Artikel mit dem Tag: tv
comedy-lab »
Schicksalsschläge »
2005, Herbst, Aufzeichnung von NightWash für den WDR, 30 Sekunden vor dem Schluss der Nummer des letzten Künstlers, Fatih Cevikkollu, ein kurzer Stromausfall. Ist ärgerlich, passiert aber. In solch einem Fall wird die Nummer kurz abgebrochen, man wartet, bis die Technik wieder läuft und der Künstler setzt kurz vor der abgebrochenen Stelle noch einmal an.
Kaum hatte Fatih wieder angefangen, dasselbe Problem. Schon ärgerlicher. Man spürte, wie alle etwas unruhig wurden, aber Fatih, super cool, setzte die Nummer auch noch ein drittes Mal an. Exakt an derselben Stelle der nächste Abbruch. …
Thinktank »
Immer wieder hört man ähnliche Aussagen. Im Fernsehen treten doch immer nur dieselben bekannten Nasen auf (Nun bei Mike Krüger und Gottschalk stimmt sogar der Begriff).
Und doch gibt es ja immer mal wieder Überraschungen. Plötzlich taucht ein Mario Barth auf oder eine Cindy (auch wenn sie jetzt schon wieder zum Inventar gehören).
Sind sie wirklich nur Zufallsprodukte?
Das glaube ich nicht. Fernseh-Producer und Entscheider haben in der Regel zwei Seelen in ihrer Brust schlagen. Zum Ersten wollen sie erfolgreich sein. Das heißt, sie greifen das auf, was Erfolg garantiert oder schon in …
Thinktank »
Nach welchen Kriterien werden Shows besetzt?
„Warum sieht man immer die selben Gesichter? Warum nimmt mich keiner in die Show? Ich bin doch soviel besser als diese ganzen Schnapsnasen.“ Fragen, die sich sicherlich jeder einmal gestellt hat.
Um zu verstehen warum, und wie Shows besetzt werden, sollte man sich einmal klar machen, wie Sendungen produziert werden und wer dafür verantwortlich ist.
Stand-Up A-Z »
Heute kein Video, heute gibt es das “Stand-Up A-Z” mal wieder geschrieben.
Ich kenne kaum einen halbwegs guten Künstler oder Künstlerin, der nicht von der Bühne oder vom Dreh kommt und erst einmal unzufrieden ist und das Gefühl hat: „Das hätte man aber auch besser machen können.“
Thinktank, Unterhaltungsmarkt »
Massenmedien
Mit den folgenden Artikeln möchte ich mich langsam dem glamourösesten Teil des Unterhaltungsmarktes nähern: dem Bereich der „Medien“.
Genau genommen reden wir von den Massenmedien, aber ich bleibe bei allen weiteren Ausführungen bei meiner Kurzform.
Die Medien werden normalerweise unterteilt in Printmedien (Zeitung, Zeitschriften), elektronische Medien (Radio, TV, Kino) und digitale Medien (Internet, Handy). Eins haben alle gemeinsam: Es handelt sich hier um (Massen-)Kommunikationsmittel, über die ein Absender öffentlich Inhalte, an eine nicht festgelegt Menge von Empfängern, weitergibt.
Thinktank, Unterhaltungsmarkt »
Im vorherigen Aufsatz habe ich auf das magische Dreieck hingewiesen. Schwerpunkt dieses Kapitels ist der Bereich „Live“.
„Live“ ist für mich der Dreh- und Angelpunkt eines jeden Künstlers.
Nur die wenigsten Künstler haben ihr Geschäft direkt im Medienbereich begonnen. Eine Ausnahme sind vielleicht Radiomoderatoren und einige Schauspieler. Doch es gibt kaum einen Comedian, der nicht vor seiner Fernseh- oder Filmkarriere live aufgetreten ist. Selbst unsere Fernsehköche haben erst „Live“ in ihrem Restaurant gekocht bevor sie durch Fernseh-Shows bekannt wurden.
Es gibt einige Künstler, seien es Animateure oder Coaches, die im Industriebereich begonnen …
Thinktank, Unterhaltungsmarkt »
Wissenschaftliche Erklärungen versuchen häufig mit Schaubildern die Ergebnisse der Untersuchungen zu verdeutlichen.
NightWash, Thinktank »
Die obige Strategie habe ich in großen Zügen in den Jahren 1999/2000 ausgearbeitet.
Thinktank »
„Sag mal, ist die deutsche Fernsehcomedy eigentlich noch zu retten?“
Was hört man dann meistens als Standard-Antwort?
„Wir brauchen dringend neue Formate und neue Gesichter. Wenn sich da nichts ändert, dann gibt das mit der Comedy nichts mehr.“
Natürlich ist so etwas schnell gesagt, aber als ich länger drüber nachdachte, kam ich zu dem Schluss, dass wir gerade im Bereich der Comedy dringend etwas Neues bräuchten.

