Artikel mit dem Tag: stand-up
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Unser Gast heute ist Marty McLean. Der gebürtige Kandier lebt in Manchester und ist als leidenschaftlicher Stand-Upper in Englands Clubs unterwegs. Im Interview erzählt er uns über den harten Konkurrenzkampf in UK, den neuesten Trend auf der Bühne und schwarze Menschen am Swimming Pool.
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Ich bin doch ein richtig guter Stand-upper, warum bin ich nicht wirklich erfolgreich? Eine Frage, die ich immer häufiger höre. Naja, „höre“ ist vielleicht übertrieben, denn kein Künstler möchte wirklich zugeben, dass er nicht erfolgreich ist. Aber in Gesprächen kommt man immer wieder an den Punkt, wo man Karrieren vergleicht und nach den ultimativen Erfolgsfaktoren Ausschau hält.
Was sind diese Faktoren? Sympathie steht sicher ganz oben, Handwerk ist Grundvoraussetzung und man sollte sein Alleinstellungsmerkmal erkennen und herausarbeiten. Gerade der letzte Punkt ist für eine schnelle Karriere extrem wichtig, kann aber wiederum …
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Stand-Up A-Z »
Einer der entscheidendsten Erfolgsfaktoren ist: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort (sein). Immer wieder gibt es Künstler, sei es in der Musik, Kunst, Mode oder in der Comedy, die den Nerv der Zeit perfekt treffen. Manche treffen ihn nicht nur, sie prägen ihn sogar. Das sind die ganz großen Momente der Kunst. (Leider sind diese Momente seltener als wir Künstler es uns wünschen.) Ich glaube neben einer gehörigen Portion Glück, braucht es ein grundsätzliches Interesse an der Welt in der man lebt. Manche Künstler finden ihre Themen daher ganz intuitiv, …
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Nichts ist im Leben so schwer wie anzufangen (und ich rede hier nicht NUR von einem Stand-up Act). Ich wollte mal ein ganzes Buch über Anfänge schreiben. Mir ist aber kein vernünftiger Anfang eingefallen.
Die einfachste Regel lautet. Entweder du beginnst mit einem Mördergag (Mördergag = absoluter Bringer, Killer, Home Run, auf deutsch: nicht schlecht; (Deutsch – Comedy, Comedy – Deutsch)), oder du sagst erst einmal Hallo. Doch selbst wenn du den Mördergag hast, solltest du danach Hallo sagen. Erstaunlich wie oft Leute vor lauter Nervosität oder Fokussierung auf ihren …
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Um lustig zu sein, reicht es oft nicht aus gutes Material zu haben, du musst auch noch wissen, wie du es richtig einsetzt. Und das liegt nicht nur an deinen Präsentationsfähigkeiten, sondern auch an deiner Fähigkeit, dich auf unterschiedliche Auftrittsgelegenheiten und Umgebungen einzustellen. Gerade in der Anfangszeit können die Orte und die Gelegenheiten, bei denen du auftrittst, nicht unterschiedlicher sein. Kleine Mixshows, erste Festivals, danach vielleicht schon die ein oder andere Gala, sei es auf Betriebsfesten, für Konferenzen oder Jubiläen. Wichtig ist, dass du dir im Vorfeld möglichst viele …
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Gute Autoren sind die halbe Miete. Mittlerweile gibt es sehr gute Autoren, die wirklich wissen, was Stand-up Comedians (und Kabarettisten) brauchen.
Z. B.: Thomas Lienenlücke, Moritz Netenjakob, Markus Barth, Chris Geletneky, Ralph Husmann, Michael Ehnert, Guntmar Feuerstein, Matthias Jung, Lars Hohlfeld und, und, und.
Viele von den eben genannten bekommt man als Anfänger gar nicht mehr. Zum Glück für alle Stand-upper wächst auch die Autorenwelt langsam, aber sicher. Augen auf, Adressen austauschen, nachfragen, diskutieren, und wenn die Chemie stimmt, ausprobieren und testen!
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Gute Texte basieren häufig auf guten Beobachtungen.
Man muss sie nur haben. Genau wie das Auftreten muss man auch das Beobachten lernen und trainieren. Die ersten Tipps, die ich bekommen habe, lauteten: „Jetzt setz dich einfach mal in die U-Bahn und beobachte.“ Habe ich natürlich gemacht. Ich also ab in die U-Bahn und dann guckte ich und guckte und guckte und am Ende hatte ich so viele Eindrücke, dass ich gar nicht mehr wusste, was ich alles gesehen habe.

