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	<title>Deuser or Die &#187; stand-up</title>
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		<title>5 Fragen an&#8230; Marty McLean</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 09:04:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris Liebig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Direktlink zum Video
Unser Gast heute ist Marty McLean. Der gebürtige Kandier lebt in Manchester und ist als leidenschaftlicher Stand-Upper in Englands Clubs unterwegs. Im Interview erzählt er uns über den harten Konkurrenzkampf in UK, den neuesten Trend auf der Bühne und schwarze Menschen am Swimming Pool.

Die Fragen:
[0:18] Welches ist die größte Herausforderung für Stand-Upper zur Zeit?
[1:21] Was ist der neue Trend?
[2:01] Welches Thema kannst du nicht mehr auf der Bühne hören?
[2:31] Welcher Videoclip hat dich in letzter Zeit vom Sessel gehauen?
[3:08] Was sind deine aktuellen Projekte?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="549" height="437"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/p2KJoZteYBA?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/p2KJoZteYBA?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="549" height="437"></embed></object><br />
<a href="http://www.youtube.com/user/DeuserorDie?feature=mhum#p/a/u/0/p2KJoZteYBA">Direktlink zum Video</a></p>
<p>Unser Gast heute ist Marty McLean. Der gebürtige Kandier lebt in Manchester und ist als leidenschaftlicher Stand-Upper in Englands Clubs unterwegs. Im Interview erzählt er uns über den harten Konkurrenzkampf in UK, den neuesten Trend auf der Bühne und schwarze Menschen am Swimming Pool.<br />
<span id="more-3049"></span><br />
Die Fragen:<br />
[0:18] Welches ist die größte Herausforderung für Stand-Upper zur Zeit?<br />
[1:21] Was ist der neue Trend?<br />
[2:01] Welches Thema kannst du nicht mehr auf der Bühne hören?<br />
[2:31] Welcher Videoclip hat dich in letzter Zeit vom Sessel gehauen?<br />
[3:08] Was sind deine aktuellen Projekte?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>5 Fragen an… John Doyle</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 07:56:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris Liebig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute im Interview: der großartige Stand-Upper John Doyle. Der waschechte Ami konnte uns einige interessante Dinge über die deutsche Comedy-Szene erzählen. Mehr nach dem Klick.

Und hier die 5 Fragen an John Doyle:
1.  Welches ist die größte Herausforderung für Stand-Upper zur Zeit?
2. Welches Thema kannst du nicht mehr auf der Bühne hören? [1:25]
3.  Was ist der neue Trend? In welche Richtung bewegt sich das Stand-Up-Business deiner Meinung nach? [2:26]
4.  Welcher Videoclip hat dich in letzter Zeit vom Sessel gehauen? [3:07]
5.  Was sind deine aktuellen Projekte? [3:42]
Hier Johns Video-Tipp:

Mehr ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute im Interview: der großartige Stand-Upper John Doyle. Der waschechte Ami konnte uns einige interessante Dinge über die deutsche Comedy-Szene erzählen. Mehr nach dem Klick.</p>
<p><a href="http://johndoyle.de/"></a><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Tsk8CQMTays&amp;feature" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/Tsk8CQMTays&amp;feature"></embed></object></p>
<p><strong><span id="more-2909"></span>Und hier die 5 Fragen an John Doyle:</strong></p>
<p>1.  Welches ist die größte Herausforderung für Stand-Upper zur Zeit?</p>
<p>2. Welches Thema kannst du nicht mehr auf der Bühne hören? [1:25]</p>
<p>3.  Was ist der neue Trend? In welche Richtung bewegt sich das Stand-Up-Business deiner Meinung nach? [2:26]</p>
<p>4.  Welcher Videoclip hat dich in letzter Zeit vom Sessel gehauen? [3:07]</p>
<p>5.  Was sind deine aktuellen Projekte? [3:42]</p>
<p>Hier Johns Video-Tipp:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="300" height="248" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/sPin5LRBfZo" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="300" height="248" src="http://www.youtube.com/v/sPin5LRBfZo"></embed></object></p>
<p>Mehr zu John Doyle, seinem Buch und seinem aktuellen Programm erfahrt ihr auf <a href="http://johndoyle.de/">johndoyle.de</a></p>
<p><strong>Über das Format:</strong><br />“5 Fragen an…” heißt die neue Interview-Serie die heute auf Deuser or Die startet. In regelmäßigen Interviews mit Künstlern und Machern in der Comedy-Szene wollen wir den Status Quo abbilden. Wir freuen uns auf spannende Diskussionen.</p>
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		<title>Es reicht nicht mehr gut zu sein, du musst besser sein.</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 12:20:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Ich bin doch ein richtig guter Stand-upper, warum bin ich nicht wirklich erfolgreich? Eine Frage, die ich immer häufiger höre. Naja, „höre“ ist vielleicht übertrieben, denn kein Künstler möchte wirklich zugeben, dass er nicht erfolgreich ist. Aber in Gesprächen kommt man immer wieder an den Punkt, wo man Karrieren vergleicht und nach den ultimativen Erfolgsfaktoren Ausschau hält.
Was sind diese Faktoren? Sympathie steht sicher ganz oben, Handwerk ist Grundvoraussetzung und man sollte sein Alleinstellungsmerkmal erkennen und herausarbeiten. Gerade der letzte Punkt ist für eine schnelle Karriere extrem wichtig, kann aber wiederum ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2010/05/zebra.jpeg"><img class="alignleft size-large wp-image-2543" title="zebra" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2010/05/zebra-1024x768.jpg" alt="zebra" width="589" height="441" /></a></p>
<p>Ich bin doch ein richtig guter Stand-upper, warum bin ich nicht wirklich erfolgreich? Eine Frage, die ich immer häufiger höre. Naja, „höre“ ist vielleicht übertrieben, denn kein Künstler möchte wirklich zugeben, dass er nicht erfolgreich ist. Aber in Gesprächen kommt man immer wieder an den Punkt, wo man Karrieren vergleicht und nach den ultimativen Erfolgsfaktoren Ausschau hält.<br />
Was sind diese Faktoren? Sympathie steht sicher ganz oben, Handwerk ist Grundvoraussetzung und man sollte sein Alleinstellungsmerkmal erkennen und herausarbeiten. Gerade der letzte Punkt ist für eine schnelle Karriere extrem wichtig, kann aber wiederum auch schneller zum Ende einer Karriere führen. Je unverwechselbarer du bist, um so größer ist die Chance, dass du auffällst und aus der Masse der Comedians herausstichst, umso größer ist jedoch auch die Chance, dass man sich an dir und deiner Figur satt sieht. („Sorry, ich wollte nur rechtzeitig drauf hinweisen.“ Cassandra Deuser)<br />
Ok, wie kann ich jetzt zur Spitze durchstoßen? Wie kann ich mich absetzen von all denen, die schon da sind? Denn nur wenn du wirklich auffällst, wirst du es bis ganz nach oben schaffen.<br />
Leider hat sich die Comedy in Deutschland in den letzten 2 Jahrzehnten enorm entwickelt, sodass es kaum noch Felder gibt, die noch nicht abgedeckt worden sind.<br />
Ende der 80zigern hat Tom Gerhardt den Proll groß gemacht, der dann von Atze auf den Punkt gebracht worden ist. Rüdiger Hofmann hat den langsamen Loser definiert, Michael Mittermeier hat Stand-up groß gemacht, Ingo Appelt hat Grenzen ausgelotet, Kaya Yanar hat uns die Tür zur Ethnocomedy geöffnet, Mario Barth hat Stand-up in den Mainstream geführt, Eckart von Hirschhausen hat Stand-up als Kabarett bezeichnet und so auch für Akademiker und Musikantenstadler attraktiv gemacht. Cindy hat Harz IV und den Osten abgeholt und Dave Davis wird jetzt noch einmal die Ethnocomedy um die „richtigen“ Ausländer erweitern.<br />
Was soll da noch kommen?<br />
Irgendwas kommt immer, aber klar ist auch, dass die Anfangszeit der Comedy, insbesondere der Stand-up Comedy, im Nachkriegsdeutschland zu Ende gegangen ist. Es reicht jetzt nicht mehr auffällig und gut zu sein, ab jetzt musst du besser sein!!!<br />
Du musst nicht mehr lustig sein, sondern superlustig.<br />
Es reicht nicht mehr handwerklich gut zu sein, du musst überragend sein.<br />
Das ist die Botschaft der nächsten 10-15 Jahre, denn dann sind wahrscheinlich wieder viele der oben beschriebenen Stereotypen in Vergessenheit geraten und können neu erfunden werden. Aber in den nächsten Jahren geht es nur über außergewöhnliche Qualität.<br />
Für mich ist es erstaunlich wie viele Comedians sich ständig damit auseinandersetzen, welches T-Shirt sie anziehen oder ob die das richtige Mikro auf der Bühne benutzen, oder wie sie einen immer wiederholenden Abschlusssatz oder Begrüßungssatz benutzen sollen, um ein Markenkennzeichen zu setzen.<br />
Ein Markenzeichen bringt nur dann etwas, wenn die Zuschauer den Künstler auch wieder sehen wollen. Solange du sie nicht begeisterst und umhaust und DU ihnen nicht wichtig bist, ist ein gebrandetes T-Shirt und auffällige Mikros rausgeschmissenes Geld.<br />
Ich sehe wahrlich genug Shows und sobald ich auf oder neben der Bühne sitze und die Künstler beobachte, werde ich ganz schnell selber zu einem Zuschauer, der nur eins will: Lachen und zwar bis mir die Tränen kommen. Und ich möchte auch noch auf dem Nachhauseweg lachen und am besten auch noch eine Woche später.<br />
Das ist in meinen Augen das Geheimrezept der nächsten Jahre: Besser, schneller und origineller als der Rest zu sein. Vielleicht muss man sein Programm ständig überarbeiten, vielleicht muss man ständig provozieren, vielleicht muss man Skandale heraufbeschwören oder vielleicht muss man ständig in neuen Kostümen auftreten, aber egal was man macht, man muss origineller und besser sein als der Rest.<br />
Die Künstler, die wirklich großartig sind, brauchen sich keine Gedanken darüber machen, wie man ein Alleinstellungsmerkmal findet – sie werden es automatisch bekommen.</p>
<p>P.S.: Wenn du nicht nur ganz schnell Karriere machen möchtest UND auch noch Unsummen verdienen möchtest, dann solltest du wohl besser in den Investmentmarkt einsteigen, denn da kannst du mit mittelmäßiger Intelligenz Milliarden verdienen. Tipp: The big Short von Michael Lewis. (unfassbar …)</p>
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		<title>Newpresso#82: So ist Deutschland</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 09:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Ginthoer</dc:creator>
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Deutschland wiedervereinigte sich zum 20sten mal. Ob es diesmal geklappt hat? Außerdem erfährt man noch den Sinn ein Deutscher zu sein und welche Gepflogenheiten unbedingt eingehalten werden müssen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Odc6clwXGoo&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Odc6clwXGoo&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p>Deutschland wiedervereinigte sich zum 20sten mal. Ob es diesmal geklappt hat? Außerdem erfährt man noch den Sinn ein Deutscher zu sein und welche Gepflogenheiten unbedingt eingehalten werden müssen.</p>
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		<title>Stand-Up A-Z: Z wie zur richtigen Zeit …</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 07:44:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
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Einer der entscheidendsten Erfolgsfaktoren ist: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort (sein). Immer wieder gibt es Künstler, sei es in der Musik, Kunst, Mode oder in der Comedy, die den Nerv der Zeit perfekt treffen. Manche treffen ihn nicht nur, sie prägen ihn sogar. Das sind die ganz großen Momente der Kunst. (Leider sind diese Momente seltener als wir Künstler es uns wünschen.) Ich glaube neben einer gehörigen Portion Glück, braucht es ein grundsätzliches Interesse an der Welt in der man lebt. Manche Künstler finden ihre Themen daher ganz intuitiv, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/09/clock.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2079" title="clock" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/09/clock.jpg" alt="clock" width="319" height="319" /></a><br />
Einer der entscheidendsten Erfolgsfaktoren ist: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort (sein). Immer wieder gibt es Künstler, sei es in der Musik, Kunst, Mode oder in der Comedy, die den Nerv der Zeit perfekt treffen. Manche treffen ihn nicht nur, sie prägen ihn sogar. Das sind die ganz großen Momente der Kunst. (Leider sind diese Momente seltener als wir Künstler es uns wünschen.) Ich glaube neben einer gehörigen Portion Glück, braucht es ein grundsätzliches Interesse an der Welt in der man lebt. Manche Künstler finden ihre Themen daher ganz intuitiv, andere gehen ganz überlegt an ihr Material.</p>
<p>Rückblickend glaube ich sagen zu können, dass es immer die Künstler ganz nach oben gespült hat, die Trends frühzeitig erkannt haben, oder sogar Teil dieser Trends waren. Man kann Jahrzehnte zurückgehen und findet viele Beispiele, wie die unterschiedlichen Epochen ihre typischen Comedians hatten. Die wilden 20er mit ihren Dadaisten und Künstlern wie Karl Valentin (schon die erste Ausnahme. Er war prägend, aber nicht wirklich erfolgreich). Das Nachkriegsdeutschland mit seiner Suche nach der heilen Welt und Künstlern wie Heinz Erhardt und Peter Alexander. Die späten 60er mit seinen politischen Liedermachern und der Ablehnung von inhaltsleerem Spaß. Die kreativen 70er mit dem Beginn einer eigenen neuen deutschen Humorwelt &#8211; Otto, Insterburg &amp; Co., Loriot.</p>
<p>Die abgefahrenen 80er mit ihrer großen Experimentier- freudigkeit. Eine Vielzahl von Ensembles, wie Frankfurter Front Theater, Shy Guys, Niegelungen, Ars Vitalis, Pretty Show Company, Kleine Tiershow, Kölner Filmdose. Die 90er führten dann zu einer kontinuierlichen Professionalisierung und Kommerzialisierung dieser Welt. Immer mehr Einzelstars tauchten auf. Tom Gerhardt, Dirk Bach, Ingo Appelt, Rüdiger Hoffmann, Atze, Mittermeier. Das neue Millennium hat uns dann Klinsmann, die WM, den Aufschwung und Mario Barth geschenkt. Dann kommt die Krise und plötzlich tauchen Komiker wie Cindy aus Marzahn auf. Vielleicht Zufall, vielleicht passt sie aber einfach perfekt in diese Zeit.</p>
<ul>
<li>Ein großer Erfolgsfaktor: zur richtigen Zeit, am richtigen Ort.</li>
<li>Manche Künstler treffen Trends besser als andere.</li>
<li> Einige wenige prägen die Trends sogar.</li>
<li>Man braucht ein Interesse an der Welt in der man lebt.</li>
<li>Nie aufhören zu Beobachten.</li>
</ul>
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		<title>Stand-up A-Z: A wie Anfänge</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 08:23:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
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Nichts ist im Leben so schwer wie anzufangen (und ich rede hier nicht NUR von einem Stand-up Act). Ich wollte mal ein ganzes Buch über Anfänge schreiben. Mir ist aber kein vernünftiger Anfang eingefallen. 
Die einfachste Regel lautet. Entweder du beginnst mit einem Mördergag (Mördergag = absoluter Bringer, Killer, Home Run, auf deutsch: nicht schlecht; (Deutsch – Comedy, Comedy – Deutsch)), oder du sagst erst einmal Hallo. Doch selbst wenn du den Mördergag hast, solltest du danach Hallo sagen. Erstaunlich wie oft Leute vor lauter Nervosität oder Fokussierung auf ihren ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/09/start.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2051" title="start" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/09/start.jpg" alt="start" width="590" height="392" /></a></p>
<p>Nichts ist im Leben so schwer wie anzufangen (und ich rede hier nicht NUR von einem Stand-up Act). Ich wollte mal ein ganzes Buch über Anfänge schreiben. Mir ist aber kein vernünftiger Anfang eingefallen. </p>
<p>Die einfachste Regel lautet. Entweder du beginnst mit einem Mördergag (Mördergag = absoluter Bringer, Killer, Home Run, auf deutsch: nicht schlecht; (Deutsch – Comedy, Comedy – Deutsch)), oder du sagst erst einmal Hallo. Doch selbst wenn du den Mördergag hast, solltest du danach Hallo sagen. Erstaunlich wie oft Leute vor lauter Nervosität oder Fokussierung auf ihren Vortrag vergessen die anwesenden Menschen zu begrüßen. Nichts ist so entscheidend wie die Begrüßung (the first impression). Ehrlich gesagt: Vergesst den Mördergag. Wehe er klappt nicht. Ein misslungener Anfang macht mehr kaputt, als ein einzelner Anfangsgag euch jemals bringen kann. Es macht viel mehr Sinn eure Energie in ein ganz „normales Anfangen“ zu investieren. </p>
<p>Jeder Anfang ist wie das Warm-up einer TV-Show oder der Beginn einer Dompteurnummer. Hallo sagen, sich kurz vorstellen ohne anzugeben, und zeigen, dass ihr die Bühne unter Kontrolle habt. Nervosität ist legitim. Ihr müsst nur klarstellen, dass sie euch nicht hindert, hier auf der Bühne zu stehen. Geht auf euer Publikum ein und vermittelt ihnen das Gefühl, dass der heutige Tag etwas ganz besonderes ist. Zu Beginn eines Vortrags ist Sympathie wichtiger als jeder Gag oder jede Information. Sobald das erreicht ist, (in der Regel 1 – 2 Minuten) könnt ihr loslegen, und jetzt konzentriert euch auf den Vortrag.</p>
<ul>
<li>Nichts ist so schwer wie der Anfang. Deswegen fangt einfach an.</li>
<li>Am Anfang schlägt Sympathie jeden Gag.</li>
<li>Geht auf euer Publikum ein und sagt zu erst einmal „Hallo“. (Einer der banalsten und effektivsten Tricks.)</li>
</ul>
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		<title>Stand-Up A-Z: V wie Vorbereitung</title>
		<link>http://www.deuserordie.de/2009/09/02/stand-up-a-z-v-wie-vorbereitung/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 15:02:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>

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		<description><![CDATA[ Um lustig zu sein, reicht es oft nicht aus gutes Material zu haben, du musst auch noch wissen, wie du es richtig einsetzt. Und das liegt nicht nur an deinen Präsentationsfähigkeiten, sondern auch an deiner Fähigkeit, dich auf unterschiedliche Auftrittsgelegenheiten und Umgebungen einzustellen. Gerade in der Anfangszeit können die Orte und die Gelegenheiten, bei denen du auftrittst, nicht unterschiedlicher sein. Kleine Mixshows, erste Festivals, danach vielleicht schon die ein oder andere Gala, sei es auf Betriebsfesten, für Konferenzen oder Jubiläen. Wichtig ist, dass du dir im Vorfeld möglichst viele ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/09/leiter.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2023" title="leiter" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/09/leiter.png" alt="leiter" width="349" height="376" /></a> Um lustig zu sein, reicht es oft nicht aus gutes Material zu haben, du musst auch noch wissen, wie du es richtig einsetzt. Und das liegt nicht nur an deinen Präsentationsfähigkeiten, sondern auch an deiner Fähigkeit, dich auf unterschiedliche Auftrittsgelegenheiten und Umgebungen einzustellen. Gerade in der Anfangszeit können die Orte und die Gelegenheiten, bei denen du auftrittst, nicht unterschiedlicher sein. Kleine Mixshows, erste Festivals, danach vielleicht schon die ein oder andere Gala, sei es auf Betriebsfesten, für Konferenzen oder Jubiläen. Wichtig ist, dass du dir im Vorfeld möglichst viele Informationen über die Rahmenbedingungen beschaffst.</p>
<p>Die großen W´s!</p>
<ul>
<li>Wo spielst du?</li>
<li>Wann geht es los?</li>
<li>Wie viele Zuschauer werden erwartet?</li>
<li>Wer kommt oder ist eingeladen?</li>
<li>Warum kommen sie oder sind sie eingeladen?</li>
<li>Wie sieht die Bühnensituation aus?</li>
</ul>
<p>Schon die Beantwortung dieser simplen Fragen, kann dir dein Leben erheblich vereinfachen. Die Uhrzeit ist elementar. Ich trete lieber vormittags bei einer Konferenz, als bei einer Diner-Gala um 23:00 auf. Morgens sind die Zuschauer zwar müde, aber noch nüchtern. Sie sind in der Regel höflich und hören zu, lachen dafür aber später. Abends, wenn die Menschen was getrunken haben und wahrscheinlich nur noch reden wollen, muss ich viel kürzer und mit viel mehr Druck spielen. Nicht lange Fackeln, sondern sofort loslegen. Sind es Fans, die zu deinem Auftritt kommen, oder sind es Mitarbeiter bzw. Kunden eines Unternehmens? Warum kommen sie? Weil sie dich sehen wollen, oder weil die Firma, die dich engagiert hat, ihnen später etwas verkaufen will? Ist es eine Open-Air Veranstaltung mit Bierständen und dementsprechend viel Krach und Ablenkung, oder ist ein kleines gemütliches Theater?<br />
Es hilft, wenn du dir nach und nach deinen persönlichen Fragenkatalog zusammenstellst und dir schon im Vorfeld überlegst, wie du dein Material bestmöglich einsetzt. Dieser simple Tipp hilft für jede Form der Präsentation. Wenn du zum Beispiel ein Referat an der Uni halten musst, und weißt, dass keiner Lust hat anwesend zu sein, dann such nach einer Einleitung, die genau mit der Kenntnis dieser Situation spielt. „Zuschauer abholen“ ist einer der fundamentalen Tricks für erfolgreiche Präsentation. Ich habe schon einmal über „Publikum lesen“ gesprochen. Das ist das Feintuning, aber die eigentliche Arbeit beginnt im Vorfeld. Wenn man gut vorbereitet ist, kann man sich dann auf der Bühne voll auf seine eigentliche Arbeit konzentrieren.<br />
Ich kenne viel Comedians, die sich sagen, sie wollen nicht ständig mit unterschiedlichen Bedingungen konfrontiert werden und spielen daher nur ihre Soloshows. Wenn du es dir leisten kannst, ist das sicherlich eine sehr angenehme Form des Spielens. Du bestimmst Zeit, Ort und Größe des Auftritts und hast nicht so viel Stress mit den Vorbereitungen. Du musst dir nur klar machen, dass der Weg dorthin oft noch schwerer ist.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Newspresso #76: Thunderbolt</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 09:44:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Ginthoer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newspresso]]></category>
		<category><![CDATA[bolt]]></category>
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		<description><![CDATA[
Bolt gewinnt nur wegen Schweinegrippe-Doping. Anstößige Studivz-Bilder von Angela Merkel konnten die Jury nicht davon abbringen, sie als zweit-bestangezogenste Frau der Politik zu wählen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="590" height="477" data="http://www.youtube.com/v/C_1HINXK0pg&amp;rel=0&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;feature=player_profilepage&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/C_1HINXK0pg&amp;rel=0&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;feature=player_profilepage&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Bolt gewinnt nur wegen Schweinegrippe-Doping. Anstößige Studivz-Bilder von Angela Merkel konnten die Jury nicht davon abbringen, sie als zweit-bestangezogenste Frau der Politik zu wählen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Stand-Up A-Z: A wie Autoren</title>
		<link>http://www.deuserordie.de/2009/08/05/stand-up-a-bis-z-a-wie-autoren/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 08:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stand-Up A-Z]]></category>
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		<category><![CDATA[bühne]]></category>
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		<description><![CDATA[Gute Autoren sind die halbe Miete. Mittlerweile gibt es sehr gute Autoren, die wirklich wissen, was Stand-up Comedians (und Kabarettisten) brauchen.
Z. B.: Thomas Lienenlücke, Moritz Netenjakob, Markus Barth, Chris Geletneky, Ralph Husmann, Michael Ehnert, Guntmar Feuerstein, Matthias Jung, Lars Hohlfeld und, und, und.
Viele von den eben genannten bekommt man als Anfänger gar nicht mehr. Zum Glück für alle Stand-upper wächst auch die Autorenwelt langsam, aber sicher. Augen auf, Adressen austauschen, nachfragen, diskutieren, und wenn die Chemie stimmt, ausprobieren und testen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1810" title="was soll ich schreiben?" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/08/writingschmal.jpg" alt="was soll ich schreiben?" width="590" height="323" /></p>
<p>Gute Autoren sind die halbe Miete. Mittlerweile gibt es sehr gute Autoren, die wirklich wissen, was Stand-up Comedians (und Kabarettisten) brauchen.<br />
Z. B.: Thomas Lienenlücke, <a href="http://www.moritz-netenjakob.de/" target="_blank">Moritz Netenjakob</a>, <a href="http://www.markus-barth.de" target="_blank">Markus Barth</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chris_Geletneky" target="_blank">Chris Geletneky</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ralf_Husmann" target="_blank">Ralph Husmann</a>, <a href="http://http://www.michael-ehnert.com/" target="_blank">Michael Ehnert</a>, <a href="http://www.guntmarfeuerstein.de">Guntmar Feuerstein</a>, <a href="http://www.jungmatthias.de/">Matthias Jung</a>, <a href="http://www.derlars.com/">Lars Hohlfeld</a> und, und, und.<br />
Viele von den eben genannten bekommt man als Anfänger gar nicht mehr. Zum Glück für alle Stand-upper wächst auch die Autorenwelt langsam, aber sicher. Augen auf, Adressen austauschen, nachfragen, diskutieren, und wenn die Chemie stimmt, ausprobieren und testen!</p>
<p>Wie sieht die Bezahlung aus?<br />
Tagessätze schwanken von 300,- € bis 2000,- €. Textpauschalen pro geschriebener Nummer von 150,- bis 2500,- €, Lizenzzahlung von 2% bis 15% der Einspielergebnisse des jeweiligen Projektes. So unterschiedlich die finanziellen Abmachungen sein können, so schwierig ist es oft für Beginner einen Weg der Zusammenarbeit zu finden. Einige Comedians übernehmen Texte 1 zu 1. Andere vertrauen nur den Texten, die sie selber geschrieben haben. Ich plädiere für eine emanzipierte Zusammenarbeit. Ich würde meine Eigenständigkeit nie aufgeben, schließlich steht ihr auf der Bühne. Daher hinterfragt die Texte. Doch wenn ihr etwas nicht lustig findet, nicht sofort wegwerfen, lasst es euch noch einmal von den Autoren erklären, oft sind es nur Kleinigkeiten, die geändert werden müssen, damit sich der Gag erklärt. Und wenn ihr es dann immer noch nicht lustig findet, dann nehmt es auch nicht. Doch bitte werft Texte nie ganz weg. Wie oft fand ich einen Text erst 3 Jahre später gut oder konnte Teile in einem ganz anderen Kontext benutzen. <strong>Pflegt eure Autoren</strong>.<br />
<img class="size-medium wp-image-1802" title="writerstrike" src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/08/writerstrike-207x300.jpg" alt="writerstrike" width="207" height="300" /></p>
<p>Bilder:  <a href="http://CC">CC</a> von<a href="http://www.flickr.com/photos/tomswift/"> tomswift</a> und <a href="http://arizonarainman.blogspot.com/">arizonaman</a><a href="http://CC"></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Stand-Up A-Z: B wie Beobachtung</title>
		<link>http://www.deuserordie.de/2009/07/29/stand-up-a-z-b-wie-beobachtung-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 07:35:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KJ Deuser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stand-Up A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[a-z]]></category>
		<category><![CDATA[bahn]]></category>
		<category><![CDATA[beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[comedian]]></category>
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		<category><![CDATA[deuser or die]]></category>
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		<category><![CDATA[stand-up]]></category>

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		<description><![CDATA[Gute Texte basieren häufig auf guten Beobachtungen.
Man muss sie nur haben. Genau wie das Auftreten muss man auch das Beobachten lernen und trainieren. Die ersten Tipps, die ich bekommen habe, lauteten: „Jetzt setz dich einfach mal in die U-Bahn und beobachte.“ Habe ich natürlich gemacht. Ich also ab in die U-Bahn und dann guckte ich und guckte und guckte und am Ende hatte ich so viele Eindrücke, dass ich gar nicht mehr wusste, was ich alles gesehen habe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.deuserordie.de/WP/wp-content/uploads/2009/07/beobachtung2.jpg" alt="beobachtung2" title="beobachtung2" width="590" height="402" class="aligncenter size-full wp-image-1746" /></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Tahoma&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p>Typische Publikumskommentare einer richtig guten Show: „So ist es! Genau das kenn ich! Stimmt ja! Da hat er ja Recht!“</p>
<p>Typische Künstlerkommentare: „Mist, warum habe ich das nicht gesehen. Warum ist mir das nicht eingefallen. Das liegt doch so auf der Hand.“</p>
<p>Gute Texte basieren häufig auf guten Beobachtungen.<br />
Man muss sie nur haben. Genau wie das Auftreten muss man auch das Beobachten lernen und trainieren. Die ersten Tipps, die ich bekommen habe, lauteten: „Jetzt setz dich einfach mal in die U-Bahn und beobachte.“ Habe ich natürlich gemacht. Ich also ab in die U-Bahn und dann guckte ich und guckte und guckte und am Ende hatte ich so viele Eindrücke, dass ich gar nicht mehr wusste, was ich alles gesehen habe.<br />
Nicht einfach Bahn fahren und „mal gucken“, sondern erst dann fahren, wenn du dir im Vorfeld deinen persönlichen Fragenkatalog erstellt hast. WIE fahren die Leute Bahn:<br />
Wer steht, wer setzt sich, wie halten sich die Leute fest, wer redet mit dem Busfahrerbzw.bahnfahrer?<br />
Überlege dir auch wo deine Fragen beantwortet werden könnten. Es macht wenig Sinn, Vögel beobachten zu wollen und dann tauchen zu gehen.</p>
<p>Und als nächstes musst du das Besondere aus deiner Beobachtung herausfiltern und gegebenenfalls überspitzen. Ein Beispiel zum Thema Kino und dem Unterschied „früher – heute“.<br />
„Früher wurde geknutscht, heute wird gegessen. Ich warte nur darauf, dass die neben mir anfangen zu Grillen.“<br />
Beobachtung und Überspitzung.</p>
<p>Je mehr du dich vorbereitest und je mehr Fragen du dir stellst, desto mehr erkennst du auch. Und je besser du die Absurdität des Alltages durchblickst, um so besser wird dein Material.</p>
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