag vom letzten Jahr, mit den aktuellen Zahlen und Link zum Programmheft.
Das mittlerweile 63te Edinburgh Fringe Festival beginnt heute und geht noch bis Ende des Monats.
Das Edinburgh Festival Fringe (auch Edinburgh Fringe oder nur The Fringe) ist ein Kulturfestival, das jährlich im August in Edinburgh stattfindet.
Wer sich mit Comedy oder Theater beschäftigt, sollte einmal versuchen dorthin zu fahren. Der Hammer. Ich habe einmal 8 Shows an einem Tag geschafft. Naja sagen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nächste Woche gibt es ein Update über das Fringe Festival. Zur Überbrückung und für alle Neueinsteiger noch einmal unseren Beitrag vom letzten Jahr, mit den aktuellen Zahlen und Link zum Programmheft.</p>
<p><img class="size-full wp-image-1822 alignleft" title="fringe09" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/08/fringe09.jpg" alt="fringe09" width="212" height="232" />Das mittlerweile 63te Edinburgh Fringe Festival beginnt heute und geht noch bis Ende des Monats.</p>
<p>Das <strong><a href="http://www.edfringe.com/">Edinburgh Festival Fringe</a></strong> (auch <em>Edinburgh Fringe</em> oder nur <em>The Fringe</em>) ist ein Kulturfestival, das jährlich im August in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edinburgh">Edinburgh</a> stattfindet.</p>
<p>Wer sich mit Comedy oder Theater beschäftigt, sollte einmal versuchen dorthin zu fahren. Der Hammer. Ich habe einmal 8 Shows an einem Tag geschafft. Naja sagen wir mal 7 ½. Bei der letzten bin ich eingeschlafen.</p>
<p>Das Fringe wurde 1947 begründet, als acht Theatergruppen die große Zahl der erwarteten Besucher des ebenfalls in diesem Jahr erstmals ausgetragenen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edinburgh_Festival">Edinburgh Festival</a> nutzen wollten, indem sie eigene “inoffizielle” Auftritte organisierten. Seitdem hat das Fringe das offizielle Festival überflügelt, hat eine eigene Organisation und eigenes Personal und verkauft mehr als eine Million Karten pro Jahr.</p>
<p>Das Fringe ist fast ausschließlich auf die darstellenden Künste, besonders Theater und Comedy, ausgerichtet; die Bandbreite reicht von Shakespeare bis zu Experimentellem. Einige Fringe-Schauplätze sind reguläre Theater und verkaufen regelmäßig hunderte Karten zu einer Aufführung, andere sind umgewandelte Kirchen oder sogar Wohnzimmer und ziehen einstelliges Publikum an. Das Edinburgh Fringe hat einen weltweiten Kreis von Festivals in kanadischen, amerikanischen, australischen und europäischen Städten inspiriert. Fringe Festivals zeichnen sich durch ihr Auswahlverfahren ohne Jury sowie die Vielzahl und inhaltliche Breite der Veranstaltungen aus.</p>
<p>In diesem Jahr wird es 34,265 Auftritte in 2,098 Shows an 265 Veranstaltungsorten geben.<br />
Das aktuelle Programm kann online als <a href="http://cde.cerosmedia.com/1X4a2ce5de3eb48333.cde?r_menu=global&amp;static=true" target="_blank">PDF hier angesehen</a> werden</p>
<p>Ausserdem haben wir <a href="http://www.stevedix.de" target="_blank">Steve Dix</a> live vor Ort und er hat sich angeboten etwas über das Festival und seine Impressionen zu schreiben.</p>
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		<title>Stand-Up A-Z: A wie Autoren</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 08:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gute Autoren sind die halbe Miete. Mittlerweile gibt es sehr gute Autoren, die wirklich wissen, was Stand-up Comedians (und Kabarettisten) brauchen.
Z. B.: Thomas Lienenlücke, Moritz Netenjakob, Markus Barth, Chris Geletneky, Ralph Husmann, Michael Ehnert, Guntmar Feuerstein, Matthias Jung, Lars Hohlfeld und, und, und.
Viele von den eben genannten bekommt man als Anfänger gar nicht mehr. Zum Glück für alle Stand-upper wächst auch die Autorenwelt langsam, aber sicher. Augen auf, Adressen austauschen, nachfragen, diskutieren, und wenn die Chemie stimmt, ausprobieren und testen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1810" title="was soll ich schreiben?" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/08/writingschmal.jpg" alt="was soll ich schreiben?" width="590" height="323" /></p>
<p>Gute Autoren sind die halbe Miete. Mittlerweile gibt es sehr gute Autoren, die wirklich wissen, was Stand-up Comedians (und Kabarettisten) brauchen.<br />
Z. B.: Thomas Lienenlücke, <a href="http://www.moritz-netenjakob.de/" target="_blank">Moritz Netenjakob</a>, <a href="http://www.markus-barth.de" target="_blank">Markus Barth</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chris_Geletneky" target="_blank">Chris Geletneky</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ralf_Husmann" target="_blank">Ralph Husmann</a>, <a href="http://http://www.michael-ehnert.com/" target="_blank">Michael Ehnert</a>, <a href="http://www.guntmarfeuerstein.de">Guntmar Feuerstein</a>, <a href="http://www.jungmatthias.de/">Matthias Jung</a>, <a href="http://www.derlars.com/">Lars Hohlfeld</a> und, und, und.<br />
Viele von den eben genannten bekommt man als Anfänger gar nicht mehr. Zum Glück für alle Stand-upper wächst auch die Autorenwelt langsam, aber sicher. Augen auf, Adressen austauschen, nachfragen, diskutieren, und wenn die Chemie stimmt, ausprobieren und testen!</p>
<p>Wie sieht die Bezahlung aus?<br />
Tagessätze schwanken von 300,- € bis 2000,- €. Textpauschalen pro geschriebener Nummer von 150,- bis 2500,- €, Lizenzzahlung von 2% bis 15% der Einspielergebnisse des jeweiligen Projektes. So unterschiedlich die finanziellen Abmachungen sein können, so schwierig ist es oft für Beginner einen Weg der Zusammenarbeit zu finden. Einige Comedians übernehmen Texte 1 zu 1. Andere vertrauen nur den Texten, die sie selber geschrieben haben. Ich plädiere für eine emanzipierte Zusammenarbeit. Ich würde meine Eigenständigkeit nie aufgeben, schließlich steht ihr auf der Bühne. Daher hinterfragt die Texte. Doch wenn ihr etwas nicht lustig findet, nicht sofort wegwerfen, lasst es euch noch einmal von den Autoren erklären, oft sind es nur Kleinigkeiten, die geändert werden müssen, damit sich der Gag erklärt. Und wenn ihr es dann immer noch nicht lustig findet, dann nehmt es auch nicht. Doch bitte werft Texte nie ganz weg. Wie oft fand ich einen Text erst 3 Jahre später gut oder konnte Teile in einem ganz anderen Kontext benutzen. <strong>Pflegt eure Autoren</strong>.<br />
<img class="size-medium wp-image-1802" title="writerstrike" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/08/writerstrike-207x300.jpg" alt="writerstrike" width="207" height="300" /></p>
<p>Bilder:  <a href="http://CC">CC</a> von<a href="http://www.flickr.com/photos/tomswift/"> tomswift</a> und <a href="http://arizonarainman.blogspot.com/">arizonaman</a><a href="http://CC"></a></p>
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		<title>Stand-up A-Z: V wie Videoanalyse (II)</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 08:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stand-Up A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[analyse]]></category>
		<category><![CDATA[bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
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		<description><![CDATA[“Was muss ich machen, um besser zu werden?“ / „Dein ultimativer Tipp?“

Auftritt aufzeichnen und diese Aufzeichnung am nächsten Morgen ansehen. Glaub mir, es gibt nichts Einfacheres, um besser zu werden und es gibt auch nichts Härteres. Meiner Meinung nach gehört mehr Disziplin dazu sich seine Auftritte regelmäßig anzusehen, als sich regelmäßig an den Schreibtisch zu setzen und neue Texte zu schreiben. Noch mal zur Klärung: Auftritte aufzeichnen ist ein guter Anfang, aber dann bitte auch ansehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/07/tapes1.jpg"></a><a href="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/07/mini_dv_picture.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1576" title="mini_dv_picture" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/07/mini_dv_picture.jpg" alt="mini_dv_picture" width="590" height="443" /></a></p>
<p><em>Dies ist eine überarbeite erweiterte Version des <a href="http://www.deuserordie.de/2009/05/13/stand-up-a-z-v-wie-videoanalyse/">Artikels</a> vom 13.05.09.</em></p>
<p><strong>“Was muss ich machen, um besser zu werden?“ / „Dein ultimativer Tipp?“ </strong></p>
<p>Auftritt aufzeichnen und diese Aufzeichnung am nächsten Morgen ansehen. Glaub mir, es gibt nichts Einfacheres, um besser zu werden und es gibt auch nichts Härteres. Meiner Meinung nach gehört mehr Disziplin dazu sich seine Auftritte regelmäßig anzusehen, als sich regelmäßig an den Schreibtisch zu setzen und neue Texte zu schreiben. Noch mal zur Klärung: Auftritte aufzeichnen ist ein guter Anfang, aber dann bitte auch ansehen.<br />
Ein guter Freund von mir zeichnet jeden Auftritt auf. Das ZDF kann nicht mehr Aufwand betreiben. 3-Chip Camcorder, Hightech-Stativ, 15 min. Soundcheck, Intensiv-Einweisung des örtlichen Technikers, detaillierter Plan für Kamerafahrten und Zooms. Wenn er sich jetzt die Aufnahmen auch noch ansehen würde… (OK, er ist auf der Bühne einfach einer der Besten. Vielleicht ist es seine Art mit Nervosität umzugehen.)</p>
<p>Aber verstehen kann ich ihn. Ich fühle mich auch immer extrem unwohl, wenn ich mich selbst beobachten muss. Irgendwie hat man doch ein ganz anderes Bild von sich selbst. Man redet anderes, als man glaubt, bewegt sich anderes und macht Fehler an Stellen, an denen man sie nie vermuten würde. Egal wie gut du bist, du hast garantiert mehr Fehler gemacht, als du dir vorstellen kannst.</p>
<p>Trotzdem, diese Video-Analysen haben nicht die Aufgabe dich runterzuziehen, sondern sie sollen dir helfen deinen Act, deine Show oder deine Präsentationen zu verbessern. Daher lautet die gute Nachricht: Du erkennst nicht nur die verunglückten, sondern auch die guten Gags und auf die musst du dich konzentrieren.<br />
Wo ist der größte Applaus, wo die größte Ruhe? Wo lachen die Leute lange und herzlich? Was habe ich an diesem Tag anderes gemacht? Situativ reagiert? Kann ich diese Veränderung in meinen Text einbauen? Habe ich Pausen anderes gesetzt als sonst?<br />
Achte vor allem auf die Lacher und die Reaktionen, die besser und stärker sind als üblich. Was könnte Grund dafür sein? Du wirst merken, dass es oft eine Frage der Ruhe, der Selbstsicherheit und der Selbstkontrolle ist, die deinen Act verbessern. Man könnte diese Faktoren auch unter dem Begriff <a href="http://www.deuserordie.de/2009/02/18/stand-up-a-z-t-wie-timing/">Timing</a> zusammenfassen. Gerade für die Verbesserung dieses immer so häufig beschworenen Timings helfen dir diese Analysen enorm. Und sobald ihr euch das Video angesehen, analysiert und bestenfalls die textlichen Verbesserungen notiert habt, möchte ich euch auf den ultimativsten aller Tipps hinweisen:<br />
<strong>Video wegschmeißen und auftreten. </strong></p>
<p>Alles hat seine Zeit. Analysieren, Texte schreiben und nachdenken. Doch sobald du auftrittst, geht es um Spaß, Leidenschaft, Mut und an den Glauben an dein Material. Und erst danach solltest du wieder ans Analysieren gehen.</p>
<p>Kurzer technischer Hinweis: Gebt lieber sofort etwas mehr Geld für ein vernünftiges Mikro aus. Wenn die Bildqualität nicht optimal ist, reicht es immer noch zur Analyse, aber wenn du dich nicht verstehst, wird es schwer. Wichtig ist auch, dass du nicht nur deinen Sound aufzeichnest, sondern auch versuchst so viel wie möglich von der Saalstimmung mit aufzunehmen (Atmo), sonst weißt du später nicht, ob dein Publikum gelacht hat oder nicht.</p>
<p>Ich wundere mich nur, warum ich, der schon so lange um dieses Hilfsmittel weiß, es selber so selten einsetze. Wie gesagt Tipps gibt es viele …</p>
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		<title>Stand-Up A-Z: O wie Orte</title>
		<link>http://www.deuserordie.de/2009/06/03/stand-up-a-z-o-wie-orte/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 07:25:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stand-Up A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[bühne]]></category>
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		<description><![CDATA[
Das tolle an Stand-Up ist, dass man es fast überall machen kann. Wobei die Betonung auf &#8220;fast&#8221; liegt. Es ist schon schwer irritierend, wenn Euch gegenüber ein riesiger Spiegel hängt und Ihr Euch zwingen müsst, nicht ständig hinein zu schauen.
So wie man sein Publikum lesen sollte, sollte man sich auch vor dem Auftritt mit dem Raum vertraut machen, egal ob es sich um einen Stand-Up Auftritt oder eine Rede oder ein Referat handelt.
Wo hängt das Licht, sieht mich jeder, wie hoch ist die Bühne, wie klingt es auf der Bühne, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/06/orte.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1285" title="orte" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/06/orte.jpg" alt="orte" width="500" height="247" /></a></p>
<p>Das tolle an Stand-Up ist, dass man es fast überall machen kann. Wobei die Betonung auf &#8220;fast&#8221; liegt. Es ist schon schwer irritierend, wenn Euch gegenüber ein riesiger Spiegel hängt und Ihr Euch zwingen müsst, nicht ständig hinein zu schauen.<br />
So wie man sein <a href="http://www.deuserordie.de/2008/07/23/stand-up-a-z-p-wie-publikum-lesen/">Publikum lesen</a> sollte, sollte man sich auch vor dem Auftritt mit dem Raum vertraut machen, egal ob es sich um einen Stand-Up Auftritt oder eine Rede oder ein Referat handelt.<span id="more-1283"></span><br />
Wo hängt das Licht, sieht mich jeder, wie hoch ist die Bühne, wie klingt es auf der Bühne, wo liegen die Garderoben, von wo trete ich auf?<br />
Die Erfahrung hat gezeigt, das es noch viele andere Faktoren gibt, die das Ergebnis deines Auftritt beeinflussen können. Dieselbe Nummer kann in unterschiedlich Räumen ganz unterschiedlich ankommen. Kinos sehen zwar verlockend aus, aber wenn dein Publikum es sich ersteinmal im Sessel bequem gemacht hat, ist es sehr schwer sie zum Kochen zu bringen.<br />
Wir haben in Köln das Wohnzimmer Theater. Tolles kleines Theaterchen. Aber die 20 Leute, die vorne in bequemen Sesseln sitzen, geben dir selten das Gefühl, dass du rockst. Probier mal alleine in einem großen Sessel leidenschaftlich zu rocken. Geht nicht. Bestenfalls wirst du genüsslich beobachten. Wenn dir 300 Zuschauer  zuhören, gleichzeitig aber 100 hinten an der Bar reden, weil sie dich nicht richtig sehen können, wirst du auf der Bühne wahnsinnig.<br />
Unser <a href="http://video.nightwash.de">Waschsalon</a> ist taghell. Auch erfahrene Comedians waren am Anfang von diesem Setting sehr irritiert. Du siehst jedes Gesicht, es gibt keine Chance sich irgendwie und -wo zu verstecken, überall sitzen und stehen Leute und das auch 50 cm vor dir und wenn du dann nur dunkle Bühnen gewohnt bist, dann kann das deinen Auftritt komplett verändern.<br />
Check die Bühnen vor deinem Auftritt genau. Lass dir etwas Zeit den Raum kennen zu lernen. Frage Kollegen welche Erfahrungen sie mit dem Ort gemacht haben. Wenn es dein erster Auftritt an diesem Ort ist, sei gewappnet, dass es vielleicht nicht direkt so läuft wie du es erwartet hast. Und egal was passiert, immer Ruhe bewahren und sich nicht sofort nervös machen lassen. Und immer daran denken, jede Veränderung und Irritation kann auch <a href="http://www.deuserordie.de/2009/05/27/stand-up-a-z-h-wie-heckler/">die Chance</a> für einen neuen Gag sein.</p>
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		<title>“Yes we can!“</title>
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		<pubDate>Thu, 21 May 2009 07:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars Hohlfeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
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		<description><![CDATA[
New York mit Lars Hohlfeld
Von Einem der Auszog das Lachen zu lernen.
Part IV
“Yes we can!“
Mein Name ist Lars Hohlfeld. Ich bin mit Englischkenntnissen die eine DVD Cover Beschreibung kaum überschreiten nach New York gefahren um dort in Comedy Clubs aufzutreten (Part I, II, III). Und meinen ersten Auftritt habe ich fast hinter mir. &#8230;!
Ich stehe also hier auf der Bühne, geblendet von amerikanischen Scheinwerfern und frage mich gerade: warum mache ich das eigentlich?
Und die Antwort ist ganz einfach: Spaß! Ja, es ist der Spaß an der Herausforderung. Ob ich jetzt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1209" title="lars41" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/05/lars41.jpg" alt="lars41" width="500" height="268" /></p>
<p>New York mit Lars Hohlfeld<br />
Von Einem der Auszog das Lachen zu lernen.</p>
<p><strong>Part IV</strong><br />
“Yes we can!“</p>
<p>Mein Name ist Lars Hohlfeld. Ich bin mit Englischkenntnissen die eine DVD Cover Beschreibung kaum überschreiten nach New York gefahren um dort in Comedy Clubs aufzutreten (Part <a href="http://www.deuserordie.de/2009/04/30/von-einem-der-auszog-das-lachen-zu-lernen-new-york-mit-lars-hohlfeld-i/">I</a>, <a href="http://www.deuserordie.de/2009/05/07/%e2%80%9cmy-english-makes-me-nobody-so-quickly-after%e2%80%9c/">II</a>, <a href="http://www.deuserordie.de/2009/05/14/new-york-comedy-club/">III</a>). Und meinen ersten Auftritt habe ich fast hinter mir. &#8230;!<span id="more-1194"></span></p>
<p>Ich stehe also hier auf der Bühne, geblendet von amerikanischen Scheinwerfern und frage mich gerade: warum mache ich das eigentlich?<br />
Und die Antwort ist ganz einfach: Spaß! Ja, es ist der Spaß an der Herausforderung. Ob ich jetzt einen Marathon laufe, einen Sechstausender besteige oder ein 5000er Puzzle in uni Grün lege, jedes Mal geht es um das Glücksgefühl, wenn man es geschafft hat. Aber was ja jetzt viel wichtiger ist: Hat das Publikum auch Spaß? Oder hat es denn zumindest einmal gelacht?</p>
<p>Mein Auftritt war auf fünf Minuten angelegt – daraus wurden sieben. Ich stecke das Mikrofon zurück in den Ständer und verabschiede mich von den Leuten mit „Thank you“. Und dann höre ich Applaus. Sie klatschen und durchsetzten ihn mit Pfiffen und so. Mein erster, richtiger, herzlicher, amerikanischer Applaus! Schön – oder wie ich gerade denke: „Geil! Geil! Geil! Geil! Geil! Das hätte ich auch gerne mal in Deutsch.“<br />
Okay, ich gebe ja zu, wenn die Leute gelacht haben wusste ich nicht genau: lachen sie über meine Witze oder über mich. Ist es mein Exotenbonus oder mein Outfit? Aber während ich stehe denke ich: Egal. Mir ist jetzt erst mal wurscht ob mit oder über mich. Sie lachen &#8211; Ziel errecht! Und es ist &#8211; hab ich das schon erwähnt? &#8211; Geil! Geil! Geil! Geil! Geil!</p>
<p>Wie vorher schon angeführt hatte ich elf Auftritte in neun Tagen, von denen ich einen Auftritt wegen Feigheit (Siehe <a href="http://www.deuserordie.de/2009/05/14/new-york-comedy-club/">Part III</a>) habe ausfallen lassen. Leider ist ein Abend mit zwei Auftritten flöten gegangen, weil sich zu wenige Leute für die Show angemeldet hatten. Sehr schade, aber so etwas passiert selbst in New York. Man kann eben auch in New York sehen, welcher Club seine Hausaufgaben macht und welcher nicht. Bei den einen Clubs ist die Hütte voll und die Anderen machen halt eben gelegentlich mal auf. Es ist so wie bei uns in Deutschland. Ich hatte also einen freien Abend. Und was hab ich gemacht? Genau, ich hab mir eine Show angesehen. Und danach noch eine. Man bin ich ein Comedy Junky! Nicht ganz billig, aber ich hatte ja schließlich an der <a href="http://www.deuserordie.de/2009/04/30/von-einem-der-auszog-das-lachen-zu-lernen-new-york-mit-lars-hohlfeld-i/">Miete gespart</a>.<br />
New York ist einfach unglaublich und ich bin noch nie so viel zu Fuß gelaufen wie dort. Ich habe sehr viel von den Shows gelernt. Einiges setze ich heute schon um &#8211; und den Rest morgen. Aber Eines ist mir auch bei den ganzen Künstlern die ich gesehen und mit denen ich gesprochen hatte aufgefallen: wir Komiker hier in Deutschland müssen uns überhaupt nicht vor irgendjemanden verstecken! Wir haben einen tollen Humor. Unsere Sprache ist für Comedy leider etwas hölzern und sehr präzise. Aber es ist unsere Muttersprache und die meisten von uns haben sie ja auch ganz gut im Griff, Alta!</p>
<p>Dennoch, die Amerikaner haben etwas, das bei uns in Deutschland &#8211; auch dank <a href="http://www.nightwash.de">NightWash</a> mitten im Aufbau ist. Es ist diese Haltung die dem Zuschauer vermittelt: ich mach das mal ganz locker, ich beziehe Euch mit ein, lasst uns einfach Spaß haben, ich habe ihn jedenfalls. Das ist in New York prima. Aber da geht das auch. Die Leute dort gehen in so einen Comedy Abend um, man soll es kaum glauben, um Spaß zu haben! Die Lachen dann auch und rufen an den richtigen Stellen rein. Wir sprechen hier auch scherzhaft von einem Profi-Publikum. In Deutschland haben hier bei Comedy immer noch sehr stark die Theaterstruktur: Da vorne ist der Künstler, hier ist das Publikum, dazwischen ist die vierte, unsichtbare Wand und wenn alles vorbei ist, dann klatschen wir. Und wenn wir Glück haben, dann klatschen wir bei 15 Euro Eintritt auch noch ne Zugabe raus. Aber das ist in Ordnung, das ist eben unsere gewachsene Kultur. Aber ich meine, was spricht dagegen noch weiter zu wachsen!</p>
<p>Dafür sind aber viele US Kollegen etwas unpräzise – eben diese Eigenschaft, die bei uns in Deutschland extrem wichtig ist. Die könnten sich von uns und der hohen Gagdichte unserer Künstler eine Scheibe abschneiden. Ich habe in den Clubs Künstler gesehen, die zwar unglaublich sympathisch waren, aber kaum einen Gag hatten. Und das waren Profis. Aber das Publikum war trotzdem gut drauf. Also es ist auch nicht alles Gold was in New York glänzt und eine Mischung aus beiden Kulturen scheint mir persönlich da der richtige Weg zu sein.<br />
Für mich zumindest kann ich die immer wieder aufkommenden Fragen jetzt objektiver beantworten: Ist Comedy in Deutschland am Ende? Nein, sie fängt gerade erst an. Sind die Komiker aus England und den USA die wir hier so bewundern nicht viel lustiger wie wir? Nein, sie sind nur anders und dadurch interessant. Und können wir auf unseren Humor in Deutschland stolz sein? Und da möchte ich zitieren: Yes we can!<br />
Wir haben hier viele tolle Komiker oder Comedians. Leider bietet das Fernsehen nicht die ganz optimale Plattform dies auch zu zeigen. In live Shows sieht das noch mal ganz anders aus. Also rein da! So ein Comedy Abend ist nun mal ein genialer Startschuss in ein tolles Wochenende: Man sieht sich einen Künstler oder eine Show an und geht danach gut gelaunt und immer mit einem Sack voller Themen in der Tasche ordentlich feiern. So macht Comedy Spaß, locker und ungezwungen – von beiden Seiten. Ist ja auch logisch. Ich meine, Sex wird ja auch dann erst richtig schön, wenn beide Spaß haben.</p>
<p>New York werde ich auf jeden Fall wieder besuchen. Ab Düsseldorf gibt es Flüge für 350 Euro, meiner Unterkunft werde ich bei 30 USD natürlich treu bleiben und gestern hat mir mein befreundeter Comedy Kollege Johnny Hollywood versprochen, weiter an meinem Englisch zu basteln. Also dann &#8230;!<br />
Es ist eine tolle Erfahrung die ich jedem Kollegen nur empfehlen kann. Es waren zwei Wochen die ich als sehr, sehr anregend empfunden habe, oder wie ich eigentlich denke: sie waren: Geil! Geil! Geil! Geil! Geil!<br />
Euch liebe Leser möchte ich danken fürs studieren meiner Zeilen und einen großen Danke schicke ich an Knacki für die Möglichkeit mich hier in diesem großartigen Blog mit einbringen zu dürfen.</p>
<p>Euer Lars Hohlfeld</p>
<p>——————–<br />
Unser Gastautor Lars Hohlfeld ist Stand-Up Comedian und Comedy Autor. Auch er bloggt, unter <a href="http://www.lars-hohlfeld.de/larsblog/blog/">http://www.lars-hohlfeld.de/larsblog/blog/</a></p>
<p>Den ersten Teil der New York Serie gibt es hier: <a href="http://www.deuserordie.de/2009/04/30/von-einem-der-auszog-das-lachen-zu-lernen-new-york-mit-lars-hohlfeld-i/">“Make it real!“</a><br />
Der zweite Teil hier: <a href="http://www.deuserordie.de/2009/05/07/%e2%80%9cmy-english-makes-me-nobody-so-quickly-after%e2%80%9c/">“My english makes me nobody so quickly after!“</a><br />
Der dritte Teil: <a href="http://www.deuserordie.de/2009/05/14/new-york-comedy-club/">“New York Comedy Club!“</a></p>
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		<title>Stand-Up A-Z: K wie Kleidung</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 07:26:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stand-Up A-Z]]></category>
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		<description><![CDATA[
Es gibt Themen, die man schon früh als wichtig erachtet und die Frage des richtigen Outfits gehört sicherlich nicht dazu.
Vielleicht denkt man heimlich drüber nach, wie man auf der Bühne gerne aussehen möchte, aber selten bespricht man diese Themen mit anderen. Es schwingt ja immer die Angst mit, als eitler Fatzke abgestempelt zu werden. Schiebt solche Gedanken ganz schnell zur Seite. Die Frage des Aussehens und dadurch auch die Frage nach dem richtigen Outfit ist natürlich ein sehr entscheidender Faktor für jede Form der Präsentation.
Wir reden hier jetzt weniger von ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-803" title="kleidung1" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/04/kleidung1.jpg" alt="kleidung1" width="500" height="171" /></p>
<p style="text-align: left;">Es gibt Themen, die man schon früh als wichtig erachtet und die Frage des richtigen Outfits gehört sicherlich nicht dazu.</p>
<p style="text-align: left;">Vielleicht denkt man heimlich drüber nach, wie man auf der Bühne gerne aussehen möchte, aber selten bespricht man diese Themen mit anderen. Es schwingt ja immer die Angst mit, als eitler Fatzke abgestempelt zu werden. Schiebt solche Gedanken ganz schnell zur Seite. Die Frage des Aussehens und dadurch auch die Frage nach dem richtigen Outfit ist natürlich <strong>ein sehr entscheidender Faktor für jede Form der Präsentation.<span id="more-792"></span></strong></p>
<p style="text-align: left;">Wir reden hier jetzt weniger von dem Kostüm für Bühnenfiguren. Hier erklärt es sich von selber, dass das Outfit wichtig ist.<br />
<strong>Jedes Outfit ist eine Botschaft.</strong> Wenn du vor Bankern in zerrissenen Jeans auftrittst, muss dir klar sein, dass man dich nicht als einen der ihren betrachtet und damit werden deine Aussagen anders bewertet, als wenn du in Anzug und Krawatte referieren würdest. Aber möglicherweise ist ja genau das gewollt.</p>
<p style="text-align: left;">Häufig trifft man zum ersten Male auf die Frage des Outfits beim Erstellen des ersten Pressefotos. Plötzlich wird man vom Fotografen oder vom Agenten gefragt: „Wie siehst du eigentlich auf der Bühne aus? Wie sollen wir dich visuelle inszenieren ?“<br />
Wie oft habe ich erlebt, dass diese Fotoshootings zu einer kleinen Katastrophe wurden. Man hat sich monatelang mit den Texten für sein Programm auseinandergesetzt, wie man aber auf der Bühne aussehen möchte, darüber hat man sich vielleicht auf der Fahrt zum Fotografen Gedanken gemacht.<br />
Es gibt Künstler, gerade im Stand-Up Bereich, die sagen, egal wie ich aussehe, es kommt auf den Inhalt an. Damit hast du aber indirekt auch schon die erste Entscheidung getroffen. Du willst ganz privat rüber kommen. Aber was heißt ganz privat? Du hast ja auch selten jeden Tag das selbe an. Aber, wie oben beschrieben, wirst du mit jedem anderen Outfit auch anders von den Zuschauern wahrgenommen.<br />
Wenn du dir nicht sicher bist, teste unterschiedliche Outfits. Du wirst schnell merken, ob du dich wohlfühlst. Anhand von Videomitschnitten würde ich überprüfen, ob es auch entsprechend rüber kommt. Wenn du dich einmal entschieden hast, kauf dir mindestens ein, wenn nicht sogar zwei Ersatzoutfits.</p>
<p style="text-align: left;">Wie willst du deine<strong> Kleidung transportieren? </strong>Klar gibt es tolle große preiswerte Koffer, aber fahre mal mit sechs Leuten im Tourbus, dann merkst du schnell, wie sehr man dich mag, wenn du mit drei großen Plastikkoffern ankommst. Lieber ein vernünftiger Koffer oder ein vernünftiger Kleidersack als drei improvisierte Taschen. Unterhalte dich mal mit Kollegen darüber; es gibt wahre Verpackungsprofis. Musst du deine Sachen regelmäßig bügeln? Es gibt gute kleine Reisebügeleisen.</p>
<p style="text-align: left;">Willst du dein Outfit vielleicht fürs Merchandising benutzen. Trägst du T-Shirts, ist das schnell umzusetzen (Deutsch &#8211; Frau, Frau – Deutsch), aber es geht nur selten, wenn du dir einen Spezialanzug schneidern lässt. Weitere Fragen betreffen deine Auftrittsorte. Ein weißes Hemd kann unter Umständen super aussehen, treibt aber immer noch viele Kameraleute zu Verzweiflung. Aber hier sei der Tipp erlaubt. Früher sind die Kameras mit reinweißen Klamotten nicht klar gekommen. Das ist heute schon lange nicht mehr so schlimm. Lasst euch von Regisseuren und Kameraleuten nicht verrückt machen. Wenn das euer Outfit ist, dann würde ich erst Mal drum kämpfen.</p>
<p style="text-align: left;">Noch etwas zur Klärung. Es geht nicht darum ein vollkommen ausgefallenes Outfit zu haben, es geht eher um ein Gefühl für seine Außenwirkung zu bekommen. Gerade die Künstler, denen man nicht anmerkt, dass sie sich um ihr Aussehen Gedanken machen, wissen ganz genau wie sie aussehen und wie sie auf ander Menschen wirken.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Stand-Up A-Z: Z wie Zufriedenheit</title>
		<link>http://www.deuserordie.de/2008/12/17/stand-up-a-z-z-wie-zufriedenheit/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 07:50:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
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Heute kein Video, heute gibt es das &#8220;Stand-Up A-Z&#8221; mal wieder geschrieben.
Ich kenne kaum einen halbwegs guten Künstler oder Künstlerin, der nicht von der Bühne oder vom Dreh kommt und erst einmal unzufrieden ist und das Gefühl hat: „Das hätte man aber auch besser machen können.“
Kann ich verstehen, geht zu mindestens mir fast immer so. Ich halte es für absolut notwendig, dass man Geleistetes kritisch betrachtet, vor allem wenn man sich weiterentwickeln möchte. Aber pass bitte auf, wem du dich nach dem Auftritt mitteilst (Siehe: S wie Selbstkritik).
Trotzdem glaube ich, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-245" title="zufr2" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2008/12/zufr2.jpg" alt="" width="500" height="367" /><br />
Heute kein Video, heute gibt es das &#8220;<a href="http://www.deuserordie.de/category/stand-up-a-z/">Stand-Up A-Z</a>&#8221; mal wieder geschrieben.<br />
Ich kenne kaum einen halbwegs guten Künstler oder Künstlerin, der nicht von der Bühne oder vom Dreh kommt und erst einmal unzufrieden ist und das Gefühl hat: „Das hätte man aber auch besser machen können.“<span id="more-241"></span><br />
Kann ich verstehen, geht zu mindestens mir fast immer so. Ich halte es für absolut notwendig, dass man Geleistetes kritisch betrachtet, vor allem wenn man sich weiterentwickeln möchte. Aber pass bitte auf, wem du dich nach dem Auftritt mitteilst (Siehe: <a href="http://www.deuserordie.de/2008/08/06/stand-up-a-z-s-wie-selbstkritik/">S wie Selbstkritik</a>).<br />
Trotzdem glaube ich, ist es ganz wichtig, dass man das Geleistete auch mal genießt. Egal wie viele Fehler man gemacht hat, man hat noch mehr richtig gemacht. Und &#8211; um sich weiterentwickeln, muss man auch verstehen, was man gut gemacht hat. Denn wenn man nur Fehler vermeidet, wird man gut, aber nie brillant. Viel mehr muss man seine Stärken finden und ausbauen. Und deshalb gehört auch das Genießen eines Auftrittes zum Job dazu. Ich spreche hier nicht von Selbstverliebtheit und der kritiklosen Verherrlichung eines Auftrittes. Alles schon erlebt…<br />
Genießen bedeutet für mich Spaß und ohne Spaß hält man es in diesem Metier ohne Alkohol und Drogen selten lange durch.<br />
Selbst wenn man mit seiner Karriere noch nicht da angekommen ist, wohin man kommen möchte, sollte man jede einzelne Stufe genießen. Viele bekannte Stars denken jetzt noch wehmütig an die Phase zurück, bevor es so richtig losging. Es passierte unendlich viel, aber noch konntest du abends überall hingehen, ohne dass dich ständig jemand angesprochen hat. Andere denken an die Zeit zurück, wo sie ständig angesprochen wurden.<br />
Ein gesundes Maß an Zufriedenheit ist das beste Mittel gegen Nervosität. Egal ob du kurz vor einem Fernsehauftritt stehst oder vor einem Auftritt in einem Schultheaterstück oder vor einem Sketch auf der Hochzeitsfeier deines besten Freundes, immer hört man dasselbe: „Jetzt wäre ich so gerne zu Hause und würde Fernsehen gucken.“ Quatsch! Dieser Auftritt ist es, was du dir seit langer Zeit gewünscht hast und jetzt wo es Wirklichkeit wird, willst du zu Hause sein? Nein, genieße den Moment. Selbst, wenn er in die Hose geht, das ist es, was du wolltest. Also sei zufrieden mit dem was du erreichst hast und zieh es jetzt gefällig durch………(Fernsehen gucken? Das glaubst du doch selber nicht.)</p>
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